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Schlingensiefs Arbeiten - Jüngste Projekte
Ältere Projekte - Chronologische Übersicht
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- 18 Hörspiele in einer Sekunde, Hörspielproduktion mit dem WDR |
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- Diana 2 - What happened to Allan Kaprow?, London |
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- Prä I - IV, Kinderwageninstallation, Kunstmuseum Mülheim |
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- Kaprow City, Begehbare Installation an der Volksbühne Berlin |
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- Parsifal, Bayreuther Festspiele dritte Spielzeit |
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- Ragnarök,Installation im Museum der Bildenden Künste Leipzig |
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- Area 7, Matthäusexpedition mit C. Schlingensief, Burgtheater Wien |
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- Ragnarök, Installation im Museum der Bildenden Künste Leipzig |
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- 18 Hörspiele in einer Sekunde, Hörspielprojekt, WDR |
| 1999 |
- Deutschlandsuche '99, Berlin, Hamburg, Graz, New York, Namibia |
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- Rettet den Kapitalismus, schmeißt das Geld weg! |
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- Erlebnisreise nach Massow |
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- Berliner Republik - Oder der Ring in Afrika, Volksbühne Berlin |
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- SevenX / SevenX Universität |
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- Lager ohne Grenzen, Hörspielproduktion, WDR |
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- Radio P.S.1. Radioshow, Hörspielproduktion, New York |
| 1992 |
- Tod eines Weltstars – Udo Kier, Film |
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- Diverse ZAK-Beiträge, Film |
| 1987 |
- Sukkubus Sukkubus - den Teufel im Leib (1987/88) |
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- Mutters Maske Blutsturz (1987/88) |
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- Wild auf Kino. Eine Reise durch den allerjüngsten deutschen Film |
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- Der Werwolf von W. |
| 1984 |
- Ringsherum |
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- Der Kontrabaß im Leichenwagen |
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- Bemerkungen |
| 1983 |
- Tunguska – die Kisten sind da (1983/84) |
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- What happend to Magdalena Jung? Die Macht der Unschuld |
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- Phantasus muss anders werden / Phantasus go home |
| 1982 |
- Wie würden Sie entscheiden? |
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- Für Elise |
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- Nekes |
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- Abfall – ein kostbarer Rohstoff |
| 1981 |
- Doktor Faustus (1981/82) |
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- Strommberg – Die letzte Nacht |
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- Eggtime |
| 1977 |
- Mensch, Mami, wir drehn ´nen Film |
| 1976 |
- Das Geheimnis des Grafen von Kraunitz (1976/77) |
| 1974 |
- Das Totenhaus der Lady Florence (1974/75) |
| 1973 |
- Rex, der unbekannte Mörder von London |
| 1972 |
- Wer tötet, kommt ins Kittchen |
| 1968 |
- Mein 1.Film (1. Eine kleine Kriminalgeschichte. 2. Kurzer Dreh mit Christoph Schlingensief. 3. Allerlei Sachen) |
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- Der Fahnenschwenkerfilm |
Schlingensief Werkübersicht
Christoph Schlingensief wurde am 24. Oktober 1960 in Oberhausen geboren. Nach Abschluss der Schule mit Abitur studierte er ab 1981 in München Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte. Während dieser Zeit arbeitete Schlingensief als Kameraassistent und produzierte seine ersten Kurzfilme.
Sein erster Spielfilm entstand 1983 unter dem Titel "Tunguska – Die Kisten sind da". In den Jahren von 1983 bis 1986 hatte Schlingensief einen Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und an der Kunstakademie Düsseldorf inne.
Von 1986 bis 1987 machte sich Schlingensief als erster Aufnahmeleiter der TV-Serie "Lindenstraße" verdient. Für das ZDF produzierte er 1988 das Fernsehspiel "Schafe in Wales". Im Anschluss drehte er eigene Spielfilme, wie etwa "100 Jahre Adolf Hitler" (1989), "Das deutsche Kettensägenmassaker" (1990) und "Terror 2000" (1992).
Im Jahr 1993 debütierte Schlingensief mit "100 Jahre CDU – Spiel ohne Grenzen" als Theaterregisseur an der Berliner Volksbühne, der er bis heute als Regisseur verpflichtet ist. 1994 entstand das Stück "Kühnen ’94 – Bring mir den Kopf von Adolf Hitler" (Volksbühne Berlin). 1995 feierte er die Eröffnung des Steirischen Herbstes mit der Uraufführung seines Auftragswerkes unter dem Titel "Hurra, Jesus! Ein Hochkampf!".
Im Jahr 1996 erfolgte Schlingensiefs Verpflichtung zum Hausregisseur der Berliner Volksbühne; für seine Inszenierung "Rocky Dutschke, 68" brachte Schlingensief erstmals Behinderte, Schauspieler und Laien zusammen. Im selben Jahr entstand der Film "Die 120 Tage von Bottrop – Der letzte Deutsche Film".
Es folgten weitere Projekte außerhalb des Theaters, wie etwa 1997 das "Missions-Projekt für Junkies und Obdachlose" am Hamburger Hauptbahnhof, "Passion Impossible – 7 Tage Notruf für Deutschland" oder 2000 das Big-Brother-Spiel für Asylanten in Wien "Bitte liebt Österreich".
Im Jahr 1997 wurde Schlingensief bei einer Kunstaktion auf der documenta X verhaftet, weil er ein Schild mit der Aufschrift "Tötet Helmut Kohl" verwendete. 1998 gründete er die Partei "Chance 2000" und zog in den Bundestagswahlkampf.
Ab 1998 arbeitete Schlingensief auch als Fernseh-Talkmaster. 2000 entstand mit "U 3000" eine Talkshow für MTV in der Berliner U-Bahn. 2001 inszenierte er für das Schauspielhaus Zürich "Hamlet". 2002 folgte" Quiz 3000 – Du bist die Katastrophe" an der Volksbühne Berlin sowie "Rosebud", das vom WDR als Hörspielfassung veröffentlicht wurde.
Schlingensief arbeitete an den großen Staats- und Stadttheatern in Wien, Berlin, Zürich und Frankfurt. In den Saisons 2004 und 2005 provozierte der Regisseur bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth mit zwei eigenwilligen "Parsifal"- Inszenierungen, die den Voodoo-Kult thematisierten und einen Großteil des Publikums und der Kulturkritik ratlos zurückließen.
Christoph Schlingensief wurde 2005 mit dem Filmpreis der Stadt Hof ausgezeichnet. Der Preis wurde erstmals 1986 im Rahmen der Hofer Filmtage verliehen.
Weiterführende Texte zu Christoph Schlingensief
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