English Deutsch Argentina Brasil
Home News Schlingensief Arbeiten Bilder Multimedia Presse Shop Gästebuch Kontakt English
   
Oper
Installation
Theater
Film
Aktion
Hörspiel
Fernsehen
Kolumnen
Atta-Kunst
Schlingensiefs Arbeiten - Jüngste Projekte


Jeanne D'Arc - Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna
Dichtung nach den Prozessakten, Text und Musik von Walter Braunfels
Deutsche Oper Berlin
Premiere am Sonntag, 27.04.2008
To Burn Oneself With Oneself - The Romantic Damage Show
»innocence, 1965 - 2008«
Gruppenausstellung
De Appel, Nieuwe Spiegelstraat 10, Amsterdam
23. Februar bis 6. April 2008
Christoph Schlingensief:
Der König wohnt in mir
Installation, Filme und Fotografien
Kunstraum Innsbruck
16. Februar bis 29. März 2008
The African Twintowers: Stairlift To Heaven
Im Rahmen der Double Agent Gruppenausstellung
Institute of Contemporary Arts, London
14. Februar - 6. April 2008
Trem Fantasma -
Erster Prototyp einer Operngeisterbahn
Installation
Belenzinho, São Paulo, Brasilien
22. November - 03. Dezember 2007
Fremdverstümmelung
Film von Christoph Schlingensief
anlässlich der Oper FREAX von Moritz Eggert
Internationales Beethovenfest Bonn
2007
Video: Fremdverstümmelung




Ältere Projekte - Chronologische Übersicht


2007 - Querverstümmelung, Migros Museum Zürich
- Parsifal, Bayreuther Festspiele vierte Spielzeit
- 18 Bilder pro Sekunde, Haus der Kunst, München
- Der Fliegende Holländer, Teatro de Amazonas, Manaus
- DIE PILOTEN - 10 Jahre Talk 2000, TV-Format, ARTE
2006 - 18 Hörspiele in einer Sekunde, Hörspielproduktion mit dem WDR
- Diana 2 - What happened to Allan Kaprow?, London
- Prä I - IV, Kinderwageninstallation, Kunstmuseum Mülheim
- Kaprow City, Begehbare Installation an der Volksbühne Berlin
- Parsifal, Bayreuther Festspiele dritte Spielzeit
- Ragnarök,Installation im Museum der Bildenden Künste Leipzig
- Area 7, Matthäusexpedition mit C. Schlingensief, Burgtheater Wien
- Ragnarök, Installation im Museum der Bildenden Künste Leipzig
- 18 Hörspiele in einer Sekunde, Hörspielprojekt, WDR
2005 - Parsifal, Bayreuther Festspiele, zweite Spielzeit
- Der Animatograph, Island Edition, Reykjavik, Island
- Fickcollection, A. Hipler, Volksbühne Berlin
- The African Twintowers (Der Animatograph Afrika Edition), Namibia
- Der Animatograph Deutschland Edition, Schloss Neuhardenberg
2004 - Kunst & Gemüse, A. Hipler, Volksbühne Berlin
- Parsifal, Bayreuther Festspiele, erste Spielzeit
- Attabambi-Pornoland, Schauspielhaus Zürich
- Wagner-Rallye 2004, Ruhrfestspiele Recklinghausen
2003 - Bambiland nach Elfriede Jelinek, Burgtheater Wien
- ATTA ATTA - Die Kunst ist ausgebrochen, Volksbühne Berlin
- CHURCH OF FEAR, Venedig, Kathmandu, Frankfurt a.M.
- Freakstars 3000, Filmproduktion
- Freakstars 3000: Mutter sucht Schrauben, Hörspielproduktion
2002 - Quiz 3000 - Du bist die Katastrophe, Volksbühne Berlin
- Aktion 18 / Aktion 18 - Tötet Politik!, Festival Theater der Welt
- Rosebud, Hörspielproduktion, WDR
- Freakstars 3000, TV-Format, VIVA
- Durch die Nacht mit..., TV-Format, ARTE
2001 - Rosebud, Volksbühne Berlin
- Schlacht um die Oper, Volksbühne Berlin
- Hamlet, Schauspielhaus Zürich
2000 - Schnitzler's Brain, Schauspielhaus Graz
- Bitte liebt Österreich, Wiener Festwochen
- U-3000, TV-Format, MTV
1999 - Deutschlandsuche '99, Berlin, Hamburg, Graz, New York, Namibia
- Rettet den Kapitalismus, schmeißt das Geld weg!
- Erlebnisreise nach Massow
- Berliner Republik - Oder der Ring in Afrika, Volksbühne Berlin
- SevenX / SevenX Universität
- Lager ohne Grenzen, Hörspielproduktion, WDR
- Radio P.S.1. Radioshow, Hörspielproduktion, New York
1998 - Abschied von Deutschland - Exil in der Schweiz
- Abschied von Deutschland - Gründung des Chancestaates
- Werner schläft
- Hotel Prora - Übernachten bei CHANCE 2000
- Berlin Biennale CHANCE 2000 Installation
- 7 Tage Entsorgung für Graz
- CHANCE 2000 - Wahldebakel '98
- Tour des Verbrechens - Wahlkampftournee von CHANCE 2000
- CHANCE 2000 - Baden im Wolfgangsee
- CHANCE 2000 - Wahlkampf in Deutschland
- CHANCE 2000 - Wahlkampfzirkus '98
1997 - Die letzten Tage der Rosa Luxemburg
- Mensch versus Maschine
- Schlacht um Europa I-XLII
- Passion Impossible
- Mein Filz, mein Fett, mein Hase
- Die 120 Tage von Bottrop Filmproduktion
- Talk 2000 TV-Format
- Rocky Dutschke '68 Hörspielproduktion, WDR
1996 - Begnadete Nazis
- Zweites Surrealistisches Manifest von André Breton
- Rocky Dutschke '68
1995 - Hurra Jesus - Ein Hochkampf
- Volles Karacho-Rohr
- United Trash, Filmprojekt
1993 - Kühnen '94 - Bring mir den Kopf von Adolf Hitler!
- 100 Jahre CDU
- Abschied von Agnes
1992 - Tod eines Weltstars – Udo Kier, Film
- Diverse ZAK-Beiträge, Film
1991 - Terror 2000 – Intensivstation Deutschland (1991/92)
- Gossenkind - Sehnsucht der Kinderschänder
1990 - Das deutsche Kettensägenmassaker
1988 - 100 Jahre Adolf Hitler (Die letzte Stunde im Führerbunker)
- Schafe in Wales
1987 - Sukkubus Sukkubus - den Teufel im Leib (1987/88)
- Mutters Maske Blutsturz (1987/88)
- Wild auf Kino. Eine Reise durch den allerjüngsten deutschen Film
- Der Werwolf von W.
1986 - Die Schlacht der Idioten
- Egomania – Insel der Hoffnung
- Johnny Flash
1985 - Menu Total / Meat, Your Parents (Piece to Piece)
- Was geschah wirklich zwischen den Bildern?
- My Wife in 5
- Bye, Bye
1984 - Ringsherum
- Der Kontrabaß im Leichenwagen
- Bemerkungen
1983 - Tunguska – die Kisten sind da (1983/84)
- What happend to Magdalena Jung? Die Macht der Unschuld
- Phantasus muss anders werden / Phantasus go home
1982 - Wie würden Sie entscheiden?
- Für Elise
- Nekes
- Abfall – ein kostbarer Rohstoff
1981 - Doktor Faustus (1981/82)
- Strommberg – Die letzte Nacht
- Eggtime
1978 - Punkt (1978-80)
1977 - Mensch, Mami, wir drehn ´nen Film
1976 - Das Geheimnis des Grafen von Kraunitz (1976/77)
1975 - Columbo
1974 - Das Totenhaus der Lady Florence (1974/75)
1973 - Rex, der unbekannte Mörder von London
1972 - Wer tötet, kommt ins Kittchen
1970 - Erdkundefilm
1969 - Die Schulklasse
1968 - Mein 1.Film (1. Eine kleine Kriminalgeschichte. 2. Kurzer Dreh mit
  Christoph Schlingensief. 3. Allerlei Sachen)
- Der Fahnenschwenkerfilm



Schlingensief Werkübersicht


Christoph Schlingensief wurde am 24. Oktober 1960 in Oberhausen geboren. Nach Abschluss der Schule mit Abitur studierte er ab 1981 in München Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte. Während dieser Zeit arbeitete Schlingensief als Kameraassistent und produzierte seine ersten Kurzfilme. Sein erster Spielfilm entstand 1983 unter dem Titel "Tunguska – Die Kisten sind da". In den Jahren von 1983 bis 1986 hatte Schlingensief einen Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und an der Kunstakademie Düsseldorf inne.

Von 1986 bis 1987 machte sich Schlingensief als erster Aufnahmeleiter der TV-Serie "Lindenstraße" verdient. Für das ZDF produzierte er 1988 das Fernsehspiel "Schafe in Wales". Im Anschluss drehte er eigene Spielfilme, wie etwa "100 Jahre Adolf Hitler" (1989), "Das deutsche Kettensägenmassaker" (1990) und "Terror 2000" (1992).

Im Jahr 1993 debütierte Schlingensief mit "100 Jahre CDU – Spiel ohne Grenzen" als Theaterregisseur an der Berliner Volksbühne, der er bis heute als Regisseur verpflichtet ist. 1994 entstand das Stück "Kühnen ’94 – Bring mir den Kopf von Adolf Hitler" (Volksbühne Berlin). 1995 feierte er die Eröffnung des Steirischen Herbstes mit der Uraufführung seines Auftragswerkes unter dem Titel "Hurra, Jesus! Ein Hochkampf!". Im Jahr 1996 erfolgte Schlingensiefs Verpflichtung zum Hausregisseur der Berliner Volksbühne; für seine Inszenierung "Rocky Dutschke, 68" brachte Schlingensief erstmals Behinderte, Schauspieler und Laien zusammen. Im selben Jahr entstand der Film "Die 120 Tage von Bottrop – Der letzte Deutsche Film".

Es folgten weitere Projekte außerhalb des Theaters, wie etwa 1997 das "Missions-Projekt für Junkies und Obdachlose" am Hamburger Hauptbahnhof, "Passion Impossible – 7 Tage Notruf für Deutschland" oder 2000 das Big-Brother-Spiel für Asylanten in Wien "Bitte liebt Österreich". Im Jahr 1997 wurde Schlingensief bei einer Kunstaktion auf der documenta X verhaftet, weil er ein Schild mit der Aufschrift "Tötet Helmut Kohl" verwendete. 1998 gründete er die Partei "Chance 2000" und zog in den Bundestagswahlkampf. Ab 1998 arbeitete Schlingensief auch als Fernseh-Talkmaster. 2000 entstand mit "U 3000" eine Talkshow für MTV in der Berliner U-Bahn. 2001 inszenierte er für das Schauspielhaus Zürich "Hamlet". 2002 folgte" Quiz 3000 – Du bist die Katastrophe" an der Volksbühne Berlin sowie "Rosebud", das vom WDR als Hörspielfassung veröffentlicht wurde.

Schlingensief arbeitete an den großen Staats- und Stadttheatern in Wien, Berlin, Zürich und Frankfurt. In den Saisons 2004 und 2005 provozierte der Regisseur bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth mit zwei eigenwilligen "Parsifal"- Inszenierungen, die den Voodoo-Kult thematisierten und einen Großteil des Publikums und der Kulturkritik ratlos zurückließen.

Christoph Schlingensief wurde 2005 mit dem Filmpreis der Stadt Hof ausgezeichnet. Der Preis wurde erstmals 1986 im Rahmen der Hofer Filmtage verliehen.



Weiterführende Texte zu Christoph Schlingensief

- Christoph Schlingensief - Eine Kurzbiografie von Jörg van der Horst
- Christoph Schlingensief - Portrait von Till Briegleb, Goethe Institut
- Kunstforum: Lieblingsziel Totalirritation - Portrait von Marion Löhndorf
- Stoffwechsel des Risikos - von Anna-Catharina Gebbers (PDF)
- Über die Filme, das Theater und die Talkshow - Georg Seeßlen
- Portrait Schlingensief - von Dietrich Kuhlbrodt, erschienen 1989 in EPD-Film
- Christoph Schlingensief - Cinegraph Filmlexikon bis 1989 mit Ergänzungen
- It's not going - Engl. Biographie von 1998, Guggenheim Museum New York

Schlingensiefs Arbeiten

- Übersicht
- Oper
- Installation
- Filme
- Theater
- Aktionen
- Hörspiel
- Fernsehen
- Kolumnen
- Atta-Kunst
- New Gallery

Weitere Informationen

- Biographie
- Newslog
- Pressestimmen
- Multimedia
- Schlingensief Shop