Zum 55. Geburtstag – Schlingensief United – Intensivstation Kino. Doppelvorstellung der Meisterwerke EGOMANIA und DAS DEUTSCHE KETTENSÄGENMASSAKER am 28.10.2015 im Kino International Berlin
Christoph Schlingensief wird am Dienstag posthum mit dem Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste ausgezeichnet. Doch was verbindet den früh verstorbenen Kunstrebellen aus Oberhausen mit dem bedeutendsten DEFA-Filmregisseur?
Inspiriert von Cinéma Ambulance, das Kinofilme mobil in west-afrikanische Dörfer bringt, haben wir das Konzept des ‚mobilen Kino‘ entwickelt, das Filme von FilmemacherInnen aus Burkina Faso und von den Kindern des Operndorfs selbst nach Berlin bringt.
Der 2010 verstorbene Künstler und Filmemacher Christoph Schlingensief wird posthum mit dem Konrad-Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste geehrt. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung geht zugleich an das von ihm gegründete Operndorf im afrikanischen Burkina Faso.
Provokationskunst „Er war der, der er war, mehr nicht, aber immerhin, wer kann das schon von sich sagen.“ Vor fünf Jahren starb Christoph Schlingensief. Seine Provokationskunst fehlt.
In den 90ern wurde er mit dem Film „Das deutsche Kettensägenmassaker“ bekannt, sein letztes Projekt war das „Operndorf“ in Afrika. Vor fünf Jahren starb Regisseur Christoph Schlingensief. Heute werden seine künstlerischen und politischen Interventionen vermisst.
Der Künstler Christoph Schlingensief ist auch fünf Jahre nach seinem Tod präsent in Ausstellungen, Büchern und natürlich in seinem großen Projekt des Operndorfes in Burkina Faso. Ein wenig in Vergessenheit geraten ist bei alledem der Filmemacher Schlingensief.
Das Operndorf bei Ougadougou in Burkina Faso wächst. Sein Architekt Francis Kéré lebt in Berlin und spricht im Interview über Ziegel, Kunst und das Glück mit Christoph Schlingensief zusammengearbeitet zu haben.
Buchvorstellung „Spektakel. Eine Geschichte des Theaters von Schlingensief bis Aischylos“, 03.05.2014, Haus der Berliner Festspiele
Das „Operndorf“ in Burkina Faso wächst. Es wurde von dem inzwischen verstorbenen Regisseur geplant
Der 2010 gestorbene Künstler Christoph Schlingensief bekommt posthum seine erste Solo-Ausstellung in den USA.
Aino Laberenz verwaltet den Künstler-Nachlass. Das Operndorf bekommt einen Berlin-Ableger
Für drei Tage und drei Nächte treffen sich die Karawanen der Touareg-Nomaden einmal im Jahr in Timbuktu, am Rande der größten Wüste der Welt. Sie kommen mit Kamelen und Autos und feiern das monumentale »Festival au Désert« – das Festival in der Wüste.
Raus aus den Tabus, rein in den Betrieb: Das Phänomen Schlingensief in den Berliner Kunstwerken
Die Neue Züricher Zeitung über die Schlingensief-Ausstellung in den Berliner KunstWerken