So unerschrocken, wie er sich immer dem Leben gestellt hat, begegnet Christoph Schlingensief jetzt seiner tödlichen Krankheit. Alles, was ihm widerfährt, was ihn bewegt, wird Kunst.
Zum Auftakt der 46. Theatertreffens deutschsprachiger Bühnen ist am Freitag in Berlin Christoph Schlingensiefs Oratorium «Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir» gefeiert worden.
Merkel-Herausforderer Frank-Walter Steinmeier nahm an einer Diskussion zum Thema „Politik und Privatheit“ teil und traf dort unter anderem Regisseur Christoph Schlingensief. Die beiden verstanden sich überraschend gut.
Christoph Schlingensief eröffnet das Theatertreffen mit „Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir“ – ein Stück, in dem er seine Krebserkrankung radikal zum Thema macht. Wir sprachen mit ihm über Kunst und Krankheit, über sein neues Buch und über die Rat, den ihm Patti Smith im Krankenhaus gegeben hat: Setz die Gespenster an den Tisch und rede Klartext mit ihnen
Einmalige Preview am 4. Mai 2009 um 20 Uhr im Prater der Volksbühne, Berlin, Kastanienallee
Der krebskranke Regisseur Christoph Schlingensief macht seine Angst vor dem Sterben öffentlich: Mit einer Trilogie auf der Bühne und mit seinem Krebstagebuch „So schön wie hier kanns im Himmel nicht sein“.
2008 erfuhr Christoph Schlingensief, dass er Lungenkrebs hat. Seitdem ist sein Leben ein Auf und Ab. Benjamin von Stuckrad-Barre über einen Freund, der im Kampf mit dem Tod die Oberhand behält
In seiner Rede anlässlich der Konferenz „Menschen bewegen II“ am 23.04.2009 hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier angekündigt, Christoph Schlingensiefs Projekt „Festspielhaus Afrika“ tatkräftig zu unterstützen
Eine innige Liebeserklärung an eine faszinierende Metropole und ihre Menschen: Ein Film von Michael Ballhaus und Ciro Cappellari. Ab 14. Mai 2009 im Kino.
Filme von Christoph Schlingensief am 29.04. im monatlichen Kinoabend STUDIO 54, Düsseldorf
Carl Hegemann über Christoph Schlingensiefs „Tagebuch einer Krebserkrankung“
Christoph Schlingensief hängt mit aller Macht am Leben. Das beschreibt er in seinem «Tagebuch einer Krebserkrankung».
Regisseur Christoph Schlingensief hat ein berührendes Tagebuch seiner Krebserkrankung veröffentlicht. Sogar mit alten Feinden hat er seinen Frieden gemacht
Christoph Schlingensief hat Lungenkrebs – und redet sich die Krankheit von der Seele. Sein jetzt erschienenes „Tagebuch einer Krebserkrankung“ ist die erschütternde Dokumentation eines Mannes, der unbändigen Lebenswillen versprüht.
Christoph Schlingensief schrieb sein Krebs-Tagebuch.