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"Nordmänner im Musenreich"


SKANDINAVIEN / Auf dem "Reykjavik Arts Festival" beweisen isländische Künstler, dass ihr Land mehr zu bieten hat als Geysire und Vulkane. Musikalisch ist das Land am Polarkreis dank der Popsängerin Björk eine feste Größe. Auch in den anderen Künsten macht die Nation von sich reden.


CLEMENS BOMSDORF, REYKJAVIK


Halbe Lammschädel liegen fein säuberlich gestapelt auf dem Tisch, im Cocktailglas blubbert und dampft eine giftgrüne Flüssigkeit – ein wenig sieht es aus, als hätte Damien Hirst eingeladen. Dabei ist es Islands Staatspräsident Olafur Ragnar Grimsson, der zum Start des "Reykjavik Arts Festival" einen Empfang in seiner einfamilienhausgroßen Residenz gibt, bevor es zur Eröffnung einer Ausstellung von Olafur Eliasson in die Galerie 101 geht. Bei dem größten isländischen Kulturereignis des Jahres dürfen lokale Spezialitäten wie geräucherte halbe Lammköpfe und ein an einen Geysir erinnernder, "Pure Energy" genannter Drink undefinierbaren Inhalts nicht fehlen.

Island hat dieses Jahr den Schwerpunkt des seit den 1970ern stattfindenden Reykjavik Arts Festival erstmals auf die bildende Kunst gelegt. Bei dem einen Mal wird es vermutlich nicht bleiben. "Wir wollen das Festival mit diesem Schwerpunkt wiederholen. Daraus könnte sich dann etwas Regelmäßiges entwickeln", so Thorunn Sigurdadottir, künstlerische Direktorin des Reykjavik Arts Festival. Ihr ist es wichtig, zu betonen, dass das Festival primär für Isländer gemacht werde, auch wenn internationale Aufmerksamkeit natürlich erwünscht sei. "Nach der Eröffnungsveranstaltung wurde ich gefragt, warum die Reden auf Isländisch gehalten worden sind. Doch das soll so sein. Wenngleich wir natürlich hoffen und glauben, dass dieses Festival die isländische bildende Kunst im Ausland bekannter macht. Bei der Popmusik ist unser Land schon so weit", so Sigurdadottir.

Der Staat und die Stadt Reykjavik unterstützen das Festival mit zusammen umgerechnet rund 700 000 Euro – das sind gut 2,45 Euro pro Isländer. Würden Deutschlands Kulturpolitiker sich entscheiden, ein gemessen an der Einwohnerzahl ähnlich stark subventioniertes Festival zu veranstalten, müssten sie fast 200 Millionen Euro ausgeben.

Zumindest was die teilnehmenden Künstler und die angereisten Besucher anbelangt, sind die Voraussetzungen gut, die erwünschte Aufmerksamkeit von der internationalen Kunstszene zu bekommen. Neben mehreren großen Ausstellungen von Werken des zeitweiligen Wahlisländers Dieter Roth werden drei Wochen und teilweise länger über das ganze Land verteilt Arbeiten von Olafur Eliasson, Gabriela Fridriksdottir, Elin Hansdottir, Carsten Höller, Jonathan Meese und anderen gezeigt. Sogar Christoph Schlingensief ist dabei.

Zur Eröffnung ist eine so illustre Schar an Leuten aus der internationalen Kunstszene nach Island angereist, wie man sie sonst nur bei den großen Kunstmessen in Basel und Köln, der Documenta in Kassel oder der Biennale in Venedig antrifft. Bedeutende Magazine wie "The Art Newspaper", "frieze", "ArtReview" und andere haben ihre Journalisten ebenso geschickt wie die Art Basel und die Londoner Tate Modern ihre Direktoren. "Endlich einmal ist in Island die Weltliga der Künstler und der entsprechende Anhang an Journalisten und Kuratoren zu Gast", sagt Hjalmar Sveinsson, Kulturredakteur beim öffentlich-rechtlichen isländischen Radio RUV. Für die meisten ausländischen Besucher ist es die erste Reise nach Island. Sie freuen sich, einige der vielen Islandklischees bestätigt zu sehen – vom Nachtleben und der Feierlaune etwa sind selbst Besucher aus London oder New York beeindruckt. Gleichzeitig stellen sie zu ihrer Beruhigung fest, dass das Land nicht eine so kuriose Insel ist, wie viele Reisegeschichten ihren Lesern es gerne weismachen wollen. Demnach haben die Bewohner den ganzen Tag kaum etwas anderes zu tun, als an Elfen zu glauben, Fische zu fangen und zu trocknen.

Einige dieser Klischeevorstellungen tauchen in den Werken von etlichen der ausstellenden Künstler auf. Wer den ersten Raum des labyrinthartigen Gebildes betritt, in dem Christoph Schlingensief seine Performance "Animatograph" aufführt, trifft direkt auf einige getrocknete Fische. Im letzten Raum hat der Tausendsassa aus Berlin einen Lamm- und einen Fischkadaver in ein Aquarium verfrachtet – das sei ein Werk von William, nicht Damien Hirst, behauptet er während der Aufführung. Für die Performance ist Schlingensief an mehrere wichtige Plätze der isländischen Kulturgeschichte, die auch Touristenmagnete sind, gereist. Dort hat er Kurzfilme aus Fragmenten der isländischen Edda-Saga und Wagners Interpretation des Heiligen Grals gedreht. Während der Performance werden diese Filme alle gleichzeitig aufgeführt. Da läuft Klaus Beyer, einer von Schlingensiefs Lieblingsschauspielern, mit einem Kreuz durch Thingvellir, jenen Platz, an dem die isländische Demokratie und das erste Parlament der Welt ihren Ursprung haben. In einer anderen Szene wird die Edda in Buchform zerstört. Am Schluss zersägt Schlingensief in wilder Aktion eine frisch gekochte Pute. Obwohl diese duftet, als würde sie bei einem Bankett zum Abendessen dargeboten, kommt keiner der Zuschauer Schlingensiefs Aufforderung nach, sich zu bedienen. Wie so oft bei dessen Werken erschließt sich auch denen etwas, die weder die Edda noch Wagner wirklich kennen, weil seine Aktion eine sehr sinnliche Erfahrung ist. Es geht um das Gegensatzpaar Ratio und Obsession, das, so Schlingensief, miteinander verbunden ist. Bei seiner isländischen Performance manifestiert es sich innerhalb eines bei einem deutschen Discounter gekauften Kinderspielzelts, bestehend aus zwei Zeltkuppeln mit Verbindungstunnel.

Island scheint wie geschaffen für dieses Gegensatzpaar. Denn das Land ist mindestens so durchorganisiert und ökonomisch erfolgreich wie seine nordischen Nachbarn – in Europa sind, gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, lediglich Norwegen und Luxemburg reicher. Gleichzeitig ist vermutlich nirgendwo in der Bevölkerung der Anteil derer, die in einer Band spielen, malen oder sich anders bewusst kreativ betätigen, höher als in Island. Auch Schlingensief hat die Arbeit im hohen Norden Europas als sehr inspirierend erlebt. "Meine Überlegungen von früher zu neuen Projekten sind wie weggeblasen. Jetzt kann ich wieder mit einer völlig neuen Bilderwelt arbeiten. Einen solchen Schub habe ich bisher allenfalls nach meinem Afrika-Aufenthalt vor ein paar Jahren bekommen, aber auch da nicht so stark", sagt Schlingensief und nennt die historischen Orte, die Erdspalte auf isländischem Boden, die geografisch Europa von Amerika trennt, sowie die besondere Art von Künstlern als Beispiele für isländische Inspirationsquellen.

Für den in Kopenhagen geborenen und in Berlin lebenden Olafur Eliasson ist es das Licht. "Auf Island dauert die Dämmerung vier bis fünf Stunden. Die Gegenstände und Landschaften werden deshalb viel länger von der Seite angestrahlt und werfen längere Schatten als etwa auf Sizilien, das beeinflusst die Wahrnehmung", so Eliasson, dessen Eltern aus Island stammen und den viele Isländer deshalb gerne für sich reklamieren. "Mir ist es egal, ob ich Isländer oder Däne bin, ich bin Nordeuropäer", so der Künstler. Ohne Zweifel aber hat sein internationaler Erfolg Island eine ähnliche Aufmerksamkeit verschafft, wie es Björk als international erfolgreiche Popsängerin geschafft hat. Eliasson ist auf dem Kunstfestival mit zwei Projekten vertreten.

Auf der kleinen, Reykjavik vorgelagerten Insel Videy steht sein "Blind Pavilion", den er für den dänischen Pavillon der Venedig-Biennale 2003 angefertigt hat. Das Objekt besteht aus zwei begehbaren mehrkantigen Würfeln. Diese sind identisch in der Form, aber unterschiedlich groß – der kleinere steht im größeren. Die Wände bestehen aus transparenten und schwarzen Platten, die so angeordnet sind, dass an der Stelle, wo sich im kleineren Pavillon eine transparente Platte befindet, im größeren eine schwarze ist und umgekehrt. Je nach Blickwinkel verliert der Besucher die Sicht vom Pavillon auf die Insel und den Horizont.

In der Galerie 101 im Zentrum von Reykjavik zeigt Eliasson neue Aufnahmen der isländischen Landschaft Kringilsarrani. Schon bald wird ein riesiger Stausee Tier- und Pflanzenwelt in der Gegend zerstören. Auf einem der Fotos ist das Skelett eines Rentiers zu sehen, fein säuberlich abgenagt, als wäre es ein isländischer Lammkopf auf dem Büfett des Staatspräsidenten.

In den Galerieräumen geht es mehr wie auf einer ausgelassenen privaten Party als einer Vernissage zu. Aus den Lautsprechern dröhnen die Achtziger-Jahre-Hits von Alphaville und Madonna. Die jungen Vertreter der isländischen Kunstszene tanzen dazu wild um den Heizstrahler herum, der auch Mitte Mai abends noch aufgestellt sein muss, um das Zelt im Vorgarten der Galerie auf erträgliche Temperatur zu bringen. Von den ausländischen Gästen wagt sich kaum einer auf die Tanzfläche, zum Flaschenbier am Rande davon greift aber fast jeder gerne. "Das ist ja völlig anders als in New York", sagt ein aus Amerika angereister Kunsthistoriker und sieht ein Klischee über die Isländer, nämlich deren Feierlaune, bekräftigt.

Am nächsten Vormittag eine erneute Bestätigung – der Galerienrundgang erinnert an Karneval: Am helllichten Tag wird auf der Straße Bier getrunken – in Amerika wäre das auch im Dunkeln undenkbar – und in der von Künstlern ins Leben gerufenen Living Art Gallery spielt eine Band auf.

Die lockere Atmosphäre in Island ist eindeutig ein Standortvorteil, der von Touristen und denen, die das Arts Festival aus beruflichen Gründen besuchen, geschätzt wird. "Ich denke, dass Reykjavik auch deshalb ein sehr gute Adresse für Galerien ist, obwohl der heimische Markt klein ist", sagt Christian Schoen, der soeben aus München nach Reykjavik gezogen ist, um dort das neu gegründete Centre for Icleandic Art (CIA.IS) zu leiten. "In Berlin gibt es zwei- bis dreihundert Galerien, aber nur eine Hand voll Sammler. Das liegt nicht nur daran, dass die Galeristen flexibel sind und viel reisen, sondern auch an der Stadt, die ein Ort ist, an dem viel passiert und viele Leute zwischenlanden und ein paar Tage verbringen", sagt Schoen und meint damit, dass dies auch für Reykjavik gelte. Schließlich hat die isländische Hauptstadt ein ausgeprägtes Nachtleben und liegt auf der Flugstrecke Amerika-Europa. Obwohl es in Island wenige Sammler gebe, sei Platz für internationale Galerien, so Schoen. CIA.IS soll wie das Arts Festival isländische Kunst im Ausland bekannter machen. Dafür werden isländische Künstler finanziell unterstützt, etwa, um im Ausland zu arbeiten.

Viele der derzeit international erfolgreichsten isländischen Künstler leben den Großteil des Jahres außerhalb Islands, zumeist in New York oder wie die jüngste Teilnehmerin des Arts Festivals, Elin Hansdottir, in Berlin. Das 1980 geborene Multitalent wurde einem breiten Publikum vor zwei Jahren bekannt, als sie die weibliche Hauptrolle im isländischen Spielfilm "Noi albinoi" spielte, der auf diversen internationalen Filmfestivals lief und auch in Deutschland im Kino gezeigt wurde. Der Film brachte dem Publikum das Leben junger Leute in Isafjördur, einem kleinen Ort im Nordwesten Islands, näher. Für das Arts Festival ist Hansdottir nach Isafjördur zurückgekehrt.

Gemeinsam mit Architekten aus Köln und Berlin errichtete sie im dortigen Kulturzentrum einen begehbaren hölzernen Tunnel. Wände, Boden und Decke sind weiß gestrichen, die Energiesparlampen strahlen ein weiches Licht aus, das den Tunnel völlig gleichmäßig erhellt.

Der Gang ist so schmal, dass zwei Personen nicht nebeneinander gehen können, die Deckenhöhe entspricht in etwa der eines gewöhnlichen Zimmers. Beim Gang durch den Tunnel, der immer wieder in spitzem Winkel die Richtung ändert und leichtes Gefälle hat, geraten Orientierungs- und Gleichgewichtssinn durcheinander. Weil alles weiß ist, sind Entfernungen schwer abzuschätzen und die Gefälle kommen völlig unerwartet, da sie nur gespürt, nicht aber zuvor gesehen werden. Es ist wie der Gang durch eine neblige Schneelandschaft in Island. Der Tunnel führt direkt ins Freie. Draußen strahlt die Sonne auf die mit Wellblech verkleideten Häuser in Isafjördur, auf den Bergen hinter dem Ort liegt noch Schnee, doch Nebel ist weit und breit nicht zu sehen.

Fast 600 Straßenkilometer weiter östlich, in Akureyri, der mit 16 000 Einwohnern zweitgrößten isländischen Stadt, setzen sich die Isländerin Gabriela Fridriksdottir und der Amerikaner Matthew Barney in einer Doppelausstellung mit den menschlichen Trieben, in erster Linie dem Sexualtrieb, auseinander. Ihre Filme, Fotos, Installationen und Zeichnungen weisen nicht nur in der Thematik Parallelen auf. In dieser Ausstellung gleicht sich auch der Stil der zwei Künstler. Schon von der Farbwahl – es dominieren dunkle Erdfarben – sind Barneys Arbeiten mehr von urtümlicher Sinnlichkeit als von jener kühlen Ästhetik geprägt, die etwa seinen letzten Cremaster-Film prägte. Fridriksdottir zeigt als Teil ihrer Arbeit "operazione oesophagus" unter anderem eine Installation aus einem fast nackten, mit einer undefinierbaren braunen Substanz beschmierten Körper und einer aus Heusäcken gebauten Höhle.

Beides könnte auf den ersten Blick auch gut in Barneys im Nachbarraum gezeigtes Video passen. Privat sind die beiden ebenfalls verbunden. Fridriksdottir gilt als die beste Freundin der Sängerin Björk, die wiederum Barneys Lebensgefährtin ist. Auch beim Versuch, sich international in der Kunstszene zu etablieren, kommt Island an der weltberühmten Sängerin also nicht vorbei.

© Rheinischer Merkur Nr. 23, 09.06.2005



Materialübersicht zu Schlingensiefs Animatographen

- A new theatre of the world - Artikel von Andres Hispano aus Art & Co 2/08
- "The whole is the untrue" - Vierte animatographische Verkündung
- Animatograph in Rotation - Fotos der Ausstellungseröffnung (14. Mai 2005)
- "The dark side of the movement" - Dritte animatographische Verkündung
- "Metaphysische Poesie" - Zweite animatographische Verkündung
- "This is the world announcement!" - Erste animatographische Verkündung
- Animatograph Einleitung - Eine Einleitung zu Schlingensiefs Animatograph
- Animatograph Theorie - Eine "Lebensmaschine" von Christoph Schlingensief
- Island Bilderstrecke 1 - Erste Eindrücke vom Dreh auf Island (7. Mai 2005)
- Island Bilderstrecke 2 - Weitere Bilder vom Dreh auf Island (8. Mai 2005)
- Klone eines Anstifters - Der Standard vom 20.05.2005
- Die Kunst ist eine wilde Party - Die Presse vom 17.05.2005
- Am Anfang war Ginnungagap - Frankfurter Rundschau vom 19.05.2005
- Nordmänner im Musenreich - Rheinischer Merkur vom 09.06.2005
- T-B A21 - Homepage der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary
- Hauser & Wirth - Homepage der Galerie Hauser & Wirth, Zürich
- National Theatre of Iceland - Homepage des Isländischen Nationaltheaters

Der Animatograph

- 1. Übersicht
- 2. Einleitung
- A new theatre of the
   world
(Art & Co 2/08)

- 3. Theorie

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Verwandte Projekte

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Externe Links

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ANIMATOGRAPH ICELAND EDITION
"House of Obsession"
by Christoph Schlingensief
Klink & Bank, Reykjavik
13.-15.5.2005

Commissioned by Thyssen-Bornemisza Art Contemporary

Idee / Regie:
Christoph Schlingensief

Darsteller: Karin Witt, Klaus Beyer, Christoph Schlingensief, Jörg van der Horst, Arnar Jonsson, Björn Thors, Eigill Heidar, Anton Palsson, Gudrun Gisladottir, Lilja Gudrun Porvaldsdottir, Nina Dögg Filipusdottir, Olafur Eigilsson, Solveig Arnarsdottir, Unnur Stefansdottir

Extra-Darsteller "Preisverleihung in Pingvellir": Gudmundur Oddur Magnusson, Daniel Björnsson, Snorri Asmundsson, Sirra Sigurdardottir, Erling Klingenberg, Sigridur Björg Sigurdardottir, Omar Stefansson, Nina Magnusdottir, Unnar Audarson

Bühnenkonstruktion: Thekla von Mülheim, Tobias Buser

Bühnenaufbau:
Tobias Buser, Daniel Björsson, Pall Banine, Pall Einarsson

Ausstattung:
Harry Johansson

Sound: David Por Jonsson, Helgi Svavar Helgason

Einrichtungsassistenz: Lars Skjalbriea, Finnur Ragnarsson, Petur Hauksson, Gudmundur Hauksson

Licht:
Björn Gudmundsson

Kostüm: Aino Laberenz

Kamera u. Schnitt: Kathrin Krottenthaler

Schnittassistenz: Kristian Zalinsky

Dramaturgie u. Internetredaktion: Jörg van der Horst

Beratung vor Ort: Henning Naß

Webdesign: Patrick Hilss

Produktionsleitung Deutschland: Anna Schulz, Holger Schulz

Produktionsleitg. Island: Nina Magnusdottir

Fotos: Aino Laberenz, Christoph Schlingensief, Jörg van der Horst

Besonderer Dank an: Tinna Gunnlaugsson, Lydur Sigurdsson, Margret Sigurdardottir, Askell Gunnlaugsson, Bjarni Ingolfsson, Asgeir Fridgeirsson, Claudia Kaloff, Hedi Pottag, Nathalia Stachon, Arno Waschk und Phillip Kummel

Mit freundlicher Unterstützung durch:
Galerie Hauser & Wirth, Zürich, Isländisches Nationaltheater, Reykjavik, Isländische Landesbank.