{"id":801,"date":"2013-12-07T01:21:24","date_gmt":"2013-12-06T23:21:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=800"},"modified":"2013-12-07T01:21:24","modified_gmt":"2013-12-06T23:21:24","slug":"es-war-eine-permanente-verunsicherung-art-magazin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=801","title":{"rendered":"&#8222;ES WAR EINE PERMANENTE VERUNSICHERUNG&#8220; (ART-MAGAZIN)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Er kannte das Enfant terrible Christoph Schlingensief mehr als 15 Jahre aus n\u00e4herer Warte: Klaus Biesenbach f\u00fchrte fr\u00fch mit Schlingensief Aktionen durch, hat seine polarisierende Kraft oft auch sehr direkt zu sp\u00fcren bekommen. art sprach anl\u00e4sslich der Ausstellung &#8222;Christoph Schlingensief&#8220; in den Kunst-Werken Berlin mit dem heutigen New Yorker Chefkurator am Museum of Modern Art und Direktor des PS1 \u00fcber das k\u00fcnstlerische wie gesellschaftspolitische Potenzial des viel zu fr\u00fch gestorbenen K\u00fcnstlers und dessen &#8222;Unruh&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p><em>Interview: BIRGIT SONNA<\/em><\/p>\n<p><strong>art: Welche Herausforderung stellte sich denn an eine Ausstellung von Christoph Schlingensief nach dessen erster Schau posthum 2011 auf der Biennale in Venedig?<\/strong><\/p>\n<p>Klaus Biesenbach: Eine retrospektive Ausstellung w\u00e4re im deutschen Pavillon nie m\u00f6glich. In Venedig ging es mehr oder weniger um eine Installation von Schlingensief, die stark auf einem bestimmten Kontext, seiner &#8222;Kirche der Angst vor dem Fremden in mir&#8220; basierte.<\/p>\n<p>Unsere Ausstellung m\u00f6chte schon einen umfassenderen, breiteren Einblick geben. Wir haben nur die B\u00fccher und die H\u00f6rspiele nicht ausgestellt, weil man zu deren Rezeption eine gro\u00dfe Ruhe braucht. Ansonsten haben wir schon versucht, die verschiedenen Bereiche in Schlingensiefs Werk abzudecken.<\/p>\n<p><strong>Schlingensiefs Arbeiten lebten ja von der enormen k\u00f6rperlichen und charismatischen Pr\u00e4senz. Man k\u00f6nnte sagen, dass Schlingensief eine Art Energieprinzip war. Was er auf das Publikum \u00fcbertragen hat, war eine Art von Virus, lebte stark von seiner Person. Wie kann das eine Ausstellung \u00fcberhaupt einfangen?<\/strong><\/p>\n<p>Ich finde, das gelingt vor allem additiv zwischen den einzelnen gro\u00dfen Arbeiten. Man h\u00f6rt im Treppenhaus wieder und wieder Schlingensiefs Regieanweisungen. Dann, im Hof ert\u00f6nt der Jingle von &#8222;Freund! Freund! Freund!&#8220;. Christophs unglaubliche Dynamik wird aber auch sp\u00fcrbar in den Installationen, insbesondere im &#8222;Animatographen&#8220;. Wenn man den betritt, ist man selbst mitten im Bild, wirft einen Schatten und bewegt sich durch die Installation. Man ist hier in gewisser Weise gleichzeitig T\u00e4ter und Opfer, Regisseur und Schauspieler, Akteur und Rezipient. Ich glaube, dass Schlingensiefs menschliche Pr\u00e4senz, nicht so sehr die seines Gesichtes oder seiner Person ist, sondern eher die Virulenz seines Kunstbegriffs.<\/p>\n<p><strong>In der Tat herrscht eine gewisse Aufregung in der ganzen Ausstellung. Sie beschrieben einmal, dass Schlingensief die Gabe hatte, in allen erdenklichen Situationen den Adrenalinspiegel steigen zu lassen \u2013 auch Ihren.<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, dass der Ausnahmezustand in gewisser Weise in jeder seiner Arbeiten eine Rolle spielt. Der Ausnahmezustand in der viel zu kleinen Kirche. Der Ausnahmezustand im Container. Der Ausnahmezustand auf der rotierenden Animatographenfl\u00e4che. Der Ausnahmezustand seines Schauspielerensembles in der &#8222;Deutschlandtrilogie&#8220;, wo es immer um extremste Situationen wie den Koitus oder den Exitus geht. Insofern ist alles auch aufgeladen mit Schlingensiefs Energie.<\/p>\n<p><strong>Sie haben auf der Pressekonferenz erw\u00e4hnt, dass Sie ein bisschen erschrocken waren \u00fcber die Nachrufe, die nach Schlingensiefs Tod geschrieben worden sind. Warum?<\/strong><\/p>\n<p>Ich war sehr erschrocken \u00fcber die Konsensmaschine, die auf einmal angeworfen wurde. Denn Schlingensief war immer ganz vorsichtig, ganz misstrauisch dem Konsens gegen\u00fcber. Ich hatte eigentlich das Gef\u00fchl, dass er sofort gegengesteuert hat, sobald er auf zu viel Einvernehmliches stie\u00df.<\/p>\n<p><strong>Vielleicht stand man nach seinem Tod auch etwas unter Schock und hatte mehr die auch krankheitsbedingten Auftritte in seinen letzten Lebensjahren im Kopf als etwa die gesellschaftspolitisch brisante Aktion &#8222;Ausl\u00e4nder raus!&#8220; 2000 in Wien.<\/strong><\/p>\n<p>Der Tod hat nat\u00fcrlich etwas ungeheuer Vers\u00f6hnliches auch Kritikern gegen\u00fcber. Man redet nicht schlecht \u00fcber Tote. Mich hat dennoch sehr \u00fcberrascht, wie auf einmal so ein Konsens hergestellt wurde, dass es sich bei Schlingensiefs Werk um wichtige Kunst handelt. Die ersten zehn, 15 Jahre, in denen ich ihn kannte, hat er eigentlich immer ungemein polarisierend gewirkt. Aber vielleicht brauchte es einfach diese Zeit, bis sich sein Kunstbegriff durchgesetzt hatte und letztendlich auch akzeptiert werden musste.<\/p>\n<p><strong>Kann man das Bildnerische bei einem K\u00fcnstler, der so extrem zwischen den Medien und Gattungen oszillierte, \u00fcberhaupt definieren?<\/strong><\/p>\n<p>Man kann das Bildnerische vielleicht eingrenzen in \u00e4sthetische Formen, bei denen man eigentlich nicht erkennt, ob sie ernst oder unernst, witzig oder grausig, Kunst oder Leben, Slapstick oder Tragik sind. Also, Schlingensief hat bildnerisch Situationen hervorgerufen, die in einer ungeheuren Ambivalenz stehen. Von einem formalem Aspekt aus betrachtet, konnte das nur erreicht werden durch \u00dcberlagerung, Collage, Doppelbelichtung, durch eine \u00dcberforderung von verschiedenen Medien und ein \u00dcberangebot von Information.<\/p>\n<p>Diesen Abbildungszwang wendete er in seiner Neugierde auf den Menschen an. Man ist ein verantwortlicher Mensch, ein ungehorsamer Mensch, ein mutiger Mensch. Damit gingen seine Appelle einher: Was bedeutet es, ein K\u00fcnstler zu sein? Was bedeutet es, ein B\u00fcrger zu sein? Was bedeutet es, ein K\u00fcnstler und ein B\u00fcrger zu sein? Er hat dieses Menschenbild, dieses kompromisslose Herausfinden, Sezieren, Diagnostizieren und dann auch Behandelnm\u00fcssen und -wollen durchdekliniert durch alle m\u00f6glichen Praktiken: Im Film, im Theater, im H\u00f6rspiel, in der Oper, Ausstellungspraxis, bildenden Kunst.<\/p>\n<p><strong>Ich hatte immer den Eindruck, dass er eine Weile in eine Welt eintaucht \u2013 ob nun ins Theater oder in die bildende Kunst \u2013 diese aussch\u00f6pft und dann wieder in ein anderes System geht und auch dieses an die Grenzen treibt.<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, er hat eine Ausweitung jeglichen Bereiches betrieben. Und er brauchte all diese Bereiche gleichzeitig, weil er sonst zu fr\u00fch an ein Ende gesto\u00dfen w\u00e4re, da das Medium gar nicht so schnell mit ihm mitwachsen konnte. Insofern war es wichtig, dass er immer noch einen anderen Sektor fand, der gerade noch flexibel war.<\/p>\n<p><strong>Sie hatten viele pers\u00f6nliche Begegnungen mit Schlingensief, auch krasse, extrem herausfordernde Begegnungen: Angefangen bei der Documenta X im Jahre 1997, als Schlingensief von der Polizei verhaftet wurde. Was ist das Pr\u00e4gendste f\u00fcr Sie gewesen?<\/strong><\/p>\n<p>Das herausragendste, pr\u00e4gendste Erlebnis war eher etwas Kontinuierliches und zwar, dass man sich ihm nicht wirklich ann\u00e4hern konnte. Man konnte sich ihm inhaltlich nur insofern ann\u00e4hern, wie man sich einem Tennisspieler w\u00e4hrend eines Tennisspiels ann\u00e4hert. Man schl\u00e4gt einen Ball r\u00fcber und bekommt ihn wieder zur\u00fcck, deshalb kann man gar nicht so nah rankommen. Schlingensief hat den Ball nie fallen lassen, aber auch das Spiel nie beendet. Es hat immer ein ungeheures Wachsamsein bei ihm gegeben! Egal, was man ihm hingeworfen hat, es kam immer etwas zur\u00fcck. Und er verk\u00f6rperte in gewisser Weise eine permanente, nicht ruhen wollende Herausforderung.<\/p>\n<p>Diese \u00dcberforderung, die er im Grunde f\u00fcr jeden anderen ausmachte, hat er auch auf sich angewendet und ist eigentlich nie zur Ruhe gekommen. Es war st\u00e4ndig inhaltlich wie formal ein Voraustreiben und Provozieren und Weiterbohren. Und dann diese Rastlosigkeit! Ich habe das schon einmal mit dem Pendel in einer Uhr verglichen, mit der &#8222;Unruh&#8220;. Christoph Schlingensief war halt extrem diese &#8222;Unruh&#8220;. Man konnte sich nie zur\u00fccklehnen und sagen: Jetzt ist einmal Waffenstillstand \u2013 dann kam sofort die volle Breitseite.<\/p>\n<p><strong>Sie meinten einmal, dass man bei Schlingensief nie wusste, auf welcher Seite man in seinen Augen stand. Wie f\u00fchlte sich dieses Kippmoment an?<\/strong><\/p>\n<p>Es war so, dass Schlingensief einem das Gef\u00fchl geben k\u00f6nnte, als ob man Teil seiner Partei w\u00e4re und dann war man pl\u00f6tzlich doch Teil des Establishments. Man war einerseits Part seiner k\u00fcnstlerischen Bewegung und dann wiederum der Klassenfeind. Das hei\u00dft, man war gleichzeitig innen und au\u00dfen. Dies hat er einem extrem zu sp\u00fcren gegeben, es war eine permanente Verunsicherung.<\/p>\n<p><strong>Meinen Sie, es ging anderen auch so? Zum Beispiel jener Truppe von Schauspielern \u2013 Freakstars 3000, ein Projekt, das geistig und k\u00f6rperlich Behinderte bewusst in den kreativen Prozess des Filmemachens einbezog \u2013, mit denen er kontinuierlich gearbeitet hat.<\/strong><\/p>\n<p>Ich hatte zu seinen Lebzeiten den Eindruck, dass die Behinderten vielleicht die einzigen waren, die er wirklich ernst genommen hat. Ich hatte bei ihnen nicht so das Gef\u00fchl, dass sie f\u00fcr Schlingensief au\u00dfen standen. Aber vielleicht ist das auch nur meine begrenzte Projektion. Das m\u00fcsste man mal die einzelnen Beteiligten fragen.<\/p>\n<p><strong>Sie hatten dieses doch einschneidende New-York-Erlebnis mit Schlingensief. Als Sie 1999 die nicht unberechtigte Angst hatten, dass sie als einladender Kurator am MoMA PS1 nach einer Schlingensief-Aktion am Hudson River des Landes verwiesen werden w\u00fcrden. Was ist seinerzeit genau passiert?<\/strong><\/p>\n<p>Es war so, dass Christoph Schlingensief als orthodoxer Jude verkleidet war, zugleich aber einen riesigen Fu\u00dfballfan-Schal um den Hals gewickelt trug und einen Koffer mit 99 Objekten dabei hatte. Bei den Objekten handelte es sich um Parkkn\u00f6llchen und die unterschiedlichsten kleinen, zusammengesuchten Objekte, die f\u00fcr ihn Deutschland repr\u00e4sentierten. Er wollte diesen Koffer vor der Freiheitsstatue im Hudson River versenken \u2013 von der F\u00e4hre aus geworfen. Selbst zwei Jahre vor 9\/11 sah das schon ziemlich wie ein Terrorakt aus. Als Deutscher vor der Freiheitsstatue niederzuknien, seine falschen &#8222;orthodoxen Locken&#8220; ebenso wie seinen Schal abzulegen und eben diesen Koffer in den Hudson River zu werfen \u2013 das war schon sehr verd\u00e4chtig.<\/p>\n<p>Es sah eher so aus, als ob ein deutscher Hooligan das Symbol des Ansehens der Amerikaner, die Freiheitsstatue, beschmutzen w\u00fcrde. Das schrie f\u00f6rmlich nach Skandal und Verhaftung und Ausweisung. Das konnte eigentlich nur gut gehen, weil seinerzeit einfach so viel Presse anwesend war, wir standen f\u00f6rmlich im Blitzlichtgewitter von Kamerateams. Und dann diese ungeheure Spannung, dass Christoph sich wieder einmal grenzwertig mit einem machtvollen System auseinandersetzt. Es stand im Grunde gar keine b\u00f6se Absicht dahinter. Er wollte die Freiheitsstatue ja nicht bombardieren, er wollte nur ein Ritual vollziehen, eine Performance durchf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Wenn man in die Kunstszene nach New York blickt, gibt es derzeit starke, performative Tendenzen, wie sie sich etwa auf der Biennale &#8222;Performa&#8220; abbilden. Gleichzeitig vermisst man hier den politischen Background.<\/strong><\/p>\n<p>Man hat in den USA fast den Eindruck, dass man mit Kunst die Politik gar nicht erreichen kann. Dass ein Performancek\u00fcnstler wie Christoph Schlingensief in die Tagespolitik eingreift, Parteifunktion\u00e4re an deren Wohnort provoziert, einen Regierungschef in Handlungsbedarf versetzt, ist von einer K\u00fcnstlerperspektive aus den USA einfach nicht denkbar. Vielleicht h\u00e4tte Schlingensief, w\u00e4re er dort geboren, es aber auch in den Vereinigten Staaten geschafft.<\/p>\n<p>Man darf sein Engagement zwar nicht auf das Nationale reduzieren, dennoch war Schlingensief nun einmal ein deutscher K\u00fcnstler, der in seinem Handlungsspielraum die Grenzen hier bis auf das \u00c4u\u00dferste ausgedehnt hat. Es ist ja rein spekulativ, was er getan h\u00e4tte, wenn er in einem anderen Land geboren worden w\u00e4re. Ich denke nur, dass f\u00fcr ihn die deutsche Geschichte, sowohl die Geschichte des Zweiten Weltkriegs als auch Kolonialgeschichte, aber immer auch die j\u00fcngere deutsche Geschichte der sechziger und siebziger Jahre und dann nat\u00fcrlich das aktuelle Tagesgeschehen immer ein Punkt war, an dem er sich reiben musste. Er konnte sich gar nicht nicht damit reiben.<\/p>\n<p><strong>Mit welcher Resonanz auf die Schlingensief-Ausstellung rechnen sie in New York?<\/strong><\/p>\n<p>Ich hoffe, dass zumindest klar wird, wie w\u00fcnschenswert es in Amerika w\u00e4re, dass Kunst sich st\u00e4rker politisch engagiert. Es werden jetzt in New York keine Scharen von K\u00fcnstlern auftreten, die auf einmal ein starkes politisches Engagement haben. Dennoch hoffe ich, dass dieses Manko, dieses Defizit deutlich wird.<\/p>\n<p>\u2013\u2013\u2013<\/p>\n<p><em>Christoph Schlingensief<br \/>\nbis 19. Januar, Kunst-Werke \u2013 KW Institute for Contemporary Art, Gegen Vorlage ihrer artcard erhalten unsere Abonnenten erm\u00e4\u00dfigten Eintritt. Es wird ein Katalog erscheinen. Weitere Stationen: ab M\u00e4rz 2014: MoMA PS1, New York<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kw-berlin.de\" target=\"_blank\">www.kw-berlin.de<\/a><\/em><\/p>\n<p>Aus: <a href=\"http:\/\/www.art-magazin.de\/kunst\/67814\/biesenbach_schlingensief_berlin\" target=\"_blank\">Art Magazin vom 4.12.2013<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klaus Biesenbach anl\u00e4sslich der Ausstellung &#8222;Christoph Schlingensief&#8220; \u00fcber das k\u00fcnstlerische wie gesellschaftspolitische Potenzial des viel zu fr\u00fch gestorbenen K\u00fcnstlers und dessen &#8222;Unruh&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3,7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/801"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=801"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/801\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}