{"id":780,"date":"2013-11-29T00:14:24","date_gmt":"2013-11-28T22:14:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=780"},"modified":"2013-11-29T00:14:24","modified_gmt":"2013-11-28T22:14:24","slug":"erst-trash-ecke-jetzt-museum-dradio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=780","title":{"rendered":"ERST TRASH-ECKE, JETZT MUSEUM (DRADIO)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Christoph Schlingensief war nicht nur Filmemacher und Regisseur, laut Kuratorin Susanne Gaensheimer geh\u00f6rt er eindeutig auch in den Kanon der bildenden Kunst. Ausgew\u00e4hlte Werke sind ab Dezember zun\u00e4chst in den Kunst-Werken Berlin und dann im New Yorker MoMa zu sehen.<\/strong><\/p>\n<div style=\"padding-top:20px;padding-bottom:25px;\"><object type='application\/x-shockwave-flash' data='..\/mediathek\/dewplayer.swf?mp3=http:\/\/www.schlingensief.com\/downloads\/2013-11-29_Dradio_Gaensheimer_Interview_drk_20131129_1108_e2716a06.mp3&amp;autostart=1' width='450' height='20'><param name='movie' value='..\/mediathek\/dewplayer.swf?mp3=2013-11-29_Dradio_Gaensheimer_Interview_drk_20131129_1108_e2716a06.mp3&amp;autostart=1' \/><\/object><\/div>\n<p>Ulrike Timm: Christoph Schlingensief war Filmemacher, Theater- und Opernregisseur, Aktionsk\u00fcnstler, Maler, Musiker \u2013 seine Kunst balancierte \u00fcber alle Grenzen und verband Aktion und Politik. Vielleicht war er vor allem ein Sichtbarmacher, einer, der Bilder fand f\u00fcr alles, was ihn und die Gesellschaft bewegte. 2010 ist er gestorben, er hatte Lungenkrebs. Und wie Schlingensief seine Krebskrankheit selbst k\u00fcnstlerisch inszenierte, das ber\u00fchrte und bewegte auch diejenigen, die ihn lange Jahre vor allen Dingen als den Provokateur, als den K\u00fcnstler des sehr lauten Bl\u00f6dsinns wahrnahmen.<\/p>\n<p>Allen seinen Werken ist eines gemeinsam: Die Person Christoph Schlingensief war immer mitten drin, ganz leiblich, und wenn man ihn nicht selber sah, so wusste man doch stets, dass die Bilder, die er schuf, mit ihm zu tun hatten. Fragt sich: Wie macht man eine Schlingensief-Ausstellung ohne Schlingensief? Am Wochenende wird in den Kunstwerken in Berlin eine Retrospektive mit Werken von Christoph Schlingensief zu sehen sein, die anschlie\u00dfend weiter ins Museum of Modern Art nach New York gehen wird. Was es bedeutet, den K\u00fcnstler Christoph Schlingensief ins Museum zu packen, dar\u00fcber spreche ich jetzt mit Susanne Gaensheimer, sie leitet das Museum f\u00fcr Moderne Kunst in Frankfurt am Main und kennt sein Werk wie kaum jemand sonst. Sch\u00f6nen guten Tag, Frau Gaensheimer!<\/p>\n<p>Susanne Gaensheimer: Guten Tag, Frau Timm!<\/p>\n<p>Timm: Sie haben das ja schon mal gemacht, Schlingensief ohne Schlingensief, vor zwei Jahren bei der Biennale in Venedig. Da sollte Schlingensief eigentlich den deutschen Pavillon gestalten \u2013 er war aber schon gestorben. Sie haben \u00fcbernommen, sein Werk gezeigt und sind daf\u00fcr ausgezeichnet worden. Er war damals aber in der breiten \u00d6ffentlichkeit noch viel pr\u00e4senter als jetzt. Wenn man nun Schlingensief ins Museum steckt, hat das nicht was von Nachlassverwaltung?<\/p>\n<p>Gaensheimer: Also, das ist eine grunds\u00e4tzliche Frage, mit der man sich besch\u00e4ftigen muss, denn fr\u00fcher oder sp\u00e4ter stirbt nat\u00fcrlich jede K\u00fcnstlerin, jeder K\u00fcnstler, und was macht man dann mit seinem Werk? Im musealen, im institutionellen Kontext, vor allem, wenn das Werk eben ein sehr performatives war und, wie bei Christoph Schlingensief ganz ma\u00dfgeblich auch von seiner Aura, von seiner Pers\u00f6nlichkeit nat\u00fcrlich gelebt hat.<\/p>\n<p>Christoph Schlingensief hatte ja vor seinem Tod schon eine ganze Menge Pl\u00e4ne entwickelt, was er im Pavillon machen wollte. Und wir hatten die Wahl, sollen wir versuchen, die Pl\u00e4ne von Christoph umzusetzen oder machen wir das nicht. Und wir haben, weil wir wussten, er h\u00e4tte alles pers\u00f6nlich nat\u00fcrlich noch mal irgendwie ganz anders gemacht, als er es bis dahin geplant hatte, weil er ja immer auch bis zur letzten Minute noch mal die Dinge revidiert, hinterfragt, ver\u00e4ndert hat, haben wir entschieden, wir werden nur Werke von ihm im Pavillon zeigen. Also, das war schon mal eine grunds\u00e4tzliche Entscheidung, dass man sagte, man spielt nicht Christoph Schlingensief, sondern man zeigt nur das, was da ist.<\/p>\n<p>Timm: Und heute? Wenn man das heute macht, was l\u00e4sst sich denn ausstellen und was vielleicht auch nicht?<\/p>\n<p>Gaensheimer: Es gibt viel, was sich ausstellen l\u00e4sst. Allein das ganze filmische Werk. Es gibt ja wahnsinnig viel Video- und Filmmaterial von ihm. Das kann man sichten, da kann man Dinge von zeigen. Dann gibt es nat\u00fcrlich auch sehr viel Material zu den Theaterinszenierungen. Es gibt ja zum Teil noch die B\u00fchnen, es gibt auch Kunstwerke \u2013 er hat ja in den letzten Jahren vor seinem Tod doch relativ h\u00e4ufig auch im Kunstkontext gearbeitet, also Ausstellungen richtig gemacht. Da gibt es auch noch fertige Rauminstallationen, Kunstwerke, skulpturale Arbeiten und so weiter. Es gibt einiges bei Sammlern, gro\u00dfe Animatographen, zum Beispiel gibt es zwei riesige, wunderbare, komplette Animatographen in zwei bedeutenden Privatsammlungen. Also, es gibt echt viel, was man zeigen kann. Aber was auf jeden Fall immer fehlen wird, ist der Mensch selber, die Ausstrahlung, der Witz, die Provokation, die Kraft, der Charme, das Leben, das Lebendige \u2013 gerade bei jemandem wie Christoph Schlingensief, und das ist nicht mehr da.<\/p>\n<p>Timm: Wird Schlingensief im Museum denn automatisch museal?<\/p>\n<p>Gaensheimer: Ich wei\u00df gar nicht genau, was museal eigentlich hei\u00dft. Museal bedeutet ja nicht einfach nur, ein Bild an die Wand h\u00e4ngen und damit hat sich&#8217;s, sondern die Werke haben auch eine eigene Kraft. Gerade die Werke von Christoph Schlingensief, das filmische Werk, das ist so was von intensiv. Wenn Sie ihn im Museum ausstellen, hei\u00dft das noch lange nicht, dass es langweilig wird. Und es ist auch so, dass Christoph Schlingensief eine wahnsinnige Pr\u00e4senz hat in vielen filmischen Materialien, Dokumentarmaterialien zum Beispiel aus Afrika. Also man kann ihn auch \u00fcber diese Materialien schon in gewissem Sinne pr\u00e4sent machen, und, ja, das ist nat\u00fcrlich dann umso bewegender, eigentlich.<\/p>\n<p>Timm: Christoph Schlingensief hat Museen sehr gemocht. Er mochte vielleicht auch die Ernsthaftigkeit dieses Ortes, hat selber viele Jahre drum gek\u00e4mpft, ernst genommen zu werden, und war sehr stolz zum Beispiel auf die Einladung nach Venedig oder in Bayreuth Oper zu inszenieren. Warum war ihm die Wahrnehmung durch die Hochkultur so wichtig?<br \/>\n&#8222;Ein sehr selbstzweiflerischer Mensch&#8220;<\/p>\n<p>Gaensheimer: Ein Grund liegt sicher in seiner Pers\u00f6nlichkeit, denn Christoph Schlingensief wirkte zwar immer so selbstbewusst und stark nach au\u00dfen, man hat ja auch immer gesagt, es sei provokativ, was er machen w\u00fcrde, aber es war von ihm \u00fcberhaupt nie als Provokation gemeint, sondern er war eigentlich auch ein sehr zweiflerischer, selbstzweiflerischer Mensch. Und das ist, glaube ich, auch die besondere Kraft seines Werkes, dass er immer sich selbst eigentlich fast als Erstes hinterfragt hat, sich und sein Handeln und seine Ideen hat er permanent hinterfragt. Und da war schon, glaube ich, auch eine wahnsinnige Selbstkritik, wahnsinnige Selbstzweifel auch da. So viel ich wei\u00df, dass er zum Beispiel Kritik sich wahnsinnig zu Herzen genommen hat, wahnsinnig zu Herzen genommen.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich war das f\u00fcr ihn auch \u00fcberhaupt nicht nachvollziehbar \u2013 und ich finde, es ist bis heute auch nicht nachvollziehbar \u2013, warum man immer gesagt hat, okay, er ist ein Filmemacher, er inszeniert Opern, Theaterst\u00fccke und so weiter. Aber man hat ihn als bildenden K\u00fcnstler \u2013 man hat ihn in diese Kategorie nicht hineingesteckt. Und das ist eben ein Problem der Kunstwelt, der bildenden Kunst, dass die immer noch wahnsinnig stark in Kategorien denken und arbeiten, obwohl die Kunst selber schon seit den fr\u00fchen Avantgarden des 20. Jahrhunderts eigentlich gezeigt hat, a) dass es diese Grenzen nicht gibt, und b) diese Grenzen selbst zu beschreiten. Und das hat ja Christoph in seinem Werk getan. Es war ein immanent grenz\u00fcberschreitendes Werk, auch was die Medien betrifft, und der muss in den Kanon der bildenden Kunst.<\/p>\n<p>Timm: Meint Susanne Gaensheimer. Wir sprechen dar\u00fcber, was es bedeutet, wenn ein K\u00fcnstler wie Christoph Schlingensief gut drei Jahre nach seinem Tod im Museum landet. Und alles, was Sie beschrieben haben, Frau Gaensheimer, war auch sehr raumgreifend, sehr Grenzen \u00fcberschreitend. Die Frage ist, wie tut man das an einen Ort, der ja irgendwie auch etwas festh\u00e4lt. Was m\u00f6chten Sie denn in, sagen wir, 50 oder 100 Jahren an Schlingensief-Ideen und -Werken im kulturellen Ged\u00e4chtnis verankert wissen und auch im Museum  besuchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gaensheimer: Also, was man im Museum besuchen kann, das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Auf jeden Fall wird man seine Video- und filmischen Arbeiten, man wird auch einige zum Beispiel fotografische Arbeiten, auch Rauminstallationen, auch Skulpturen sehen k\u00f6nnen, definitiv. Man wird Animatographen sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Timm: Sehen Sie was vor sich, was Sie uns beschreiben k\u00f6nnen, wo Sie sagen k\u00f6nnen, das muss ins Museum?<\/p>\n<p>Gaensheimer: Na ja, die Animatographen sind ja riesige Drehb\u00fchnen, die er teilweise gar nicht f\u00fcr den B\u00fchnenkontext geschaffen hat. Es sind riesige Rauminstallationen mit vielen Untergliederungen, in denen verschiedene Themen abgehandelt werden, wo man Raumsituationen hat, viele andere Elemente wie Plakate, Banner, Stoffe, kleine Utensilien. Also eigentlich wie B\u00fchnen.<\/p>\n<p>Timm: Er ist ja verehrt worden, und das hat schon einen besonderen Klang, er ist verehrt worden als sterbender K\u00fcnstler. Die Installation &#8222;Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir&#8220;, die ging allen nahe, auch denen, die es ein paar Jahre vorher fast kindisch fanden, mit 2000 Leuten den Wolfgangsee zum \u00dcberlaufen bringen zu wollen. Ist seine Krankheit die Gelenkstelle in der Wahrnehmung des K\u00fcnstlers?<\/p>\n<p>&#8222;Er hatte diese wirklich starke Dringlichkeit mit diesem Operndorf&#8220;<\/p>\n<p>Gaensheimer: Nein, das w\u00fcrde ich \u00fcberhaupt nicht so sehen. Christoph ist auch vor seiner Krankheit wahrgenommen. Er hat immer polarisiert, es gab immer die Leute, die ihn sehr bewundert haben, sehr geliebt haben. Der Tod, vor allem das Sterben, war ein wahnsinnig dominierendes Thema in den letzten drei, vier Jahren. Da hat sich auch sein Werk ver\u00e4ndert, da hat er sich auch als Mensch, glaube ich, sehr stark ver\u00e4ndert, ist auch anders in der \u00d6ffentlichkeit aufgetreten, wurde ruhiger, wurde reflektierter. Er hatte diese wirklich starke Dringlichkeit mit diesem Operndorf. Er wollte jetzt auch was geben, er wollte unbedingt ein soziales Kunstwerk schaffen, etwas anderen Menschen geben, was er da in Afrika geplant hat.<\/p>\n<p>Timm: Dieses Operndorf in Burkina Faso, da sollten wir noch mal einhaken. Das ist sein letztes gro\u00dfes Projekt. Das d\u00fcmpelt heute aber vor sich hin. Auch seine Lebensgef\u00e4hrtin Aino Laberenz, die das mit viel Herzblut weitertr\u00e4gt, die meinte gerade, das sei ohne Schlingensief immer schwieriger geworden, daf\u00fcr schlicht Geld aufzutreiben. Noch so ein Beispiel, dass Schlingensief ohne Schlingensief weniger m\u00f6glich scheint als bei anderen K\u00fcnstlern.<\/p>\n<p>Gaensheimer: Ich meine, bei dem Operndorf ist es ganz klar, dass die Art und Weise, wie er die Leute daf\u00fcr gewinnen konnte mit seiner authentischen, k\u00fcnstlerischen Kraft und Ausstrahlung, das ist klar, dass das eigentlich niemand ihm nachmachen kann. Vielleicht h\u00e4tte er das gar nicht gedacht, also so ein wirklich langfristiges Projekt \u2013 ich wei\u00df es nicht.<\/p>\n<p>Timm: Sie kannten Schlingensief ziemlich gut. Was meinen Sie, wenn er w\u00fcsste, er kommt heute ins Museum, er wird im Museum ausgestellt \u2013 was sehen Sie vor Augen, h\u00e4tte er unbedingt drin haben wollen, und wor\u00fcber h\u00e4tte er vielleicht auch gelacht?<\/p>\n<p>Gaensheimer: Ich glaube, er h\u00e4tte sich wahnsinnig gefreut, dass so viele Menschen an dieser Ausstellung gearbeitet haben, dass es diese tolle Publikation dazu gibt. Wahrscheinlich h\u00e4tte er vieles erst mal gleich sofort ver\u00e4ndert. Es ist ja ganz klar, wenn Sie als Institution, als Kurator, als Kuratorin so eine Ausstellung machen, Sie institutionalisieren nat\u00fcrlich die Werke. Und jemand wie Christoph h\u00e4tte das wahrscheinlich versucht, \u00fcberhaupt wieder auseinander zu nehmen. Aber diese Frage ist wirklich schwer zu beantworten.<\/p>\n<p>Timm: Allen Schwierigkeiten zum Trotz wird es ab dem Wochenende wieder versucht, Schlingensief ohne Schlingensief zu zeigen. In den Kunstwerken in Berlin gibt es eine erste Retrospektive seines Werkes. Ich sprach dar\u00fcber mit Susanne Gaensheimer. Sie leitet das Museum f\u00fcr Moderne Kunst in Frankfurt am Main. Herzlichen Dank f\u00fcrs Gespr\u00e4ch!<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferungen unserer Gespr\u00e4chspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich \u00c4u\u00dferungen seiner Gespr\u00e4chspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen. <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/schlingensief-ausstellung-erst-trash-ecke-jetzt-museum.954.de.html?dram:article_id=270539\" target=\"_blank\">Deutschlandradio Kultur Thema vom 29.11.2013<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Museumsleiterin Susanne Gaensheimer \u00fcber die erste Retrospektive mit Werken Christoph Schlingensiefs<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/780"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=780"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/780\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}