{"id":704,"date":"2012-09-18T15:40:43","date_gmt":"2012-09-18T13:40:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=704"},"modified":"2012-09-18T15:40:43","modified_gmt":"2012-09-18T13:40:43","slug":"ich-weis-ich-wars-ab-810-im-buchhandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=704","title":{"rendered":"&#8222;ICH WEI\u00df, ICH WAR&#8217;S&#8220; AB 8.10.2012 IM BUCHHANDEL"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Erinnerungen von Christoph Schlingensief ab 8. Oktober 2012 im Buchhandel<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/wp-content\/photos\/9783462042429_10.jpg\" width=\"283\" height=\"450\" alt=\"Ich wei\u00df, ich war's\" class=\"centered\" \/><\/p>\n<p><strong>Ich wei\u00df, ich war&#8217;s. Die Erinnerungen von Christoph Schlingensief<br \/>\nISBN: 978-3-462-04242-9<br \/>\nErscheinungsdatum: 08. Oktober 2012<br \/>\n304 Seiten, gebunden<br \/>\nEuro (D) 19,99 | sFr 27,50 | Euro (A) 20,60 <\/strong><\/p>\n<p><em>\u00abIch bin nicht der geworden, der ich sein wollte.\u00bb<\/em> Christoph Schlingensief<\/p>\n<p>Seine Vision f\u00fcr ein \u00bbOperndorf Afrika\u00ab wird in Burkina Faso gerade Wirklichkeit \u2013 ein beeindruckendes Zeichen daf\u00fcr, wie lebendig die Kunst Christoph Schlingensiefs auch nach seinem viel zu fr\u00fchen Tod ist. Die L\u00fccke, die dieser Ausnahmek\u00fcnstler hinterlassen hat, ist gro\u00df. Seine autobiographischen Skizzen und Gedanken, die nun posthum erscheinen, machen dies auf eindringliche Weise deutlich \u2013 und helfen zugleich, diese L\u00fccke ein St\u00fcck weit zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u00bbDie Bilder verschwinden automatisch und \u00fcbermalen sich so oder so! Erinnern hei\u00dft: vergessen! (Da k\u00f6nnen wir ruhig unbedingt auch mal schlafen!)\u00ab Mit diesen Worten \u00fcberschrieb Christoph Schlingensief den letzten Eintrag in seinem \u00bbSchlingenblog\u00ab. Erinnern \u2013 das war f\u00fcr Schlingensief kein sentimentaler Vorgang, sondern ein Akt der Befreiung, um Platz f\u00fcr Neues zu schaffen. Und so setzte er nach der Ver\u00f6ffentlichung von \u00bbSo sch\u00f6n wie hier kanns im Himmel gar nicht sein\u00ab, dem vielgelesenen und vieldiskutierten Tagebuch einer Krebserkrankung, das Prinzip fort, seine Gedanken zur Kunst, seine Selbstbefragungen und Erinnerungen auf Tonband festzuhalten. Nicht um sich zur\u00fcckzuziehen oder um Abschied zu nehmen, sondern um sich zur\u00fcck ins Leben zu katapultieren.<\/p>\n<p>In \u00bbIch wei\u00df, ich war\u2019s\u00ab erinnert er sich an seine Kindheit in Oberhausen und seine Anf\u00e4nge als Filmemacher, an schwierige und an erf\u00fcllende Stationen seines K\u00fcnstlerlebens in Berlin, Wien, auf dem afrikanischen Kontinent \u2013 sowie nicht zuletzt an seine Erlebnisse auf dem gr\u00fcnen H\u00fcgel Bayreuths. Und \u00bbIch wei\u00df, ich war\u2019s\u00ab zeigt einen Christoph Schlingensief, der voller Tatendrang am Leben teilnimmt, mal humorvoll, mal selbstkritisch, immer aber leidenschaftlich und mit Blick nach vorn. <\/p>\n<p>Christoph Schlingensief, geboren 1960 in Oberhausen. Seit Anfang der 80er-Jahre drehte Schlingensief Filme, mit der Deutschlandtrilogie (1989\u20131992) wurde er einer gr\u00f6\u00dferen \u00d6ffentlichkeit bekannt. In den 90er-Jahren Hausregisseur an der Berliner Volksb\u00fchne. Ab 1997 verwirklichte er aktionistische Projekte auch au\u00dferhalb des Theaters (u.a. die politische Kunstpartei \u00bbChance 2000\u00ab und die Container-Aktion \u00bbBitte liebt \u00d6sterreich\u00ab). In Bayreuth inszenierte er 2004 mit \u00bbParsifal\u00ab seine erste Oper. Seine Krebserkrankung im Jahr 2008 verarbeitete Christoph Schlingensief offensiv in seinem Buch \u00bbSo sch\u00f6n wie hier kanns im Himmel gar nicht sein\u00ab sowie in seinen Inszenierungen. Zudem entwickelte er die Idee f\u00fcr Remdoogo, ein Operndorf in Afrika, dessen Grundsteinlegung im Februar 2010 stattfand. Schlingensiefs letzte Theaterinszenierung \u00bbVia Intolleranza II\u00ab (2010) entstand in Zusammenarbeit mit K\u00fcnstlern aus Burkina Faso. Am 21. August 2010 starb Christoph Schlingensief in Berlin.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.kiwi-verlag.de\/das-programm\/einzeltitel\/?isbn=978-3-462-04242-9\" target=\"_blank\">www.kiwi-verlag.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erinnerungen von Christoph Schlingensief ab 8. 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