{"id":531,"date":"2010-04-09T22:14:51","date_gmt":"2010-04-09T20:14:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=531"},"modified":"2010-04-09T22:14:51","modified_gmt":"2010-04-09T20:14:51","slug":"berliner-staatsoper-startet-mit-schlingensiefs-metanoia-dpa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=531","title":{"rendered":"BERLINER STAATSOPER STARTET MIT SCHLINGENSIEFS \u00bbMETANOIA\u00ab (DPA)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit einer Regiearbeit von Christoph Schlingensief startet die Berliner Staatsoper Unter den Linden an ihrem Ausweich-Quartier im Schiller Theater. Die Urauff\u00fchrung der Oper \u00abMetanoia\u00bb von Jens Joneleit wird Generalmusikdirektor Daniel Barenboim am 3. Oktober leiten.<\/strong><\/p>\n<p>Mit einer Urauff\u00fchrung und acht Musiktheater-Premieren startet die Berliner Staatsoper ab Oktober in die Saison 2010\/2011. Es ist die erste Spielzeit nach dem vor\u00fcbergehenden Umzug in das Ausweichquartier Schiller-Theater und das erste Programm unter der Leitung des neuen Intendanten J\u00fcrgen Flimm. Ab Juli wird das Opernhaus am Boulevard Unter den Linden drei Jahre lang saniert, die Kosten sollen 239 Millionen Euro betragen. Die festliche Wiederer\u00f6ffnung des Stammhauses ist f\u00fcr Oktober 2013 geplant.<\/p>\n<p>Gleich zum Saisonauftakt in dem jahrelang leerstehenden Theater im Westen der Stadt dirigiert am 3. Oktober Generalmusikdirektor Daniel Barenboim &#8222;Metanoia &#8211; \u00fcber das Denken hinaus&#8220;, eine Urauff\u00fchrung des 43 Jahre alten Komponisten Jens Joneleit unter der Regie von Christoph Schlingensief. &#8222;Eine Ostb\u00fchne k\u00fcsst eine Westb\u00fchne wach&#8220;, sagte Flimm zum Umzug. Der langj\u00e4hrige Intendant des Hamburger Thalia Theaters leitet noch bis zum Ende der laufenden Saison die Salzburger Festspiele.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind uns mit J\u00fcrgen Flimm einig, dass die drei Jahre im Schiller Theater keine Notl\u00f6sung sind, sondern eine Herausforderung&#8220;, sagte Barenboim. Zusammen mit der Mail\u00e4nder Scala, wo Barenboim die Position des Ersten Gastdirigenten hat, plant die Staatsoper eine Neuproduktion von Richard Wagners &#8222;Ring des Nibelungen&#8220; unter Regie des Belgiers Guy Cassiers. Nach den Premieren in Mailand kommen in dieser Saison &#8222;Das Rheingold&#8220; (17. Oktober) und &#8222;Die Walk\u00fcre&#8220; (17. April 2011) in Berlin auf die B\u00fchne. In der kommenden Spielzeit kommt dann die Staatsoper als erste zum Zug und schlie\u00dft den &#8222;Ring&#8220; mit &#8222;Siegfried&#8220; und &#8222;G\u00f6tterd\u00e4mmerung&#8220;.<\/p>\n<p>Auch mit den anderen Premieren will die Staatsoper sich st\u00e4rker f\u00fcr modernes Musiktheater \u00f6ffnen. &#8222;Das hei\u00dft nicht, dass wir die alten Gef\u00e4hrten aus dem Repertoire vernachl\u00e4ssigen&#8220;, betonte Flimm. Zu den Premieren z\u00e4hlen Strawinskys &#8222;The Rakes Progress&#8220; mit dem Regisseur Krzysztof Warlikowski und Ingo Metzmacher am Pult, &#8222;Wozzeck&#8220; von Alban Berg mit Barenboim und der Regisseurin Andrea Breth, Leonard Bernsteins &#8222;Candide&#8220;, &#8222;Tri Sestri&#8220; von Peter E\u00f6tv\u00f6s und Sasha Waltz&#8216; Tanzproduktion &#8222;Matsukaze&#8220; von Toshio Hosokawa.<\/p>\n<p>Barenboim wird neben einem Konzertzyklus mit der Staatskapelle insgesamt vier Premieren dirigieren sowie als Begleiter eines Liedzyklus auftreten. Flimm betonte, angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Lage seien Forderungen nach mehr Geld unangebracht. &#8222;Wir bekommen ein Haus das f\u00fcr 24 Millionen Euro saniert wurde und ein Sanierung f\u00fcr 260 Millionen Euro. Wir werden mit dem Geld auskommen und sonst m\u00fcssen wir eben sparen.&#8220;<\/p>\n<p>In den Werkstatt, der ehemaligen Studiob\u00fchne des Schiller Theaters, ist ein Festival f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Oper geplant. Auf dem Programm stehen auch Lesungen und Konzerte unter anderem mit der Schauspielerin Barbara Sukowa, der Krimi-Autorin Donna Leon und Filmstar Vanessa Redgrave.<\/p>\n<p><em>dpa<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer Regiearbeit von Christoph Schlingensief startet die Berliner Staatsoper Unter den Linden an ihrem Ausweich-Quartier im Schiller Theater. Die Urauff\u00fchrung der Oper \u00abMetanoia\u00bb von Jens Joneleit wird Generalmusikdirektor Daniel Barenboim am 3. 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