{"id":481,"date":"2010-01-11T21:11:06","date_gmt":"2010-01-11T19:11:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=481"},"modified":"2010-01-11T21:11:06","modified_gmt":"2010-01-11T19:11:06","slug":"die-kirche-ist-ein-marchenpark-cicero","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=481","title":{"rendered":"&#8222;DIE KIRCHE IST EIN M\u00c4RCHENPARK&#8220; (CICERO)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lange galt er als das hyperaktive Enfant terrible der Kulturszene. Seit er 2008 an Lungenkrebs erkrankte und ein Buch dar\u00fcber schrieb, machte Christoph Schlingensief \u2013 sehr \u00f6ffentlich \u2013 eine Verwandlung durch. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Glauben, Mut und Afrika<\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr Schlingensief, hinter Ihnen liegt ein ereignisreiches Jahr. Mit welchen Gef\u00fchlen schauen Sie auf das neue?<\/strong><\/p>\n<p>Im Moment bin ich sehr stabil. Dennoch merke ich, dass es mir oft Schwierigkeiten bereitet, diese Welt so in den Arm zu nehmen wie ich es fr\u00fcher einmal wollte. Auch wenn ich glaube, dass es \u201eso sch\u00f6n wie hier im Himmel gar nicht sein kann\u201c, ist es in der Praxis schwierig, dieses Bild aufrechtzuerhalten. Ich bin skeptischer und sp\u00fcre, dass ich mehr und mehr auf Distanz zu vielen Dingen gehe. Die Unschuld ist weg. Dennoch: Das Gef\u00fchl, \u00fcberhaupt Weihnachten zu erreichen, ist sensationell. An die M\u00f6glichkeit habe ich zu Beginn des vergangenen Jahres nicht gedacht. Das ist toll.<\/p>\n<p><strong>Was hat sich ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<p>Es haben sich ganz wunderbare Dinge entwickelt \u2013 die Hochzeit mit meiner Frau Aino war ein gro\u00dfes Gl\u00fcck. Aber es gab auch einen f\u00fcrchterlichen Einschnitt: Nachdem im vergangenen Sommer die Metastasen in meiner Lunge nicht mehr nachweisbar waren, waren sie im Herbst auf einmal wieder da. Seit Oktober sind sie wieder verschwunden. Meine Frau und ich sind in diesem Jahr also ziemlich durchgesch\u00fcttelt worden. Es ist, als ob ich die ersten Schritte nach einer Mondlandung lernen muss. Der Versuch, wieder in der Welt Schritt zu fassen, war immer wieder irritierend.<\/p>\n<p><strong>Sie waren in den vergangenen Monaten auf Lesereise mit Ihrem \u201eTagebuch einer Krebserkrankung\u201c. Welche Reaktionen bekommen Sie von Ihren Lesern?<\/strong><\/p>\n<p>Dass das Buch noch immer so h\u00e4ufig gekauft wird und so viele Leute in meine Lesungen kommen, freut mich sehr \u2013 vor allem deshalb, weil sich ein Austausch entwickelt. Noch immer bekomme ich jede Woche zwischen 30 und 50 Briefe. Viele Briefeschreiber erz\u00e4hlen von ihrem eigenen Leid, andere erz\u00e4hlen, dass sie im Buch Dinge gelesen haben, die sie seit dem Tod ihrer Verwandten oder Freunde als Fragen mit sich herumgetragen haben. Vieles scheint sich vergleichbar zu ereignen. Andererseits sind die Erfahrungen auch wieder sehr individuell. Jeder erlebt seine eigene \u201eApokalypse\u201c. Deshalb muss ich manchen Brief einfach zur Seite legen, weil mich vieles darin so ber\u00fchrt, dass es wehtut. Was diese Krankheit f\u00fcr ein Leid zuf\u00fcgt und wie viel Hoffnung immer wieder zerst\u00f6rt wird, das ist kaum auszuhalten.<\/p>\n<p><strong>Dennoch thematisieren Sie Ihre Krebserkrankung.<\/strong><\/p>\n<p>Ja, denn trotzdem ist es auch weiterhin wichtig, dar\u00fcber zu reden und den anderen zuzuh\u00f6ren. Wenn sie reden wollen. Meine Position hat sich mittlerweile etwas ver\u00e4ndert: Ich habe mehr Distanz zu der ganzen Krise, und ich beginne allm\u00e4hlich mit der Analyse. Da freut es mich, Menschen zu treffen, die schon seit mehreren Jahren diesen Kampf f\u00fchren \u2013 zehn Jahre lang und mehr. Die haben meist die beste Haltung und geben mir am meisten Mut.<\/p>\n<p><strong>Die Lesereisen veranstalten Sie auch, um Gelder f\u00fcr ein von Ihnen geplantes Festspielhaus im afrikanischen Burkina Faso zu sammeln. Wie steht es um Ihre Pl\u00e4ne?<\/strong><\/p>\n<p>Das Projekt ist viel weiter gediehen, als ich es mir Anfang des Jahres \u00fcberhaupt vorstellen konnte. Mittlerweile machen sehr viele Leute mit, weil sie merken: Das Projekt ist authentisch und kein postkoloniales Kulturmonster. Vielleicht ist auch alles so gut vorangeschritten, weil ich, anders als fr\u00fcher, nicht so viel Druck gemacht habe. Noch im vergangenen Sommer existierte das meiste nur in meiner Fantasie. Nun ist vieles davon bereits wahr geworden. Mit Francis K\u00e9r\u00e9 habe ich einen Architekten und Freund gefunden, der mich von vielen Gutmensch\u00adabsichten abgebracht hat.<\/p>\n<p><strong>Warum haben Sie ihn ausgesucht?<\/strong><\/p>\n<p>K\u00e9r\u00e9 ist als Sohn eines H\u00e4uptlings aufgewachsen, etwa drei Stunden von Ouagadougou, der Hauptstadt Burkinas, entfernt. Er hat in Deutschland Architektur studiert und vor einigen Jahren in seinem Heimatdorf Gando eine Schule f\u00fcr 500 Kinder gebaut. Es ist ein wundervolles Geb\u00e4ude, an dem andere D\u00f6rfer nach seinen Pl\u00e4nen mitgebaut haben. Das Ganze wurde sogar mit dem Aga-Khan-Preis ausgezeichnet und gilt mittlerweile als zukunftsweisendes Projekt. Als ich dort war, habe ich viel gelernt und mit ihm besprochen. In dieser Schule wird in einer Art und Weise unterrichtet, die man hier in Deutschland nicht hinbekommen w\u00fcrde. Francis nennt das \u201esoziale Architektur\u201c. Mir ist die soziale Architektur beziehungsweise die \u201esoziale Plastik\u201c sehr wichtig. In meinen Augen ist das alles schon da, der Mensch muss es nur noch kenntlich machen. Das war immer Bestandteil meiner Arbeit! Kein brachialer Kraftakt, sondern ein unscharfer Organismus, der auf den Menschen eingeht, ohne ihn in die Sch\u00e4rfe zu zwingen.<\/p>\n<p><strong>Es gibt Kritiker des Projekts, die Ihnen dennoch eine kolonialistische Attit\u00fcde vorwerfen.<\/strong><\/p>\n<p>Diese Diskussion muss gef\u00fchrt werden, weil sie zeigen wird, dass sich hier Schreibtischt\u00e4ter zu Wort melden, die gar nicht wissen, was wir machen und sowieso alles abschaffen wollen. Ohne mich! Mit Francis K\u00e9r\u00e9 habe ich die beste Kontrollinstanz an meiner Seite. Er wollte auch, dass ich mit der Regierung einen Vertrag aushandele und nicht nur einseitig plane. Nun haben wir einen Vertrag mit der Regierung und haben au\u00dferdem f\u00fcnf Hektar Land geschenkt bekommen. Der Vertrag wird im Januar unterschrieben. Viele Kulturschaffende haben schon gespendet: von Roland Emmerich bis Henning Mankell, die jeweils 100000 Euro dazugegeben haben. Aber es gibt auch viele Leute, die Betr\u00e4ge zwischen f\u00fcnf und 1000 Euro auf unserer Internetseite spenden. Sie haben verstanden, dass es nicht mein Ziel ist, Bayreuth nach Afrika zu tragen, nach dem Motto: Jetzt zeigen wir denen mal, wie Kultur so aussieht.<\/p>\n<p><strong>Sondern?<\/strong><\/p>\n<p>Es wird ein Operndorf, das einen ganz anderen Charakter hat. Schule, Filmklasse, Probeb\u00fchnen, Medizinische Station, Herberge und G\u00e4stehaus f\u00fcr K\u00fcnstler und Besucher, Gro\u00dfk\u00fcche, ein Theater f\u00fcr 500 Personen, kleine Kinos und Sportplatz. Alles, was die Oper mal ausgemacht hat seit Epidaurus. Das Ganze kann man im Internet ab M\u00e4rz schon mitverfolgen. Wie die Knirpse ihre ersten Filme drehen und die ersten sechs bis sechzehnj\u00e4hrigen Musiker ihre Aufnahmen herstellen. Alles ohne Redakteure oder Produzenten. Die Kinder lernen an sich selber, und wir lernen von Burkina Faso. Das Motto hei\u00dft: Von Afrika lernen.<\/p>\n<p><strong>Als Frank-Walter Steinmeier noch Au\u00dfenminister war, hat das Au\u00dfenministerium Ihr Projekt finanziell gef\u00f6rdert. Kurz vor der Bundestagswahl hatten Sie \u00f6ffentlich entschieden Kritik an der FDP ge\u00fcbt. Setzt das Au\u00dfenministerium unter Guido Westerwelle die F\u00f6rderung fort?<\/strong><\/p>\n<p>Sowohl Guido Westerwelle als auch das Au\u00dfenministerium sagen, dass sie sich selbst besch\u00e4digen w\u00fcrden, wenn sie die Unterst\u00fctzung kappen. Das Projekt hat eine enorme \u00d6ffentlichkeit. Bundespr\u00e4sident K\u00f6hler hat mir k\u00fcrzlich best\u00e4tigt, dass die Gelder zur Verf\u00fcgung stehen. Ich bin ihm sehr dankbar f\u00fcr sein Engagement. Ich betrachte ihn als einen Freund. Und auch Herr Steinmeier hat unser Projekt unheimlich stark unterst\u00fctzt. Die wirklich gute Afrikapolitik, die K\u00f6hler und auch Steinmeier gemacht haben und weitermachen, ist nicht unbedingt so bekannt, wie sie es verdient h\u00e4tte. Gerade Bundespr\u00e4sident K\u00f6hler engagiert sich auf ganz gro\u00dfartige Weise.<\/p>\n<p><strong>Was macht f\u00fcr Sie die Faszination Afrikas aus?<\/strong><\/p>\n<p>Seit 1993 habe ich eine besondere Verbindung zu diesem Kontinent. Die Wissenschaft sagt, dass Afrika die Wiege der Menschheit sei. Man hat tats\u00e4chlich das Gef\u00fchl, dass man da herkommen k\u00f6nnte\u2026 Na ja\u2026 Wenn man mal in sich reinh\u00f6rt\u2026 sicher sehr schwierig f\u00fcr uns, wo wir doch Afrika nur als Treffpunkt f\u00fcr Krankheit und Gewalt wahrnehmen. Afrika besteht aber aus sehr unterschiedlichen V\u00f6lkern, und gerade das finde ich besonders faszinierend. Afrika ist das Land, in dem ich f\u00fcr mich zum ersten Mal eine spirituelle, kulturelle Reinheit kennengelernt habe, wie ich sie noch nie zuvor irgendwo wahrgenommen habe. Das ist ein Reichtum, der jetzt und in der Zukunft sehr wichtig werden wird. Unsere Schablonen sind ausgeleiert oder zerbrochen.<\/p>\n<p><strong>Sie sind, was die breite \u00d6ffentlichkeit nicht wei\u00df, gl\u00e4ubiger Christ. Ist Ihnen der Glaube in der Krankheit ein Trost?<\/strong><\/p>\n<p>Leider habe ich den Glauben nicht wirklich als Hilfe empfunden. Seit der Reformation ist das Christentum f\u00fcr mich zu einer Disney World, zu einem M\u00e4rchenpark geworden. Ich selber sp\u00fcre erst seit zwei, drei Monaten eine wirkliche Besserung, weil ich den Systemtheologen Johannes Hoff kennengelernt habe, der in Wales Philosophie und Systemtheologie lehrt. Wie ein Arch\u00e4ologe gr\u00e4bt er aus, was unsere heutigen Kirchen in ihrem M\u00e4rchenpark alles versteckt haben, und wie viel Freiheit und Freude sie den Gl\u00e4ubigen genommen haben. Glauben muss konkret sein, er ben\u00f6tigt Verantwortung und auch die M\u00f6glichkeit zu streiten \u2013 von all dem keine Spur.<\/p>\n<p><strong>Was genau verstehen Sie unter M\u00e4rchenpark?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe das Gef\u00fchl, dass die katholische Kirche den Gedanken des Christentums, die Liebe, die in dieser ganzen Unternehmung steckt, \u00fcberhaupt nicht nutzt. In den Gemeinden gibt es unz\u00e4hlige wunderbare Mitglieder und Hilfsprojekte, die gut sind, keine Frage. Im Gro\u00dfen und Ganzen habe ich aber das Gef\u00fchl, dass die Kirche mir keine Freude vermittelt. Sie vermittelt mir nicht das Gef\u00fchl, dass es wichtig und eine Freude sein kann, sich einer Minderheit anzuschlie\u00dfen, Andersdenkende und Andersliebende kennenzulernen. Mir scheint, als habe sich die katholische und auch die protestantische Kirche auf eine Art Abgesang eingelassen. Alles kommt mit einem Wimmerton daher. Die Kirchen haben die Verantwortung von der Freiheit in eine bittere Depression \u00fcberf\u00fchrt. Sie sind in ihren Ritualen h\u00e4ngen geblieben, es sind Absitzrituale. Wenn man b\u00f6se w\u00e4re, w\u00fcrde man sagen: Die Rituale sind nicht mehr als Sesselhockerei. Das ist nat\u00fcrlich viel zu wenig.<\/p>\n<p><strong>Glauben Sie als Christ an die Unsterblichkeit der Seele?<\/strong><\/p>\n<p>Das habe ich immer noch zu verhandeln. In meiner neuen Arbeit in Z\u00fcrich habe ich begonnen, den Tristan weiter zu erforschen, mit einer langsamen Ann\u00e4herung. Eine erste Frage besch\u00e4ftigt sich damit: Was ist, wenn jemand weg ist und ich nicht mehr diese Liebe anwenden kann? Wenn also alles zu sp\u00e4t ist? Und was ist, wenn ich selber derjenige bin, der verschwunden ist? Ich habe durch die neuen Gedanken mit Johannes Hoff sehr starken Mut bekommen, dass nichts verloren geht. Ich gebe zu, dass das meinen kindlichen, naiven Glauben rettet, weil ich sage: So lange ich, wie Hugo Ball, von einem Hypergott ausgehe, kann ich auch den M\u00e4rchenpark ertragen \u2013 denn auch der ist nur ein Teil des Ganzen. Wenn ich dann allerdings sterben sollte und die Schmerzen, auch die Trennungsschmerzen kommen, das Verlassenm\u00fcssen des Hier und Jetzt, werde ich vielleicht wieder einige Krippenfiguren und die Schmusedecke der Religion brauchen. Aber ich glaube, ich beginne gerade, dem Glauben klarer gegen\u00fcberzutreten, und habe auch mehr zu formulieren als ich jemals geglaubt h\u00e4tte. Meine Kraft des Formulierens ist noch lange nicht zu Ende.<\/p>\n<p><strong>Was sollte \u2013 was wird \u2013 sich 2010 ver\u00e4ndern?<\/strong><\/p>\n<p>Politisch w\u00fcnsche ich mir, dass wir Deutschen allm\u00e4hlich kapieren, welch einen riesigen Schatz wir mit unserem Demokratiemodell haben. Dieser Schatz ben\u00f6tigt unser Engagement! Lieber Klappe auf als Stimme weg! Wir m\u00fcssen die B\u00fcrger endlich wieder animieren, zur Wahl zu gehen. Und wir m\u00fcssen Politiker fordern, die noch einen Funken von Authentizit\u00e4t haben. Dann h\u00e4tten wir jetzt auch eine andere Regierung \u2013 oder wer wei\u00df gerade noch die Namen unserer Politiker? Ist das nicht be\u00e4ngstigend?<\/p>\n<p><strong>Was erwarten Sie pers\u00f6nlich vom neuen Jahr?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe die gro\u00dfe Hoffnung, dass die Tablette, die ich nehme, Tarceva, weiterhin wirkt und die inneren \u00c4ngste etwas weniger werden. Darauf hoffe ich stark. Und dass ich auch weiterhin so gute Freunde und Mitarbeiter habe, ohne die meine Arbeit gar nicht m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p><strong>Wenn Sie Ihr Leben noch einmal von vorn beginnen k\u00f6nnten, was w\u00fcrden Sie anders machen?<\/strong><\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen habe ich viel Gl\u00fcck gehabt. Durch die Krankheit bin ich zwar angeschlagen, aber ein paar Gedanken h\u00e4tte ich in dieser Intensit\u00e4t ohne sie nicht erlebt. Das ist etwas ganz Besonderes. Ich will diese Krankheit in keinster Weise verehren. Sie ist zum Kotzen, und niemand soll sie bekommen. Aber jetzt, nachdem ich sie erlebt habe, ist es toll zu sehen, dass danach nicht Schluss ist. Das soll man als Kranker den anderen weitergeben. Auch wenn es Jahre dauert, es tut sich auch etwas Neues. Und das ist meistens sogar gut.<\/p>\n<p><em>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte Philipp Engel (Aus: Cicero, Ausgabe Januar 2010)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange galt er als das hyperaktive Enfant terrible der Kulturszene. Seit er 2008 an Lungenkrebs erkrankte und ein Buch dar\u00fcber schrieb, machte Christoph Schlingensief \u2013 sehr \u00f6ffentlich \u2013 eine Verwandlung durch. 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