{"id":472,"date":"2009-12-26T05:45:00","date_gmt":"2009-12-26T03:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=472"},"modified":"2009-12-26T05:45:00","modified_gmt":"2009-12-26T03:45:00","slug":"ein-mann-und-seine-schuhe-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=472","title":{"rendered":"EIN MANN UND SEINE SCHUHE (ZEIT)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine Weihnachtsgeschichte<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/wp-content\/photos\/schlingensief_mankell_540x304.jpg\" width=\"450\" height=\"253\" alt=\"ZEIT Feuilleton 53\/2009\" class=\"centered\" \/><\/p>\n<p>Er hie\u00df Jos\u00e9, wurde aber immer nur Z\u00e9 genannt. Er wohnte mit seiner Frau Maria in Boane, zwanzig Kilometer von Maputo entfernt, an der Stra\u00dfe, die nach S\u00fcdafrika f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Z\u00e9 machte sich jedoch nichts aus Landstra\u00dfen und Autos. Sein Leben geh\u00f6rte der Eisenbahn. Viele Jahre war es seine Aufgabe gewesen, an einem kleinen Bahn\u00fcbergang zwischen zwei D\u00f6rfern mit seiner roten Flagge vor den Z\u00fcgen zu warnen. Es war kaum mehr als ein Pfad, der die Bahngleise kreuzte. Selten kamen andere Menschen vorbei als die H\u00fctejungen mit ihren Schafen und K\u00fchen. Aber Z\u00e9 nahm seine Aufgabe immer ernst. Nie war jemand verungl\u00fcckt oder zu Schaden gekommen, wenn die Z\u00fcge durchfuhren, und er machte stets eine Ehrenbezeigung vor den Lokf\u00fchrern, obwohl sie Obsz\u00f6nit\u00e4ten oder andere Unversch\u00e4mtheiten von der Lok zu ihm hinabriefen.<\/p>\n<p>Wenn es hoch kam, waren vier Z\u00fcge am Tag durchgefahren. Doch das war viele Jahre her, in einer fernen Vergangenheit, als Z\u00e9 noch ein junger Mann gewesen war. Dann waren die verschiedenen Kriege gekommen. Zuerst hatte das Land sich von der portugiesischen Kolonialmacht befreit. Z\u00e9 hatte nie verstanden, welche Freiheit darin gelegen hatte, die Bahngleise zu sprengen. Aber Maria war klug gewesen und hatte ihm geraten, sich nicht einzumischen. Krieg war etwas f\u00fcr andere, nicht f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>Als der Frieden da war, hatten die Z\u00fcge wieder zu fahren begonnen. Doch bald war ein neuer Krieg ausgebrochen. Jetzt tauchten M\u00e4nner aus der Dunkelheit auf und sprengten die Gleise, weil sie mit der Freiheit, die das Land errungen hatte, nicht zufrieden waren. Mit traurigen Augen sah Z\u00e9 zu, wie die Gleise wieder herausgerissen wurden. Er gr\u00fcbelte viel dar\u00fcber nach, was f\u00fcr eine Freiheit diese M\u00e4nner suchten.<\/p>\n<p>Jetzt fuhren die Z\u00fcge jedoch wieder. Es war endlich Frieden. Aber kaum mehr als zwei Z\u00fcge am Tag. Die Loks und die Wagen waren alt und hinf\u00e4llig. Z\u00e9 stand auf seinem Posten, auch wenn er f\u00fcr seine Arbeit nur noch sehr selten bezahlt wurde.<\/p>\n<p>Z\u00e9 war sechzig Jahre alt geworden. Wenn sie nebeneinander im Dunkel der H\u00fctte lagen, sagte Maria manchmal mit einem Seufzen, dass das Alter so pl\u00f6tzlich gekommen sei.<\/p>\n<p>\u00bbEs ist, wie es ist\u00ab, sagte Z\u00e9. \u00bbSchlaf jetzt.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDas Leben ist so schnell vergangen\u00ab, klagte Maria.<\/p>\n<p>\u00bbDaran kann man nichts \u00e4ndern\u00ab, sagte Z\u00e9 und drehte ihr den R\u00fccken zu.<\/p>\n<p>An all den Tagen, die Z\u00e9 dort am Bahn\u00fcbergang verbracht und auf die Z\u00fcge gewartet hatte, die fast immer versp\u00e4tet waren, hatte er Zeit gehabt, nachzudenken. Am meisten dachte er an seine Kinder. Er und Maria hatten neun Kinder bekommen. Drei von ihnen waren sehr klein gestorben, zwei, bevor sie f\u00fcnf Jahre alt geworden waren, und au\u00dferdem ein M\u00e4dchen, das mit vierzehn Jahren von einem pl\u00f6tzlichen Fieber befallen wurde und daran starb. Aber drei Kinder hatten immerhin das Erwachsenenalter erreicht. Sie wohnten jetzt in der Stadt, kamen selten zu Besuch. Dennoch waren sie Z\u00e9s und Marias ganze Freude.<\/p>\n<p>Sie hatten Menschensamen ausgebracht, die hatten heranwachsen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Aber Z\u00e9 stand da und dachte nach, w\u00e4hrend er auf all die Z\u00fcge wartete, die nicht kamen. Und es machte ihm Sorgen, dass die jungen Menschen, die heranwuchsen, sich nichts aus alldem machten, was Traditionen hie\u00df. Das, was vor ihnen gewesen war, das Leben der Ahnen. Es war, als blickten die Jungen alle nur nach vorn und h\u00e4tten die Vergangenheit v\u00f6llig vergessen.<\/p>\n<p>Daran dachte er und machte sich Sorgen. Doch wenn er versuchte, mit Maria dar\u00fcber zu sprechen, sagte sie nur, dass er sich immer um Dinge Sorgen gemacht habe, die ihn nichts angingen.<\/p>\n<p>\u00bbEs ist nicht deine Angelegenheit\u00ab, sagte sie.<\/p>\n<p>\u00bbWessen Angelegenheit ist es dann?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDu sollst dich um die Z\u00fcge k\u00fcmmern, sonst nichts.\u00ab<\/p>\n<p>Z\u00e9 sagte nichts mehr. Er kannte Maria und wusste, dass sie nicht zuh\u00f6ren w\u00fcrde. Hatte sie sich einmal eine Meinung gebildet, \u00e4nderte sie sie nicht. Z\u00e9 musste auch zugeben, dass sie oft recht hatte.<\/p>\n<p>Aber diesmal wollte er seinen eigenen Weg gehen.<\/p>\n<p>Deshalb ging er eines Abends durchs Dorf hin\u00fcber zu der niedrigen und schlecht instand gehaltenen H\u00fctte, in der der alte Tischlermeister Mestre Afonse wohnte. Er lebte allein, seine Frau war tot, seine Glieder schmerzten, und er sah nicht mehr besonders gut. Aber er war ein kluger Mann, der es liebte, Gespr\u00e4che zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Z\u00e9 setzte sich auf den niedrigen Schemel. Zwischen den Steinen, wo der Tischlermeister seinen Kaffee kochte, glomm das Feuer.<\/p>\n<p>Z\u00e9 erkl\u00e4rte ihm, dass er sich Sorgen machte. Mestre Afonse nickte nachdenklich. Aber er sagte nichts. Er schwieg so lange, dass Z\u00e9 sich zu fragen begann, ob er dort im Schatten an der Hauswand eingeschlafen oder vielleicht sogar gestorben war.<\/p>\n<p>\u00bbDu hast nat\u00fcrlich recht\u00ab, sagte Mestre Afonse pl\u00f6tzlich. \u00bbDie Frage ist nur, was man da machen kann.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIch habe nachgedacht\u00ab, sagte Z\u00e9. \u00bbIch bin alt. Die Z\u00fcge fahren nicht mehr. Ich kann die Jahre, die mir noch bleiben, dazu nutzen, durchs Land zu ziehen und all die Traditionen zu sammeln, die bald vergessen sein werden.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDas ist eine ausgezeichnete Idee\u00ab, sagte Mestre Afonse. \u00bbIn der Stadt gibt es mehrere gro\u00dfe H\u00e4user, in denen Europ\u00e4er sitzen und Geld verteilen, damit unser Leben besser wird. Sprich mit denen. Sie helfen dir bestimmt. Einer meiner Cousins macht in einem dieser H\u00e4user sauber. Ich gebe dir seine Adresse.\u00ab<\/p>\n<p>Marias Protesten zum Trotz reiste Z\u00e9 einige Tage sp\u00e4ter in die Stadt. Er kletterte auf die Ladefl\u00e4che eines Lastwagens, die voller H\u00fchner war, und fuhr durch die Landschaft, die sich mit immer mehr Menschen, immer mehr H\u00e4usern, Rauch und Abgasen f\u00fcllte.<\/p>\n<p>Er suchte nach der richtigen Adresse, fand den Cousin und erkl\u00e4rte ihm sein Anliegen.<\/p>\n<p>\u00bbDu musst mit Martin reden\u00ab, sagte der Cousin. \u00bbDas ist ein wei\u00dfer Mann, der Afrika liebt. Er wird dir bestimmt zuh\u00f6ren.\u00ab<\/p>\n<p>In dieser und der folgenden Nacht schlief Z\u00e9 bei dem Cousin, der in einer alten Garage wohnte, wo der Regen durchs Dach tropfte. Martin hatte versprochen, ihn am dritten Tag zu empfangen.<\/p>\n<p>Z\u00e9 betrat ein B\u00fcro, in dem aus unsichtbaren Quellen Kaltluft wehte. Er begann sogleich zu frieren. Martin war ein Mann in seinem Alter mit einem gro\u00dfen freundlichen L\u00e4cheln. Sie sch\u00fcttelten sich die Hand und setzten sich.<\/p>\n<p>Z\u00e9 erkl\u00e4rte, weshalb er gekommen war. Er beschrieb seine Sorge dar\u00fcber, dass alle Traditionen im Begriff waren zu verschwinden, und erz\u00e4hlte von der Idee, die ihm gekommen war: durchs Land zu reisen und die Reste all dieser sterbenden Traditionen einzusammeln, bevor sie ganz verschwunden waren.<\/p>\n<p>\u00bbDas h\u00f6rt sich nach einer hervorragenden Idee an\u00ab, sagte Martin, nachdem Z\u00e9 geendet hatte. \u00bbEin ausgezeichnetes kulturelles und soziologisches Projekt.\u00ab<\/p>\n<p>Z\u00e9 wusste nicht, was ein Projekt war. Aber er glaubte zu verstehen, dass Martin seiner Idee wohlwollend gegen\u00fcberstand.<\/p>\n<p>\u00bbIch kann dir helfen, einen Projektantrag zu stellen\u00ab, sagte Martin. \u00bbSag mir nur, wie viel Geld du dir vorgestellt hast.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbF\u00fcnfzig Dollar\u00ab, sagte Z\u00e9, der wusste, dass man immer von Dollar redete, wenn man mit Wei\u00dfen Gesch\u00e4fte machte.<\/p>\n<p>Martin l\u00e4chelte.<\/p>\n<p>\u00bbIch habe nicht verstanden\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>\u00bbF\u00fcnfzig Dollar.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbF\u00fcnfzig Dollar?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbJa?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIst das nicht viel zu wenig?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIch brauche nicht mehr.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWir k\u00f6nnen keine Projektf\u00f6rderung von f\u00fcnfzig Dollar geben.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWarum denn nicht?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbSo billige Projekte gibt es nicht.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIch brauche nicht mehr als f\u00fcnfzig Dollar.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWir geben nie weniger als f\u00fcnftausend Dollar.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbAber ich brauche wirklich nicht mehr als f\u00fcnfzig Dollar.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWof\u00fcr willst du sie verwenden?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIch brauche ein Paar ordentliche Schuhe, um durch dieses weite Land wandern zu k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbEin Paar Schuhe?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbJa. Richtige Lederschuhe. Ich glaube, meine F\u00fc\u00dfe k\u00f6nnen so lange Strecken nicht mehr barfu\u00df gehen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbAber du ben\u00f6tigst eine ordentliche Ausr\u00fcstung, wenn du deine Idee verwirklichen willst. Du musst irgendwo wohnen, du musst essen, du wirst eine Schreibausr\u00fcstung, einen Computer, eine Kamera brauchen. Und Lohn sollst du doch auch bekommen?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbNein\u00ab, sagte Z\u00e9 nur. \u00bbIch m\u00f6chte nur Hilfe, um mir ein Paar Schuhe kaufen zu k\u00f6nnen. Den Rest schaffe ich allein. Etwas zu essen findet man immer und einen Platz zum Schlafen irgendwo.\u00ab<\/p>\n<p>Z\u00e9 hatte nichts mehr zu sagen. Martin sa\u00df schweigend da. Z\u00e9 fror weiter und sehnte sich hinaus in die W\u00e4rme der Sonne.<\/p>\n<p>\u00bbKomm in ein paar Tagen wieder. Ich will sehen, was ich tun kann\u00ab, sagte Martin.<\/p>\n<p>Aber als Z\u00e9 zur\u00fcckkam, konnte Martin ihm nur mitteilen, dass es leider nicht m\u00f6glich war, ihm einen Beitrag von f\u00fcnfzig Dollar zu geben. Es war zu wenig Geld. Au\u00dferdem konnte man nicht nach Hause schreiben und erkl\u00e4ren, dass man ein Projekt f\u00f6rderte, in dem der Antragsteller nur ein Paar Schuhe brauchte.<\/p>\n<p>Nachdem er sich bei dem Cousin bedankt hatte, fuhr Z\u00e9 auf der Ladefl\u00e4che eines anderen Lastwagens nach Hause. Am Abend lag er in der Dunkelheit an Marias Seite und erz\u00e4hlte ihr, was er erlebt hatte.<\/p>\n<p>\u00bbIch habe dir doch gesagt, du sollst nicht fahren\u00ab, sagte sie. \u00bbOder etwa nicht?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbManchmal muss man einen Versuch machen\u00ab, sagte Z\u00e9.<\/p>\n<p>\u00bbDu vergisst, dass du alt bist, Z\u00e9.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbNein\u00ab, sagte Z\u00e9. \u00bbIch bin noch gut bei Kr\u00e4ften.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbJetzt schlafen wir\u00ab, sagte Maria und griff im Dunkeln nach seiner Hand.<\/p>\n<p>Einige Monate sp\u00e4ter verschwand Z\u00e9. Als Maria eines Morgens die Augen aufschlug, war er weg. In aller Stille hatte er die H\u00fctte und das Dorf verlassen. Er hatte einen kleinen Zettel auf den Schemel gelegt, auf dem sie immer sa\u00df, wenn sie sich morgens wusch.<\/p>\n<p>\u00bbIch muss das tun, wof\u00fcr ich mich entschieden habe. Auch wenn ich keine Schuhe bekommen habe.\u00ab<\/p>\n<p>Und so wanderte Z\u00e9 hinein ins Land und hinaus aus dieser kurzen Geschichte. Ob sein Vorhaben ihm gelang, wei\u00df ich nicht.<\/p>\n<p>Er war ein Mann, der es trotz allem versuchte. Und er tat es barfu\u00df, da ein Paar Schuhe zu viel verlangt waren von den wei\u00dfen M\u00e4nnern, die in ihren gro\u00dfen H\u00e4usern sa\u00dfen, in denen die Kaltluft aus ihren unsichtbaren Quellen wehte.<\/p>\n<p>Diese M\u00e4nner liebten Afrika.<\/p>\n<p><em>Aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt<\/em><\/p>\n<p><em>Der schwedische Theaterregisseur und Schriftsteller Henning Mankell, dessen neue Geschichte, die auf einer alten Idee basiert, hier erstmalig abgedruckt ist, leitet sein eigenes Theater in Maputo, Mosambik, und ist einer der ersten Unterst\u00fctzer des Operndorfes Remdoogo.<\/em><\/p>\n<p><em>Dieser Text ist dem Feuilleton der ZEIT Nr. 53\/2009 entnommen, das Christoph Schlingensief gestaltet hat.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Weihnachtsgeschichte (Aus dem ZEIT Feuilleton 53\/2009)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/472"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=472"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/472\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}