{"id":46,"date":"2005-10-30T09:29:25","date_gmt":"2005-10-30T07:29:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=46"},"modified":"2005-10-30T09:29:25","modified_gmt":"2005-10-30T07:29:25","slug":"interview-mit-dem-deutschen-botschafter-in-namibia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=46","title":{"rendered":"Interview mit dem deutschen Botschafter in Namibia"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der deutsche Botschafter in Namibia, Dr. Wolfgang Massing, im Interview mit Christoph Schlingensief<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"15\" border=\"0\"\/><\/p>\n<p>Massing: Herr Schlingensief, als ich die Allgemeine Zeitung gelesen habe, war ich ganz sch\u00f6n sauer\u2026<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Das ist aber auch eine komische Zeitung\u2026<\/em><\/p>\n<p>Massing: Sie wissen gar nicht, was ich hier gemacht habe. Ich habe wirklich unheimlich viel versucht, um mit den Hereros was zu machen. Eine ganze Menge! Wir haben zum Beispiel, das fand ich symbolisch, den S\u2026 [unverst\u00e4ndlich]  Herero, den damaligen F\u00fchrer der Hereros, und seinen Enkel, Alfons\u2026 [unverst\u00e4ndlich]  Herero, nach Deutschland eingeladen und die haben dort dann die Nachfahren der Familie von Trotha, dem Herero-Schl\u00e4chter Trotha, getroffen. Das war eine Geste der Vers\u00f6hnung. Wir haben unheimlich viel gemacht! Zum Beispiel haben wir auch die Leiche eines K\u00e4mpfers, der im Kolonialkrieg nach S\u00fcdafrika geflohen und dort gestorben ist, nach Namibia \u00fcberf\u00fchrt und ihn hier erneut bestattet. Wir haben unheimlich viele kleine Projekte gemacht!<\/p>\n<p>Das Thema Reparationen ist ein sehr schwieriges Thema. Die Hereros sind nur eine sehr kleine Bev\u00f6lkerungsgruppe, sie machen sieben Prozent der namibianischen Bev\u00f6lkerung aus, und die Regierung w\u00fcrde es mit tiefstem Mi\u00dftrauen sehen, wenn Deutschland jetzt einer Gruppe Geld zahlen w\u00fcrde als Kompensation f\u00fcr das, was sie damals erlitten haben. Das lie\u00dfe sich auch gar nicht so einfach durchf\u00fchren\u2026<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Die Hereros waren mal mehr\u2026<\/em><\/p>\n<p>Massing: Ja, das waren damals 80 000. Und davon sind dreiviertel, also 60 000\u2026 Das sind so die Zahlen, aber das wei\u00df niemand so genau. Das ist eine schlimme Geschichte. Das ist mir klar. Und dazu stehen wir. Ich glaube, ich war einer der ersten, der gesagt hat, was damals passiert ist. Damals, bei der 100-Jahr-Feier des Kriegsbeginns, bin ich raus gefahren und habe in O\u2026 [unverst\u00e4ndlich]  eine Rede gehalten. Die Hereros sind ja auch gespalten! Ich bin zu den R\u2026 [unverst\u00e4ndlich]  gefahren und zu den anderen Hereros, die hier gefeiert haben.<\/p>\n<p>Was wir nicht k\u00f6nnen ist zu sagen, hier, liebe Freunde, hier habt ihr Geld. Au\u00dferdem wem w\u00fcrde man Geld zahlen wof\u00fcr? Wir versuchen, da\u00df auf andere Weise wieder gut zu machen, indem wir zum Beispiel in dem Gebiet, wo diese Menschen leben, Entwicklungsprojekte durchf\u00fchren.<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Da bin ich ja besonders skeptisch. Wie \u00fcbrigens auch Herr von Seydlitz, mit dem ich gestern gesprochen habe und der mir ganz in Ordnung zu sein scheint, im Gegensatz zu einem wei\u00dfen Farmbesitzer in L\u00fcderitz, der den Schwarzen lieber gleich in den Kopf schie\u00dfen will. Diese Entwicklungshilfe, dieses deutsche Ph\u00e4nomen, Denkm\u00e4ler zu bauen, um zu vergessen \u2013 wie zum Beispiel das Holocaust-Denkmal in Berlin\u2026 Aber das wirkliche Engagement fehlt doch, wo uns eben auch Herr von Seydlitz drauf gesto\u00dfen hat, eine M\u00f6glichkeit einzuleiten, einem afrikanischen Volk etwas zukommen zu lassen an Unabh\u00e4ngigkeit \u2013 sie scheinen sich ja offenbar gut selber zu organisieren. Die deutsche Art ein Denkmal zu bauen\u2026 und es stimmt aber vorne und hinten nicht.<\/em><\/p>\n<p>Massing: Es geht aber auch darum mit den Menschen zu reden. Vers\u00f6hnung ist nicht eine Sache von Geld. Wichtig ist etwas anderes, ich bringe ein Beispiel: In Okakahara gibt es Kulturzentrum, da haben wir Jugendliche aus Deutschland eingeladen und junge Hereros. Die treffen sich dort und schaffen etwas Gemeinsames. Das sind kleine Dinge, aber wichtige.<br \/>\nIn Deutschland wu\u00dfte niemand \u00fcber das, was da mit den Hereros passiert ist. Es hat viele Ausstellungen gegeben, zum Beispiel die Rautenstrauch-Ausstellung. Kennen sie die? Man mu\u00df erstmal ins Bewu\u00dftsein bringen, was damals geschehen ist. Es hat Veranstaltungen gegeben, hier und dort. F\u00fcr die Hereros ist die Geschichte ein Trauma, sie haben nie \u00fcber die Vergangenheit geredet. Man mu\u00df dar\u00fcber reden, sich aussprechen. Wir m\u00fcssen anerkennen, da ist was Schlimmes passiert und uns tut das leid. Diese Seite ist sehr wichtig. Eine andere Seite, die sie als Au\u00dfenstehender schwer wahrnehmen k\u00f6nnen: Es gibt nat\u00fcrlich Politiker, die dieses Thema instrumentalisieren f\u00fcr ihre Zwecke. Denen geht es nicht um Vers\u00f6hnung, denen geht es nicht um Frieden, denen geht es um ihre Macht, so einfach ist das. Diese Politiker nutzen das Thema, sagen, he, ihr Deutschen, ihr m\u00fc\u00dft zahlen\u2026<\/p>\n<p>Namibia ist auch ein multiethnisches Land, ein multikulturelles Land, und wir m\u00fcssen Interesse haben, da\u00df es hier friedlich weitergeht. Stellen sie sich die absurde Situation vor \u2013 in Amerika gibt es ja diesen Proze\u00df, vier Milliarden US-Dollar werden verlangt, eine astronomische Zahl, vier Milliarden f\u00fcr eine Bev\u00f6lkerung von Hunderttausend\u2026 Wenn wir das auszahlen w\u00fcrden, dann w\u00e4re das das Ende eines unabh\u00e4ngigen demokratischen Namibias. Dann w\u00fcrden die Hereros n\u00e4mlich sagen, wir haben jetzt unseren eigenen Herero-Staat. Dann w\u00fcrde es Krieg geben, Zoff, Unfrieden\u2026<\/p>\n<p>Wir sind ja Au\u00dfenstehende. Wir m\u00fcssen Acht geben, da\u00df wir in das innere Gef\u00fcge dieses Landes nicht eingreifen, dazu haben wir gar kein Recht. Wir wollen uns nicht als Neokolonialisten aufspielen und sagen, hier, wir mischen uns jetzt in eure Dinge ein. Wenn wir das t\u00e4ten, wie das einige Menschen in Deutschland denken, und sagen, gut, wir zahlen den Hereros Geld, dann\u2026, die sehen gar nicht die andere Seite. Die Hereros sind Menschen, die sind sehr k\u00e4mpferisch, die k\u00e4mpfen f\u00fcr ihre Sache. Aber was ist unser Interesse? Wir wollen, da\u00df es friedlich bleibt, da\u00df die Ethnien sich verstehen.<\/p>\n<p>Es gibt hier soviel an Geschichte aufzuarbeiten. Der Herero-Krieg ist nur eine Facette einer langen Geschichte von Krieg, von Konflikten, nicht nur zwischen den Kolonialisten, die hier rein kamen und das Land erobert haben und die Leute vertrieben haben und sich deren Land angeeignet haben und was da alles passiert ist, sondern auch zwischen ethnischen Gruppen hier. Es gibt eine lange Geschichte bevor die Deutschen kamen und es gibt eine lange Geschichte, nachdem die Deutschen kamen. Das mu\u00df man alles im Blick haben. Da tut sich eine grauenhafte Vergangenheit auf. Eine Apartheid-Zeit\u2026, die Ovambos im Norden sagen, wenn ihr die Hereros bezahlt, was ist dann mit uns? Wir sind Opfer der s\u00fcdafrikanischen Apartheid-Geschichte. Wir haben unter der s\u00fcdafrikanischen Armee gelitten, usw. usw.\u2026<\/p>\n<p>Dann kommt die Urbev\u00f6lkerung und sagt, wir haben urspr\u00fcnglich in diesem Land gelebt, wir sind vertrieben worden, die Hereros sind gekommen, die Nama sind gekommen. Jeder ist Opfer von jedem, verstehen sie? Wir m\u00fcssen diese Vergangenheit wahrnehmen, wir m\u00fcssen sagen, das ist passiert und wir m\u00fcssen alle daraus lernen und sagen, jetzt gucken wir in die Zukunft. Weg von dieser Victim-Story!<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Ich finde aber, mit tiefer Stimme Bedauern zu \u00e4u\u00dfern, ist zu wenig! Es kann auch mal eine laute, deutliche Ansage geben, die sagt, Leute, wir haben wirklichen einen Fehler gemacht und wir sagen auch offen, es gibt ein Problem, wenn wir euch jetzt vier Milliarden geben w\u00fcrden\u2026 Das, was sie eben gesagt haben, das k\u00f6nnte man auch mal \u00f6ffentlich aussprechen. Deutschland ist, was Offenheit angeht, immer verklemmt! Auch jetzt versucht unsere Regierung nur zu mauscheln und hinten rum und m\u00f6glichst keinen Fehler machen, und wir wollen keinen Krieg und alles soll sch\u00f6n sein\u2026 Nat\u00fcrlich haben wir dazu auch guten Grund, weil wir zweimal auf den Tisch gehauen haben und zwar derma\u00dfen, da\u00df die Welt fast umgefallen ist. Trotzdem glaube ich, da\u00df jetzt die Zeit angebrochen ist, offen zu sein, zu sagen, ja, wir haben einen Fehler gemacht.<\/em><\/p>\n<p>Massing: Ich finde, das haben wir getan.<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Ich wei\u00df nicht, mit Herrn Fischer ist die Kranzlegung so in Mode gekommen, da\u00df man es kaum noch aushalten dann.<\/em><\/p>\n<p>Massing: Aber die Rituale sind erw\u00fcnscht.<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Wer will das denn?<\/em><\/p>\n<p>Massing: Die Hereros wollen das. Das sind die Rituale. Das ist eben das Komplizierte. Die Hereros haben manche Art von ihren damaligen Kolonialherren verinnerlicht, die Uniformen, das martialische Gehabe \u2013 klar, ich fasse mir auch an den Kopf, wenn ich den Anf\u00fchrer in Uniform rumrennen sehe und er sagt, bald bin ich Feldmarschall! Es ist eine ganz merkw\u00fcrdige Beziehung zu den Deutschen, ein Ha\u00df-Liebe-Verh\u00e4ltnis. Das ist das typische Kolonial-Syndrom, sie imitieren die Kolonialherren in bestimmten \u00e4u\u00dferlichen Verhaltensweisen, aber sie wollen sich auch emanzipieren.<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Ein Rechenbeispiel, das ich schon mehrfach geh\u00f6rt habe: Wenn bis 2011 46 % der Schwarzen an Aids sterben, die Deutschen aussterben und jetzt die Chinesen kommen \u2013 erkl\u00e4ren  Sie mir doch mal, wie das dann hier weitergehen soll! Legen die Deutschen dann weiter Kr\u00e4nze nieder und sagen, Frieden, es wird alles ganz toll, abends geht man zum Chinesen und zum Abschlu\u00df gibt es f\u00fcr jeden einen Gl\u00fcckskeks? Wie soll das in Zukunft weitergehen?<\/em><\/p>\n<p>Massing: Ich w\u00fcrde dieses Horrorszenario nicht so dramatisch sehen, aber nat\u00fcrlich sind das riesige Herausforderungen.<br \/>\nVerstehen sie, es ist eine Gratwanderung. Ich m\u00f6chte nicht paternalistisch auftreten und st\u00e4ndig sagen, so Leute, so m\u00fc\u00dft ihr es machen. Das haben die Leute hundert Jahre geh\u00f6rt. Verstehen sie meine Situation? Ich gehe nicht hin und gebe Anweisungen. Die Leute sind selbst daf\u00fcr verantwortlich, was hier passiert. Ich bin nicht f\u00fcr die Zukunft des Landes verantwortlich. Ich kann nur sagen, wir sind bereit euch zu helfen, wenn ihr wollt, wenn ihr nicht wollt, dann nicht. Wir bieten das an, aber wir d\u00fcrfen nicht in die alte paternalistische Rolle geraten. Ich glaube, wir haben mit unserer Entwicklungshilfe viel zu viele Fehler gemacht.<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Das ist sch\u00f6n von Ihnen zu h\u00f6ren. Ich sage Ihnen \u2013 weil sie sich ja auch \u00fcber mich ge\u00e4rgert haben \u2013, da\u00df wir in dem Township Area 7 in L\u00fcderitz und bei dem Rundflug mit Herrn von Seydlitz viel gelernt haben. Und ich gebe auch zu, da\u00df wir viele Fehler gemacht haben. Ich habe mich \u00fcber Frau Schreiber von der Allgemeinen Zeitung ge\u00e4rgert, die unn\u00f6tigen Ha\u00df zwischen der Bev\u00f6lkerung von Windhoek und L\u00fcderitz gesch\u00fcrt hat, indem sie die beiden Theatergruppen gegeneinander ausgespielt hat\u2026<\/em><\/p>\n<p>Massing: Wie ist denn Ihr Eindruck von L\u00fcderitz?<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Das ist ein hartes Pflaster. Das ist die Absicht meiner Arbeit. Wir glauben an Langzeitprojekte. Sie sind der Botschafter. Rufen sie doch mal bei Frau V\u00f6lckers [Hortensia V\u00f6lckers, K\u00fcnstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes] an! Und wenn sie dann das n\u00e4chste Mal in Deutschland sind, machen wir zu Viert eine Sitzung, dann kommt dann auch Frau Vollmer [Antje Vollmer, bis 2005 Vizepr\u00e4sidentin des Dt. Bundestages und kulturpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen]  und was wei\u00df ich, wen wir da einladen, und dann beschlie\u00dft man mal, da\u00df man f\u00fcnfhunderttausend Euro f\u00fcr ein Langzeitprojekt in L\u00fcderitz investiert, wo man versucht, im Sandhotel und in Area 7 durch permanente Kontaktaufnahme mit den Leuten eine Sozialisation und eine Bewegung zu kriegen, die nicht den Monopolisten f\u00f6rdert, der sagt, ich komme mit Wasser und daf\u00fcr mu\u00dft du lernen, aus der Tasse zu trinken oder so&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Massing: Dieses Umsiedlungprojekt der Regierung, Area 7, diese Blechbaracken, das ist unmenschlich, wie die Leute da untergebracht werden. Ohne Fenster. Wie gro\u00dfe S\u00e4rge. Das ist eine Sauerei!<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Das ist eine Sauerei sondergleichen! Jetzt ist nur die Frage, wer sagts? Wir haben es gesagt.<\/em><\/p>\n<p>Massing: (lacht) Ich habe es auch vorsichtig gesagt. Ich habe gesagt, da\u00df sei ja schlimmer als in der Apartheid-Zeit! Wollt ihr die Leute so unterbringen? Ich mu\u00df sagen, L\u00fcderitz hat auf mich einen sehr depressiven Eindruck gemacht. Ich finde, man mu\u00df in die Zukunft schauen. Nicht immer nur die Wunde, die Wunde\u2026 Wunden brauchen auch Zeit um zu heilen. Und man mu\u00df den Leuten eine Perspektive f\u00fcr die Zukunft geben. Das Problem hier ist oft, da\u00df man sich in diese Geschichte vergr\u00e4bt: Wir sind Opfer\u2026 Wir sind Opfer des Kolonialismus, wir sind Opfer von allem m\u00f6glichen. Und die Entwicklungshilfe kann so ein Syndrom noch verst\u00e4rken.<\/p>\n<p><em>Schlingensief: Lassen sie uns doch in Kontakt bleiben und dieses Langzeitprojekt starten. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Botschafter in Namibia, Dr. Wolfgang Massing, im Interview mit Christoph Schlingensief<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=46"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/46\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=46"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=46"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=46"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}