{"id":372,"date":"2009-04-26T23:25:57","date_gmt":"2009-04-26T21:25:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=372"},"modified":"2009-04-26T23:25:57","modified_gmt":"2009-04-26T21:25:57","slug":"die-sache-mit-gott-ist-noch-offen-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=372","title":{"rendered":"DIE SACHE MIT GOTT IST NOCH OFFEN (WELT)"},"content":{"rendered":"<p><strong>2008 erfuhr Christoph Schlingensief, dass er Lungenkrebs hat. Seitdem ist sein Leben ein Auf und Ab. Benjamin von Stuckrad-Barre \u00fcber einen Freund, der im Kampf mit dem Tod die Oberhand beh\u00e4lt<\/strong><\/p>\n<p>Gibt es noch Fragen? Der Verleger blickt \u00fcber den Rand seiner Lesebrille, die versammelten Journalisten wissen auch nicht so recht &#8211; Fragen? Christoph Schlingensief selbst ist nicht anwesend, auf einem Tisch liegen etwa 100 Exemplare seines Buchs &#8222;So sch\u00f6n wie hier kanns im Himmel gar nicht sein! Tagebuch einer Krebserkrankung&#8220;, jeder kann sich eins mitnehmen. Fragen &#8211; ja bitte?<\/p>\n<p>&#8222;Wie geht es Christoph Schlingensief denn jetzt gesundheitlich?&#8220;<\/p>\n<p>Tja. Nicht so gut. Auf und ab. Gestern, nach der &#8222;Beckmann&#8220;-Aufzeichnung, war er nach Berlin zur\u00fcckgefahren, nachts kam dann das Fieber. Am Tag zuvor hatten Schlingensief und ich verabredet, nach dieser Buchpr\u00e4sentation einen Tee trinken zu gehen, mal wieder in Ruhe miteinander zu sprechen. W\u00e4re das ein Interview geworden? Oder privat? Hat es so was zwischen uns \u00fcberhaupt je gegeben, rein private Momente?<\/p>\n<p>Von unserer ersten Begegnung an, irgendwann im Sommer 1998 war das, haben all unsere Zusammentreffen und gemeinsamen Ausfl\u00fcge immer irgendeine Form von Text hervorgebracht; entweder filmte er mit, oder ich schrieb anschlie\u00dfend etwas dar\u00fcber, oder wir trafen uns gleich auf einer B\u00fchne. Schlingensief-B\u00fchnen sind nicht ortsgebunden, Theater meint bei ihm kein Geb\u00e4ude: In der U-Bahn, am Wolfgangsee, in der W\u00fcste oder vor einer McDonald&#8217;s-Filiale hat er etwas angezettelt, und einmal dabei, konnte man sich dem Sog seiner Arbeit nicht mehr entziehen. Als er Ende 1999 anregte, den Jahreswechsel in Namibia zu verbringen, dort mit dem Jeep durch die Gegend zu brettern, dort &#8222;Deutschland zu suchen&#8220; und an der K\u00fcste den Seehunden die Musik Richard Wagners n\u00e4herzubringen, da \u00fcberlegte ich nicht lang und fuhr mit. Das Theater in die Welt tragen und umgekehrt; der erweiterte Kunstbegriff! Auch die Grenzen der Privatsph\u00e4re sozusagen \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Vielleicht ganz gut, dass es zu dem gemeinsamen Teetrinken jetzt nicht gekommen ist, davon n\u00e4mlich anschlie\u00dfend nicht zu erz\u00e4hlen w\u00e4re mir vielleicht fahrl\u00e4ssig erschienen &#8211; und davon eben doch zu erz\u00e4hlen h\u00e4tte eventuell Intimit\u00e4tsverrat bedeutet. Als Schlingensief an Beckmanns Holztisch sagte, dass er nun nicht mehr jeden Schei\u00df mitmacht, war das ja auch eine ziemliche Text-Bild-Schere.<\/p>\n<p>&#8222;Wei\u00dft du, wie es Christoph geht?&#8220; &#8211; diese Frage kam in den letzten Monaten immer wieder auf, wenn man Leute traf, die ihn durch gemeinsame Arbeiten kennen, die Text oder Kost\u00fcm beigesteuert haben, Musik oder Fotos, die sich um seine Vertr\u00e4ge k\u00fcmmern oder in anderer Weise mal hier, mal da an seinem Projekte-Dschungel mitf\u00f6rstern. Bei den meisten ist daraus mehr als eine regul\u00e4re Arbeitsbeziehung geworden, weil Schlingensief ein so begnadeter Anstifter ist, der Albtraum jedes Betriebsrats. In jedwede k\u00fcnstlerische \u00c4u\u00dferung wirft Schlingensief sich immer komplett hinein, und er erwartet das auch stets von s\u00e4mtlichen Mitarbeitern, die allesamt Mitspieler werden. Das ist mitunter sehr anstrengend, und dass man mittendrin nicht mehr kann, durchdreht, ist der Normalfall &#8211; und genau das erzeugt die immense Energie, die von seinen Produktionen ausgeht: Alle agieren am Rande ihrer M\u00f6glichkeiten. Wer einmal mit Schlingensief zusammenarbeitet, geht daraus als Ver\u00e4nderter hervor.<\/p>\n<p>&#8222;Meine Arbeit bestand doch darin, Beh\u00e4ltnisse zu schaffen, Forschungslabore zu erzeugen&#8220;, schreibt er in seinem Buch und blickt also auf die eigene Arbeit &#8211; und damit auf sein Leben &#8211; in der Vergangenheitsform. Doch gelingt es ihm phasenweise auch, wieder in Gegenwart und Zukunft zu wechseln, er inszeniert vom Krankenbett aus, plant den Bau eines Opernhauses in Afrika &#8211; und greift in den d\u00fcstersten N\u00e4chten zum Diktierger\u00e4t, spricht die Texte ein, aus denen dieses Buch geworden ist, das entsprechend wild changiert, mal Klageschrift ist, mal Weltumarmung. Hunderte von S\u00e4tzen daraus m\u00f6chte man direkt mit wei\u00dfem Lackstift auf Lederjacken schreiben &#8211; eine Hymne auf das Leben und eine Lamentation \u00fcber dessen Ende.<\/p>\n<p>Zuletzt getroffen haben wir uns vor einigen Wochen, im Januar. Die Krankheit und die Folgen der Therapie sah und h\u00f6rte man ihm deutlich an, und doch war alles auch schon zu Kunst geronnen, auf die B\u00fchne gebracht, was den seltsamen Effekt hat, dass man ihm pers\u00f6nlich diese Krankheit gar nicht mehr zurechnet &#8211; hat er sie nicht schon in die Kunst \u00fcberf\u00fchrt? &#8222;Er hat seine Krankheit verarbeitet&#8220;, hei\u00dft es, aber anders als sonstige Traumata kann man sich eine Krebserkrankung nat\u00fcrlich nicht vom Leib schaffen. Metastasen im verbliebenen Lungenfl\u00fcgel &#8211; man h\u00f6rt das, liest es auch im Buch, versteht schon, was das hei\u00dft. Ihm gegen\u00fcbersitzend, gab es gar keinen Zweifel, dass er sehr krank ist. &#8222;Sehr krank&#8220;, wie sehr denn? &#8222;Sehr krank&#8220; sagen, um das Wort &#8222;todkrank&#8220; zu vermeiden? Der Gesunde will sensibel sein &#8211; und ist in Wahrheit der Schreckhafte. Schlingensief spricht und schreibt derart offensiv von Sterben und Tod und beh\u00e4lt im \u00dcberlebenskampf trotz des \u00fcberm\u00e4chtigen Gegners die Oberhand, indem er dem Tod etwas abtrotzt, Kunst n\u00e4mlich. Und die handelt davon, wie das geht: sterben. Nicht davon, wie man das am besten macht, sondern davon, dass einem das niemand sagen kann; kurz: Er erz\u00e4hlt, was mit ihm von der Diagnose an geschieht. Auf und ab.<\/p>\n<p>Nach der Buchpr\u00e4sentation, auf einer Bank an der Spree, lese ich also in seinem Buch, ein paar Seiten, es haut einem die Beine weg. Ein Schiff f\u00e4hrt flussaufw\u00e4rts, ein Ausflugsdampfer namens &#8222;Nostalgie&#8220; &#8211; auf dem hat Schlingensief doch seinen 40. Geburtstag gefeiert! Mittlerweile ist er 48, zum Zeitpunkt des Protokollbeginns ist er 47 und leitet aus der Zahl mal Demut, mal Zorn und Verzweiflung ab: &#8222;47 Jahre lang habe ich wirklich viel gemacht, viele Leute kennengelernt, viele Dinge erlebt.&#8220; Dann aber: &#8222;Und jetzt ist man 47 und soll denken: Sei froh, dass du lebst, und genie\u00df jeden Tag, als sei es dein letzter. Ach, ist das alles eine Schei\u00dfe!&#8220;<\/p>\n<p>Schlingensiefs Protest gegen diesen substanziellen Angriff geht durch alle Tonarten, von Ohnmacht bis Optimismus, der Patient \u00fcberpr\u00fcft alles bisher Gedachte, verwirft alles Gewusste und steht immer wieder ratlos vor dieser einen, einzig wahrhaft existenziellen Kr\u00e4nkung: &#8222;Ich f\u00fchle mich von diesem Ding in meinem K\u00f6rper extrem beleidigt und massiv bedroht.&#8220;<\/p>\n<p>Nachdem der delirierende Schauspieler Udo Kier Anfang letzten Jahres die Nachricht von Schlingensiefs Krebserkrankung in die \u00d6ffentlichkeit gelallt hatte, konnte dieser die Instant-Anteilnahme vom Schlage &#8222;Krebs-Drama um Skandal-Regisseur&#8220; bald absch\u00fctteln, indem er auch diese Extremsituation umzusetzen verstand: in die Inszenierungen &#8222;Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir&#8220; und &#8222;Mea Culpa&#8220;. Und nun in dieses Buch. Da erschrak sogar das Feuilleton und verkniff sich \u00fcberraschenderweise mal die Billigdeutung &#8222;Nun vermarktet er auch noch seine Krankheit&#8220; &#8211; nein, die Kritik schlug nun sakrale T\u00f6ne an, mitunter ekelerregend einf\u00fchlsam, es wurde offenbar gleichsam Abbitte f\u00fcr fr\u00fcheres Nichternstnehmen des K\u00fcnstlers geleistet; waren vorangegangene Arbeiten immer wieder als blo\u00df albern und pubert\u00e4r abgetan worden, so nannte man diese neueren Arbeiten im Gleichschritt sicherheitshalber &#8222;verst\u00f6rend&#8220;.<\/p>\n<p>Hatte er sich nicht auch in Bayreuth schon ganz manierlich betragen? Wird er nicht formal immer konventioneller und stimmt unserem bildungsb\u00fcrgerlich gestrengen Bewertungssystem somit zu? Sp\u00e4t, aber doch, hat er den rechten Pfad gefunden, so lasset uns ihn denn in unsere klebrigen Kulturbetriebskrakenarme schlie\u00dfen! Aber auch das staatlichste Staatstheater wird sich mit Schlingensief immer ein trojanisches Pferd ins Haus holen.<\/p>\n<p>Wer sich mit seinen Arbeiten ernsthaft besch\u00e4ftigt, kann sich nicht dar\u00fcber wundern, dass und wie er die Krebserkrankung zum Gegenstand seines Schaffens macht. Es ist vielmehr zwingend, dass er auch diese finale Zumutung umm\u00fcnzt in Kunst und dadurch nutzbar macht. Dass seine j\u00fcngeren Arbeiten die Form nicht mehr grunds\u00e4tzlich brechen, belegt ja nichts weiter als seinen Sinn f\u00fcr Musikalit\u00e4t: Besteht doch der erfrischende Skandal hier schon im Thema selbst &#8211; \u00fcber das Sterben spricht man nicht. Tod geht immer, ein knallender Begriff, stets richtig und nie riskant; aber das Sterben, das langsame Kraftverlieren? Schwierig. Also ein Fall f\u00fcr Schlingensief.<\/p>\n<p>Es ist ja geradezu r\u00fchrend, welche Gartenzaun\u00fcbertritte ihm fr\u00fcher &#8211; mal anerkennend, meistens absch\u00e4tzig &#8211; als &#8222;Tabubruch&#8220; ausgelegt wurden. Er ist ein Schmerzensmann, immer schon: Seit Jahrzehnten macht er die ihn aktuell am st\u00e4rksten qu\u00e4lende Wunde zum Auff\u00fchrungsort; waren es Wunden der Gesellschaft (Inszenierungen mit Arbeitslosen, Behinderten oder Neonazis), bezichtigte man ihn der Effekthascherei; thematisierte er pers\u00f6nliche Wunden (zum Beispiel den Tod seines Vaters), warf man ihm Exhibitionismus vor.<\/p>\n<p>Doch jetzt, da der Regisseur zugleich Held des Ausgangsmaterials ist, des sich und ihn unerbittlich fortschreibenden Dramas, des ihm ins Gesicht geschriebenen Kampfes gegen die t\u00f6dliche Krankheit, und der Radiologe ist der Inspizient &#8211; da werden auch die Instrumentarien der Kritik au\u00dfer Kraft gesetzt. Schlingensief rekapituliert sein Leben und Werk in einer H\u00e4rte, dass niemand bei Sinnen sich da noch wird einmischen wollen, ein Verriss ist eigentlich nur noch von Maxim Biller zu erwarten. Denn Schlingensief spricht in diesem Buch so ungesch\u00fctzt, da gibt es eigentlich nichts mehr zu beurteilen. Was wei\u00df man denn schon? Fr\u00fcher h\u00e4tten sie ihm so ein Zitat um die Ohren gehauen: &#8222;Jesus hat Leiden produktiv gemacht. Und das ist toll.&#8220; Es h\u00e4tte ein John-Lennon-artiges Missverst\u00e4ndnis gegeben.<\/p>\n<p>Da geht einer weiter als wir alle, und endlich mal kann sich ihm kein Schlaumeier in den Weg stellen, denn dort, wo Schlingensief diesmal inszeniert, da war der Schlaumeier selbst ganz gewiss noch nicht.<\/p>\n<p>Schlingensiefs Kampf gegen den Tod, sein Kampf ums Leben, ist eine exemplarische Schlacht. Klar, nicht jeder Krebskranke hat eine Oper vom Bett aus zu inszenieren oder bekommt Besuch von Helge Schneider und Patti Smith, Anrufe von Alexander Kluge und Peter Zadek und eine Mail von Luc Bondy. Das Ganze ist nat\u00fcrlich auch ein Theaterst\u00fcck. Doch all sein Fluchen und Sehnen, Hoffen und Hadern ist allgemeing\u00fcltig. Man liest es eben nicht als Beantwortung der Frage &#8222;Wie geht es Christoph?&#8220;, merkw\u00fcrdig &#8211; nein, gar nicht, schlicht Kennzeichen gro\u00dfer Kunst, bedeutender Literatur: eines Menschen Fall als Fall der Menschheit.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt sehr t\u00f6richt waren die an Schlingensief \u00fcber Jahre klebenden Etikettierungen &#8222;Provokateur&#8220; und &#8222;Enfant terrible&#8220;, und doch ist nat\u00fcrlich dieses Buch nun wirklich mal: eine Provokation. Es geht um Leben und Tod, und dies in einer Deutlichkeit, die jedem Leser kalt ans Herz greifen muss.<\/p>\n<p>Gibt es noch Fragen? Hm.<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstler, der &#8222;sich infrage stellt&#8220; &#8211; das ist der Superkitsch. Hier liegt der Fall anders, er liegt auf dem Krankenbett; der K\u00fcnstler wird vollst\u00e4ndig infrage gestellt, n\u00e4mlich vom Tod bedroht, und da legt er los, wehrt sich, gibt auf, k\u00e4mpft wieder, trifft testamentarische Vorbereitungen, plant dann wieder k\u00fchn, um kurz darauf zu sinnieren, wie er sein Leiden abk\u00fcrzen k\u00f6nnte. Seine Ratlosigkeit macht dieses Buch zu einem wahrhaftigen Ratgeber, im Unterschied zu all den verlogenen Erbauungsb\u00fcchlein, die unter diesem Gattungsbegriff firmieren. Und obendrein ist es ein theologisch brisantes Werk.<\/p>\n<p>Als &#8222;bibelfest&#8220; wird bezeichnet, wer genau wei\u00df, wo welches Spr\u00fcchlein steht. Schlingensief dagegen flippert sich durch die Bibel, seine Bibelfestigkeit besteht darin, dass er sie und mit ihr die Idee von Gott in diesem tosenden \u00dcberlebenskampf nicht losl\u00e4sst: &#8222;Aber ich muss trotzdem sagen, diese Sache mit Gott ist echt noch offen.&#8220;<\/p>\n<p>Einmal bedauert er, die Bibel nie richtig gelesen, nur Bilder daraus isoliert und in seinen Arbeiten zitiert zu haben. Wie er \u00fcberhaupt in allem zuv\u00f6rderst Bilder kreieren will. &#8222;\u00dcberblendungen!&#8220;, h\u00f6re ich ihn best\u00e4ndig attestieren oder fordern, in Afrika oder auf Sylt, auf der Kegel- oder in der U-Bahn. &#8222;In das Bild hineintreten, es ver\u00e4ndern!&#8220;<\/p>\n<p>Zu hause, oben auf meinem B\u00fccherregal, steht eine schwarze Pappschachtel, die Schlingensief mir zu meinem 25. Geburtstag geschenkt hat: &#8222;Seeing India&#8220;. Darin liegen vier Filmrollen und zwei Schallplatten, mittels derer man eine Ton-Bild-Schau \u00fcber Indien abfahren kann. Auf die Schachtel hatte Schlingensief geschrieben: &#8222;Nie wieder Zukunft! Dein Christoph S.&#8220; Jetzt lese ich in seinem Buch: &#8222;Wenn ich in einem Buchladen in B\u00fcchern \u00fcber fremde L\u00e4nder bl\u00e4ttere, dann rollen schon die Tr\u00e4nen.&#8220; Zwei Seiten weiter gr\u00fcbelt er mit seiner Freundin, wo sie &#8211; falls das m\u00f6glich w\u00e4re &#8211; am liebsten wiedergeboren w\u00fcrden: &#8222;&#8230; an Afrika oder Indien gedacht &#8230; wei\u00df ich nicht, was da los ist, vielleicht ist das eine Ecke in meinem Dasein, die ich noch kennenlernen m\u00fcsste&#8220;.<\/p>\n<p>Den &#8222;Seeing India&#8220;-Schachtelinhalt habe ich nie in Betrieb genommen, aber gleich heute Abend werde ich mich anhand dieser Ton- und Bildkonserven nach Indien aufmachen, Bilder von Indien sehen, dazu Ger\u00e4usche aus und Erz\u00e4hlungen \u00fcber Indien h\u00f6ren. &#8222;Land and Climate, Agriculture, Manufacturing, People and Culture&#8220;. So sch\u00f6n wie hier kann es dort allemal sein.<\/p>\n<p>Soeben erschien Christoph Schlingensiefs Buch: &#8222;So sch\u00f6n wie hier kanns im Himmel gar nicht sein! Tagebuch einer Krebserkrankung&#8220;, Kiepenheuer &#038; Witsch<\/p>\n<p><em>Die WELT vom 26.04.2009<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2008 erfuhr Christoph Schlingensief, dass er Lungenkrebs hat. Seitdem ist sein Leben ein Auf und Ab. 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