{"id":371,"date":"2009-04-29T20:22:14","date_gmt":"2009-04-29T18:22:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=371"},"modified":"2009-04-29T20:22:14","modified_gmt":"2009-04-29T18:22:14","slug":"the-african-twintowers-am-452009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=371","title":{"rendered":"&#8222;THE AFRICAN TWINTOWERS&#8220; PREVIEW AM 4.5.2009, VOLKSB\u00dcHNE"},"content":{"rendered":"<p><strong>Einmalige Preview am 4. Mai 2009 um 20 Uhr im Prater der Volksb\u00fchne, Berlin, Kastanienallee <\/strong><\/p>\n<p>Am 1. Mai er\u00f6ffnet Christoph Schlingensief mit seiner \u201cKirche der Angst\u201d das Berliner Theatertreffen. Drei Tage sp\u00e4ter zeigt die Filmb\u00fchne seinen, bisher als 18 Bilder-Installation, (auf der Berlinale 2008) gezeigten neuen Film THE AFRICAN TWINTOWERS.<\/p>\n<p>Gedreht wurde in L\u00fcderitz, einer Kleinstadt an der namibischen Atlantikk\u00fcste, die noch viel von an der ehemaligen Kolonie Deutsch- S\u00fcdwestafrika preisgibt. Der Titel verweist auf die Tatsache, dass in Afrika t\u00e4glich 35.000 Menschen Hunger und Gewalt zum Opfer fallen, das Vielfache der Toten der Anschl\u00e4ge vom 11. September 2001. THE AFRICAN TWINTOWERS ist ein Film \u00fcber die Unm\u00f6glichkeit einen linearen Film zu drehen, \u00fcber Rituale und den Versuch einen Berg \u00fcber das Schiff zu ziehen.<\/p>\n<p>Als Spielfilm im Jahre 2005 geplant und in Namibia gedreht, in Fragmenten in mehreren Projekten von Christoph Schlingensief verarbeitet und schlie\u00dflich als \u201eUnvollendete\u201c in Form einer 18 Bilder-Installation auf der Berlinale 2008 ver\u00f6ffentlicht, erscheint der Film nun wieder mit einem neuen Gesicht. Ein Film \u00fcber die Unm\u00f6glichkeit einen linearen Film zu drehen und den Versuch einen Berg \u00fcber das Schiff zu ziehen. Einmalige Preview in Anwesenheit der Darsteller am 4. Mai 2009 um 20 Uhr im Prater der Volksb\u00fchne, Berlin, Kastanienallee. <\/p>\n<p>Auf der Berlinale 2008, im &#8222;Forum Expanded&#8220;, war THE AFRICAN TWINTOWERS als Installation mit 18 Monitoren und Filmen zu sehen: Die Unf\u00e4higkeit, die Ereignisse der 27 Drehtage zu begreifen. Hier hat sich ein Paralleluniversum entwickelt, das niemand geplant hat, jedenfalls nicht mit diesen Konsequenzen. In &#8218;African Twin Towers&#8216; geht es um Richard Wagner, den Anschlag vom 11. September, Hagen von Tronje, Odin und Edda, lebende Hereros (Angeh\u00f6rige eines afrikanischen Hirtenvolks) und Tote, Geister der Gegenwart und der Vergangenheit. \u201cDrehort\u201d ist eine sich drehende Scheibe, der Animatograph, auf der ein Schiff mit zwei Masten steht. An diesen Masten h\u00e4ngen die Twin Towers. Das alles stand in L\u00fcderitz in Namibia, der ehemaligen Kolonie Deutsch-S\u00fcdwestafrika. Dass Schlingensief seinen Film nicht in einer kontinuierlichen Abfolge von Bildern zeigt, sondern \u201ealles gleichzeitig\u201c auf der gro\u00dfen Facettenaugenwand mit 18 Monitoren synchronisiert, erinnert an die Verwandlungsparole in Wagners Parsifal: \u201eDu siehst mein Freund: Zum Raum wird hier die Zeit.\u201c <\/p>\n<p><strong>Pressestimmen<\/strong><\/p>\n<p><em>Christoph Schlingensief tut, was er am besten kann, auch in Namibia: Er inszeniert den deutschen Wahnsinn. Ein Film \u00fcber die letzten Tage Schr\u00f6ders, &#8222;Wini&#8220; Wagner und das Elend der Baracken in der W\u00fcste.<\/em> (Der Spiegel)<\/p>\n<p><em>Angelpunkt der Installation ist ein Fragment gebliebenes Filmprojekt in Namibia. In der ehemals deutschen Kolonie, in einem Ort namens L\u00fcderitz, sollte es u. a. um nordische Mythen und afrikanisches Schamanentum gehen. Und um das im Titel angedeutete Faktum, dass in Afrika t\u00e4glich 35.000 Menschen Hunger und Gewalt zum Opfer fallen, das Vielfache der Toten der Anschl\u00e4ge vom 11. September 2001. &#8222;Unbemerkt&#8220;, wie Schlingensief feststellt.<\/em> (Kleine Zeitung Graz, 10\/08)<\/p>\n<p><em>Gedreht hat Christoph Schlingensief in L\u00fcderitz, einer Kleinstadt an der namibischen Atlantikk\u00fcste, die weitreichende Erinnerungen an die deutsche Kolonialzeit preisgibt. Au\u00dferhalb von L\u00fcderitz liegen die schwarzen Slums und die &#8222;Area 7&#8220;, ein Lager f\u00fcr Zwangsausgesiedelte. Die Filminstallation ist hochartifiziell, ironisch, chaotisch und verst\u00f6rend. Sie vers\u00f6hnt keine Widerspr\u00fcche und heilt kein Leiden durch geordnete Bilder, sondern ist in ihrer unendlichen Offenheit f\u00fcr die Welt die Wunde selbst.<\/em> (Wiener Zeitung 10\/2008) <\/p>\n<p>THE AFRICAN TWINTOWERS (D 2005 &#8211; 2008)<br \/>\nEin Projekt von Christoph Schlingensief \/\/ mit Irm Hermann, Klaus Beyer, Stefan Kolosko, Robert Stadlober, Katharina Schlothauer, Karin Witt, Norbert Losch, Dirk Rohde, Christiane Tsoureas, Mohammed, Christoph Schlingensief und Patti Smith<\/p>\n<p>Schnitt Kathrin Krottenthaler \/\/ Kamera Meika Dresenkam, Kathrin Krottenthaler, Patrick Waldmann \/\/ Kost\u00fcme und Fotos Aino Laberenz \/\/ Ausstattung Tobi Buser, Anne Grumbrecht \/\/ Ton Jerome Burkhard \/\/ Dramaturgie J\u00f6rg van der Horst \/\/ Produzent Frieder Schlaich \/\/ Produktion Filmgalerie 451 in Koproduktion mit dem ZDFtheaterkanal, in Zusammenarbeit mit der Volksb\u00fchne am Rosa- Luxemburg-Platz, Burgtheater Wien, Hauser &#038; Wirth Z\u00fcrich, Kunststiftung TBA 21, Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung, mit Unterst\u00fctzung der Filmstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg und Filmf\u00f6rderung B.W.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einmalige Preview am 4. 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