{"id":293,"date":"2008-09-25T12:23:54","date_gmt":"2008-09-25T10:23:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=293"},"modified":"2008-09-25T12:23:54","modified_gmt":"2008-09-25T10:23:54","slug":"ihn-brennt-der-tod-die-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=293","title":{"rendered":"IHN BRENNT DER TOD (DIE ZEIT)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Trauerfeier f\u00fcr einen \u00dcberlebenden, von ihm selbst inszeniert: Christoph Schlingensief er\u00f6ffnet seine \u00bbKirche der Angst\u00ab bei der Ruhrtriennale in Duisburg.<\/strong><\/p>\n<p>Sechseinhalb Milliarden Menschen leben auf unserem Planeten, alle werden sterben, darf sich da ein Einzelner, dem das Ende droht, so wichtig nehmen? Hundert Milliarden Menschen sind schon auf dieser Erde gewandelt, ihre Mortalit\u00e4tsrate betr\u00e4gt hundert Prozent, die Geschichte kennt keine \u00dcberlebenden, darf da einer derart himmelschreiend klagen, dem es wom\u00f6glich an den Kragen geht?<\/p>\n<p>Christoph Schlingensief hat diese Fragen f\u00fcr sich beantwortet: Er schreit. Er hat sich stets geweigert, zwischen Kunst und Leben zu unterscheiden, er war zu dieser Trennung gar nicht f\u00e4hig, und so war klar, dass seine verheerende Krebserkrankung, die im Januar offensichtlich wurde und die ihn einen Lungenfl\u00fcgel kostete, Teil seines Werks werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das St\u00fcck hei\u00dft Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir und ist jetzt in einer alten Fabrikhalle im verwunschensten, tarkowskijhaftesten Teil Deutschlands, im Landschaftspark Duisburg-Nord, inmitten stillgelegter, wie auf Grund gelaufener Industrieanlagen uraufgef\u00fchrt worden. Die Auff\u00fchrung, eine Produktion der Ruhrtriennale, ist die Totenfeier f\u00fcr einen Lebendigen, von ihm selbst geleitet. Die Halle, eine Gebl\u00e4sehalle, ist mit Kirchengest\u00fchl m\u00f6bliert, durch einen Mittelgang str\u00f6men Prozessionen zur Apsis, vorn links steht eine Monstranz, die ein R\u00f6ntgenbild von Schlingensiefs gepl\u00fcnderter Brust enth\u00e4lt, und im Lauf des Abends werden Ch\u00f6re das Gem\u00e4uer erdr\u00f6hnen lassen.<\/p>\n<p>In den siebziger Jahren gab es im Fernsehen die Show Das ist Ihr Leben. Einem prominenten Gast wurden lauter Menschen auf die B\u00fchne und in die Arme getrieben, die ihm einmal etwas bedeutet hatten und die er dann aus den Augen verloren hatte. Im Zustand der dauernden h\u00f6chsten \u00dcberraschung, R\u00fchrung und Dankbarkeit durchlebte der Stargast den Abend, und man hatte als Zuschauer den Eindruck, einer Trauerfeier beizuwohnen, bei der nur derjenige st\u00f6rte, dem sie galt; denn der stand noch sehr vital mitten unter den Lebenden.<\/p>\n<p>\u00bbWer seine Wunden zeigt, wird geheilt. Wer sie verbirgt, wird nicht geheilt\u00ab<\/p>\n<p>Die Kirche der Angst ist etwas Neues: Sie ist Das war Ihr Leben, vom K\u00fcnstler selbst inszeniert. Schlingensief ist der abwesende Gast und machtvolle Regisseur dieses Abends, eines Abends, der davon handelt, wie Krankheit ein Leben beendet, das eines Kindes, und ein neues beginnen l\u00e4sst, das eines Erwachsenen.<\/p>\n<p>Immer wieder n\u00e4mlich l\u00e4sst Schlingensief Bilder seiner eigenen Kindheit auf die Leinw\u00e4nde seiner \u00bbKirche\u00ab projizieren, ein Doppel-8-Film aus dem Familienbesitz zeigt ein beh\u00fctetes, von seinen Eltern geleitetes Kind in den D\u00fcnen der Nordsee.<\/p>\n<p>Solche Schwarz-Wei\u00df-Filme aus der Kindheit haben in Spielfilmen die Funktion, den Zuschauer auf das Ableben des Filmhelden vorzubereiten, zu dem das Kind heranwuchs: Der Sterbende sieht vor seinem inneren Auge, wer er einst war. Diese Bilder versunkenen Gl\u00fccks sind sein kostbarster Schatz; er erlangt ihn erst im letzten Moment. Wenn der Regisseur vom Kind zum Erwachsenen zur\u00fcckschneidet, ist der Erwachsene schon tot, er ist eins geworden mit dem Kind, ein Kreis hat sich geschlossen.<\/p>\n<p>Auch Schlingensief setzt die Kinderaufnahmen, die sein Vater von ihm machte, ausgiebig ein, er trauert um das Kind, das er war, aber er legt sich nicht mit ihm zur Ruhe. Er scheint zu sagen: Jetzt beginnt etwas Neues. Das Kind gibt es nicht mehr; mich aber schon. Und ich bin jetzt ein anderer.<\/p>\n<p>Die Kirche der Angst ist ein Das ist Ihr Leben vom Ende her, durch das R\u00f6ntgenbild einer hohlen Brust gesehen. Schlingensief zeigt, woher er kommt und was ihn geformt hat. Szenen, Musiken, Gesichter, Gef\u00e4hrten aus fr\u00fcheren Inszenierungen marschieren auf, Filme der Fluxus-Kunstbewegung sind zu sehen, und der Hasenkadaver aus seinem Bayreuther Parsifal (2004) wird vor unseren Augen noch einmal von Maden und Kleinstlebewesen so rabiat \u00fcberfallen, dass das Tier unter seinem kalten Fell zu zittern und zu tanzen scheint.<\/p>\n<p>Es kann einen bei aller R\u00fchrung w\u00fctend machen, wie wichtig Schlingensief sich nimmt: v\u00f6llig unm\u00e4\u00dfig, dass er sich eine Oscar-Zeremonie f\u00fcr den st\u00e4rksten Lebenswillen ausrichtet; dass er am Ende das Brot bricht und das Abendmahl feiert; dass er die Erkrankung als \u00bbunglaubliche Beleidigung\u00ab f\u00fcr einen blo\u00df 47-J\u00e4hrigen bezeichnet (jeden Tag sterben Tausende von Kindern; sind die beleidigt? Welche Kirche haben die?); dass er sich mit Jesus identifiziert, der am Kreuz nicht geklagt, sondern nur \u00bbAua\u00ab gesagt habe; dass er in fremder Aufmerksamkeit baden muss; dass er offenbar unf\u00e4hig ist, allein zu sein.<\/p>\n<p>Aber Schlingensief hat immer die eigene Haut, das eigene Fleisch zu Markte getragen, er bewirtschaftet die eigene Biografie, ein Midas der Kunst, dem alles \u00bbWerk\u00ab und nichts \u00bbprivat\u00ab ist. Und wieso soll man das Dringendste verschweigen? Warum soll ausgerechnet er Privatsache sein, der Tod?<\/p>\n<p>Die alte Maxime, derzufolge Kunst das gro\u00dfe Als-ob, das Instrument des Handelns auf Probe sei, das Spiel, welches den Menschen vom Tier unterscheide \u2013 Schlingensief f\u00fchlte sich an sie nie gebunden. F\u00fcr ihn gibt es kein Handeln auf Probe, was er tut, schreit danach, Konsequenzen zu haben. Was er auf der B\u00fchne tat, war oft ungeprobt, und es lie\u00df sich nie so einfach zur\u00fccknehmen.<\/p>\n<p>Wenn Canetti in seinem Tagebuch schreibt: \u00bbMich brennt der Tod\u00ab, so kann man hinzuf\u00fcgen: Schlingensief schreit unter den Verbrennungen auf, in aller \u00d6ffentlichkeit. Und es tut ihm gut. Er ist das gebrannte Kind, das seinen Schmerz zeigt.<\/p>\n<p>Im St\u00fcck hei\u00dft es, als Verneigung vor Beuys: \u00bbJa, zeig mal deine Wunde. Wer seine Wunden zeigt, wird geheilt. Wer sie verbirgt, wird nicht geheilt.\u00ab Das Verbergen ist auch unter K\u00fcnstlern das \u00dcbliche. Einer stirbt, und die anderen halten still. Von Krankheiten wird raunend erz\u00e4hlt, Berichte kursieren \u00fcber den bedauernswerten Zustand von diesem oder jenem, aber wenn der Tod umgeht, herrscht auch in der Kunstszene das Vorort- und Stadtrand-Schweigen. Die meisten K\u00fcnstler verfahren mit eigener Krankheit wie alle anderen auch: Sie reden nicht dar\u00fcber, sie lassen es geschehen, dass man sie abschiebt aus der \u00d6ffentlichkeit, dass man sie entl\u00e4sst in jene Sackgasse aus F\u00fcrsorge und Vergessen.<\/p>\n<p>Dass das mit Schlingensief nicht zu machen sein w\u00fcrde, war klar. Es war abzusehen, dass er die Krankheit in sein System einbeziehen und sich von ihr nicht willenlos abschleppen lassen w\u00fcrde. Dass Krankheit mit Schmach, Schande, Kapitulation gleichzusetzen sei, akzeptiert er nicht. Er h\u00e4lt sich wieder mal nicht an die gesellschaftlichen Vereinbarungen, und im Grunde muss man ihn daf\u00fcr lieben.<\/p>\n<p>Er baut sich also seine eigene Kirche und funkt von dort aus Gott an. \u00bbDenn der Organismus\u00ab, so sagt er, \u00bbbesteht auch aus Stammhirn, und das Stammhirn arbeitet auch dann noch weiter, wenn der andere bereits geschossen hat. Halleluja!\u00ab<\/p>\n<p>Will er Gott nur treffen? Oder will er selbst Gott werden?<\/p>\n<p>Der andere aber, der geschossen und die Krankheit auf ihn losgelassen hat, ist Gott. Was Schlingensief da formuliert, ist der Plan zu einem Gegenschlag. Im Lauf des Abends begreift man seine Aktion immer weniger als den Akt eines wahnwitzigen Narzissten, der in unseren Blicken baden will. Man kommt dahin, Schlingensiefs Aktion auch als Akt der Gro\u00dfz\u00fcgigkeit zu begreifen: Ein Mann vergesellschaftet seine Angst; er stellt sie uns wie einen \u00dcberschuss an W\u00e4rme zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Manchmal h\u00f6rt man seine eigene Stimme in der D\u00fcsternis hallen: Das sind Aufnahmen, die er mit dem Diktafon im Krankenzimmer gemacht hat. Er wollte auch in der Agonie noch Material sammeln und der Krankheit seinen Gestaltungszwang entgegenhalten.<\/p>\n<p>Die Krankenhausprotokolle dienen als Grundlage dieser Liturgie. Suizidgedanken sind zu h\u00f6ren: Eine private Guillotine w\u00e4re die L\u00f6sung, viel Whisky dazu, \u00bbund das Seilziehen klappt hoffentlich von alleine\u00ab. Oder doch weiterleben? Mit Schmerzmitteln in \u00bbmein Afrika\u00ab reisen, Tonb\u00e4nder vollsprechen? Aber kann man sich in diesem K\u00f6rper noch heimisch f\u00fchlen? Kann man sich in der Krankheit einrichten?<\/p>\n<p>Man h\u00f6rt den Text, von Schlingensief oder von den Schauspielerinnen Margit Carstensen und Angela Winkler gesprochen, und manchmal liegt eine Kinderstimme darunter, die dieselben Worte spricht. So wird verdoppelt, historisiert, was wir eben m\u00fchsam verstehen wollen. Schlingensief versetzt das eigene Schluchzen in die Vergangenheit eines Nachruf-O-Tons. Ein gespenstischer Effekt; wom\u00f6glich ist es Schlingensiefs Versuch, die f\u00fcrchterliche Einsamkeit zu d\u00e4mpfen, die aus diesen Zeugnissen spricht.<\/p>\n<p>Der Text ist auch das Dokument eines gro\u00dfen Zorns \u2013 auf Gott und auf die Eltern. \u00bbIch will meine Eltern nicht. Papa ist schon weg, Mama soll auch noch weg!\u00ab, sagt eine Stimme. An die Adresse der Mutter gehen insgesamt 139 rituelle Schuldzuweisungen (\u00bbH\u00e4ttest mich ja besuchen k\u00f6nnen! Bist ja lieber zu Hause geblieben und hast Schokolade gefressen!\u00ab).<\/p>\n<p>Die Kirche der Angst ist ein Spiel mit dem Tod, aber kein trockenes, schwarzhumoriges, wie es der Pianist Friedrich Gulda trieb, als er der Presse anonym von seinem eigenen Tod Mitteilung machte, sondern ein barockes, \u00fcberbordendes, verr\u00fccktes.<\/p>\n<p>Das ist der Weg, den unser Glauben uns verhei\u00dft, und Schlingensief inszeniert ihn mit den Mitteln des Theaters, der Kirche und der Geisterbahn: einmal sterben \u2013 und auferstehen. Und wenn am Ende die beiden Ch\u00f6re des Abends, der Gospelchor Angels Voices und der Kinderchor des Aalto-Theaters, miteinander konkurrieren und schlie\u00dflich miteinander verschmelzen, tiefe Nacht und fr\u00f6hliche Morgenfr\u00fche, dann ist etwas sp\u00fcrbar wie Einverstandensein mit dem, was so gern beschrieben wird als \u00bbKreislauf von Werden und Vergehen\u00ab.<\/p>\n<p>Man hatte sich angew\u00f6hnt, Schlingensief f\u00fcr einen gleichsam automatischen Provokateur zu halten, bei dem nie klar war, ob er an Gott innig glaube oder ihn nur als Wurfziel und zentrale Leerstelle in seinem Kunstsystem brauche. Schlingensief zeigte Pornoszenen im Burgtheater, brachte Schwerkranke auf die B\u00fchne, lie\u00df die geografische Lage ausgesuchter KZs im B\u00fchnenquiz erraten, schwelgte in Verfall und Verwesung, immer so, als wolle er Gott herausfordern und ihm sagen: Siehe, es ist nicht gut; Deine Sch\u00f6pfung taugt nicht.<\/p>\n<p>Man hatte die Erwartung, er w\u00fcrde auch im Angesicht des Todes noch lachen. Aber in der Kirche der Angst h\u00f6rt man ihn schluchzen. Seine Stimme bricht, als er sagt: \u00bbIch hab ja nicht geraucht. Ist noch unbegreiflicher, was das Schicksal da macht.\u00ab Er hat ja nicht geraucht! Die Unschuld dieser Szene ist peinsam gro\u00df, und fast rechnet man damit, dass er in Kinderemp\u00f6rung hinzuf\u00fcgt: Wie ungerecht ist das denn?<\/p>\n<p>Das Schlingensief-Theater rasselte \u00fcber Jahre hin mit seinen Ketten, schier wahnsinnig \u00fcber seine Ohnmacht, sein blindes Allesd\u00fcrfen. Es forderte die K\u00f6pfe ber\u00fchmter Politiker, und die Leute lachten. Es st\u00f6rte die Ruhe der Toten und wurde gefeiert, es verh\u00f6hnte die Kirche, und nichts geschah. Es r\u00fcttelte an der \u00bbKunstfreiheit\u00ab, als wollte es diese d\u00e4mliche, alles beschattende Leibw\u00e4chterin los sein und endlich zur Verantwortung gezogen werden. Diesem Zustand ist es nun nahegekommen.<\/p>\n<p>Der Aberglaube warnt davor, das auszusprechen, wovor man sich f\u00fcrchtet, da es dann gewiss eintreffe, aber Schlingensief sprach schon immer alles aus, wovor er sich f\u00fcrchtete. 2004, als er in Bayreuth an seiner Parsifal-Inszenierung sa\u00df, sagte er, er werde \u00fcber dieser Arbeit wahrscheinlich krank werden, Krebs bekommen. Seine Zuschauer beschimpfte er als \u00bbDurchimmunisierte\u00ab, denen die rettende Erfahrung des Schmerzes fehle. Er war von der Idee der Krankheit besessen, sie bedeute Entgrenzung, eine Art des Rausches, und fast hatte man den Eindruck, er wolle sie im Sprechen herbeirufen.<\/p>\n<p>Nun setzt er das System seiner Kunst gegen das System der Krankheit; ein Geschw\u00fcr gegen das andere. Was er tue, hat er mal gesagt, sei blo\u00dfe Abwehr des B\u00f6sen, selbst wenn es sich als das B\u00f6se tarne. So funktioniere sein Voodoo-Glaube. Was den Voodoo-Gl\u00e4ubigen vom Christen unterscheide, haben wir damals gefragt. \u00bbDer Christ\u00ab, so Schlingensief, \u00bbgeht in die Kirche, um Gott zu treffen. Der Voodoo-Mann will selbst Gott werden.\u00ab<\/p>\n<p>Diese M\u00f6glichkeit bleibt ja noch; an ihr scheint er nun zu arbeiten.<\/p>\n<p><em>Von Peter K\u00fcmmel<br \/>\nErschienen in der ZEIT vom 25.09.2008<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trauerfeier f\u00fcr einen \u00dcberlebenden, von ihm selbst inszeniert: Christoph Schlingensief er\u00f6ffnet seine \u00bbKirche der Angst\u00ab bei der Ruhrtriennale in Duisburg.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/293"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=293"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/293\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}