{"id":281,"date":"2008-09-10T10:26:08","date_gmt":"2008-09-10T08:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=281"},"modified":"2008-09-10T10:26:08","modified_gmt":"2008-09-10T08:26:08","slug":"und-was-ist-jetzt-mit-gott-der-tagesspiegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=281","title":{"rendered":"&#8222;UND WAS IST JETZT MIT GOTT?&#8220; (DER TAGESSPIEGEL)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Christoph Schlingensief \u00fcber den Krebs, die Kunst und seine Liebe zum Ruhrgebiet. Ein Gespr\u00e4ch mit R\u00fcdiger Schaper, 9.9.08.<\/strong><br \/>\n <img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"30\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Herr Schlingensief, der Titel Ihrer neuen Produktion \u201eEine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir\u201c klingt nach US-Wahlkampf. Was proben Sie da in Duisburg auf einem alten Industrieareal?<\/em><br \/>\n <img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nKirche, Angst, das Fremde: Diese Themen haben f\u00fcr mich eine extreme Bedeutung bekommen \u2013 und nichts mit Propaganda zu tun. Ich erlebe die Beziehung zu meinem Gott als Kampfsituation. Wenn man einen solchen Schlag abkriegt, kann man das nicht einfach akzeptieren. Anfang des Jahres bekam ich die Krebsdiagnose, seither qu\u00e4lt mich die Frage, wer mich da verlassen hat. \u201eMein Gott, warum hast du mich verlassen\u201c \u2013 den Satz kann ich nun auch mal rufen. Vielleicht habe auch ich Gott verlassen, vorher schon. Diese vergangenen sieben, acht Monate sind das Konkreteste und H\u00e4rteste, was ich in dieser ganzen simulierten Weltansicht von Kunst, Theater und Oper je erlebt habe. Wir sind alle sch\u00f6n besch\u00fctzte Wesen, weil wir simulieren k\u00f6nnen. Und der Schauspieler spielt seine Rolle als Leidensbeauftragter.<br \/>\n <img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Sie haben sich jetzt entschlossen, \u00fcber die Krankheit zu reden. Lange war um Sie ein gro\u00dfes Schweigen, man war aufgeschreckt von fragw\u00fcrdigen Boulevardmeldungen.<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nAnfangs bestand die Hoffnung, dass ich mich in Manaus, im brasilianischen Urwald, mit einem Virus infiziert hatte. Aber als feststand, dass es Lungenkrebs ist, wurde ich sehr schnell operiert und hatte keine Zeit f\u00fcr \u00f6ffentliche Erkl\u00e4rungen. Im Krankenhaus trieben sich Fotografen herum, und bei den \u00c4rzten riefen zwanzig Minuten nach der Operation Journalisten an. Ich bin doch nicht der Bundeskanzler!<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Und dann kam Ende April die Urauff\u00fchrung der Walter-Braunfels-Oper \u201eSzenen aus dem Leben der Heiligen Johanna\u201c an der Deutschen Oper Berlin. Ein Regieteam mit Carl Hegemann, Anna-Sophie Mahler und S\u00f6ren Schuhmacher hat ihre Ideen umgesetzt, das Publikum war tief beeindruckt, ja ersch\u00fcttert. Und es gab das Riesenmodell einer Lunge, das wie ein Lebensbaum aus dem B\u00fchnenhimmel herabf\u00e4hrt.<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nZu dem Zeitpunkt lag ich mit einer Lungenembolie im Krankenhaus, ich habe ja nur noch eine Lunge. Die linke Seite ist komplett weg. Sp\u00e4ter konnte ich dann eine Vorstellung in der Deutschen Oper besuchen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Wie haben Sie die Auff\u00fchrung empfunden \u2013 Ihre Auff\u00fchrung, die andere gemacht haben?<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nAch, Hauptsache, man ist da. Und als ich in der Premiere nicht da war, war der Konjunktiv des Wunders geboren: Gibt es ihn noch? Oder wie lange noch? Meine Freundin Aino Laberenz, sie ist auch meine Kost\u00fcmbildnerin, hat mir jeden Tag das Leben gerettet.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Niemals zuvor im Theater habe ich die Pr\u00e4senz eines Menschen so stark gesp\u00fcrt, der nicht im Saal ist. Oder eben doch unheimlich gegenw\u00e4rtig ist.<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nAm Premierenabend haben mich meine Mitarbeiter von der B\u00fchne aus angerufen. Ich lag in meinem Krankenzimmer und h\u00f6rte so ein Get\u00f6se auf dem Handy. Und ich fragte: Was ist das f\u00fcr ein Krach da bei euch? Sie sagten: Christoph, die Leute klatschen, die finden es ganz toll. Das war ein wunderbarer Liebesbeweis. Trotzdem kommt man sich dann sehr einfach vor und fragt sich: Wer bist du noch, was kannst du noch, wer bist du eigentlich gewesen?<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Sie sind mit dieser unglaublichen Geschichte in ein klassisches Opernklischee hineingeraten. \u201eLa Boh\u00e8me\u201c, \u201eLa Traviata\u201c: Oper handelt von den letzten Dingen, vom Sterben. Spielten Krankheit und Tod nicht schon immer eine gro\u00dfe Rolle in Ihren Arbeiten? Sie hatten ja Behinderte und ALS-Patienten auf der B\u00fchne.<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nEin Arzt sagte mir: Wenn Sie Kinder h\u00e4tten, w\u00e4re Ihnen das nicht passiert. Und dann noch der andere Satz: Immer diese K\u00fcnstler mit ihrer Todesverbundenheit! Ich habe mich von diesem Arzt getrennt, weil ich eine Verantwortung habe f\u00fcr meine Krankheit. Ich will den Schuldigen daf\u00fcr finden, aber das ist schwer. Ich hatte auch schon meinen Vater im Verdacht, der genau ein Jahr vor meiner Diagnose gestorben ist. Aber das ist schon drei, vier Jahre in mir gewachsen, und damit r\u00fcckt dann auch Bayreuth n\u00e4her, die \u201eParsifal\u201cInszenierung und die Frage nach dem Tod. Diese Themen waren schon immer in meinen St\u00fccken, auch wenn das einige Leute nur als Radau angesehen haben. Diese Aufnahmen, die letztes Jahr in Nepal entstanden sind: Wenn man das ansieht, ist man perplex. Habe ich es denn schon gesp\u00fcrt?<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>In der \u201eJohanna\u201c-Inszenierung zeigen Sie diese Bilder: ein brennender Leichnam \u2026<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nJa, da stelle ich mich zum Fotografieren vor den R\u00f6ntgenapparat und kriege eine solche Zentralverdrehung aller Ansichten. Surreal! Ich dachte nicht an den Tod oder irgendetwas. Mir wurde nur hei\u00df! Der Arzt zeigt mir das R\u00f6ntgenbild und sagt: Das sieht schei\u00dfe aus! Und mir wurde unglaublich hei\u00df. Wenn ich dann an die Bilder aus Nepal denke, erinnere ich mich an eine Episode im Kinderkrankenhaus von Bakhtapur, das wir besuchten. Wir gaben eine Spende, und ich schrieb diesen Satz ins G\u00e4stebuch: \u201eAuf dass die kreisenden Gedanken endlich einen Grund finden.\u201c<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Der Prophet im eigenen K\u00f6rper?<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nJeder Mensch hat jeden Tag tausend Krebszellen, und die werden entsorgt oder eben nicht. Jetzt ist es erstmal raus, aber ich kann nicht sagen, ich habe den Krebs besiegt. Das w\u00e4re respektlos gegen\u00fcber anderen Patienten, die palliativ behandelt werden. Ich bin nicht verbittert, aber ich bin beleidigt. Die Krankheit hat mich beleidigt in meinem Glauben an die guten Dinge, die ich getan habe. Ich bin \u00fcberzeugt davon, dass der Krebs ein Gesicht hat.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Und Sie suchen dieses Gesicht in Ihrer neuen Produktion?<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nIm Krankenhaus sprach ich abends im Dunkeln stundenlang in ein Diktierger\u00e4t hinein. Das sind jetzt 450 Seiten, das sind die Texte, mit denen wir arbeiten. Ein immer wiederkehrender Gedanke: Was ist jetzt mit Gott? Wie bekomme ich Kontakt? Wieso komme ich mir schlecht vor und f\u00fchle mich schuldig? Ich habe mir oft nicht genug Zeit gelassen, die fantastischen Sachen zu akzeptieren, die ich machen durfte, und das Gl\u00fcck, das ich hatte, und manch einem habe ich auch mal zu schnell vors Schienbein getreten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Nehmen Sie Kunst, die mit dem Thema Tod spielt, jetzt nicht mehr so ernst?<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nBei manchem K\u00fcnstler ist so viel Masche dabei. Es hat einmal gefunkt, und dann wird das Ganze zur sechsspurigen Autobahn ausgebaut. So l\u00e4uft es, wir nennen ja keine Namen: Aber dann ist keine Empfindung mehr da, es ist eine Abnutzung. Ich komme immer wieder auf Joseph Beuys zur\u00fcck, der sagte: Erst als Jesus verlassen war, fing die Ich-Erkenntnis an. Und so etwas empfinde ich jetzt auch. Bevor ich gehe, m\u00f6chte ich erfahren, was mit Gott los ist.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Ein \u201eFluxus-Oratorium\u201c nennen Sie Ihr neues St\u00fcck. Damit sind Sie wieder in Ihrer Heimat angekommen.<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nFluxus hei\u00dft flie\u00dfen, ich flie\u00dfe ja auch noch, auch wenn ich mir jetzt extrem abgebremst vorkomme. Ich bin im Land meiner Kindheit. Meine Mutter lebt zehn Minuten entfernt von hier, und auf dem Gel\u00e4nde haben wir 1990 den \u201eKettens\u00e4gen\u201c-Film gedreht. Ich wei\u00df noch, wo Volker Spengler mit den Ged\u00e4rmen herumraste. Es ist eine R\u00fcckkehr ins Ruhrgebiet, und es tut mir gut: Pommes-Buden, Trinkhallen, nette Leute. In Berlin, wo uns Armin Petras gl\u00fccklicherweise das Maxim Gorki Theater f\u00fcr die Proben zur Verf\u00fcgung stellte, war es f\u00fcr mich wegen der Chemo noch sehr schwer. Ich habe mir auf der Stra\u00dfe eine Kapuze \u00fcbergezogen, weil ich mich nicht ertragen konnte. Aber diese Vorarbeit war wichtiger denn je. Was ist, wenn du dich nicht mehr ertragen kannst. Wenn du die Last bist.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Wir reden neuerdings alle viel von Oper und von Religion. Fr\u00fcher war das in der Generation der bald 50-J\u00e4hrigen tabu oder einfach uninteressant. Ist Oper die Kunstform, die uns im Moment besser versteht?<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nEs ist die Kunstform, die in den Momenten der Stille, wenn nicht gesprochen wird, immer noch da ist. Vielleicht sp\u00fcren wir dann den Grundkammerton der Erde. Die Oper singt auch noch, wenn alle schweigen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Da f\u00e4ngt Oper an. Das hat sie dem Schauspiel voraus.<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nJa, aber oft machen es die Opernregisseure nur mit einem einzigen Regieeinfall. Also, heute spielt das Ding im Supermarkt oder an der B\u00f6rse. So etwas interessiert mich \u00fcberhaupt nicht. Ich komme vom Film und ich will Oper als Ganzes haben, keine Ausreden oder Erkl\u00e4rungen. Bei der \u201eHeiligen Johanna\u201c gab es eine Gleichzeitigkeit von Menschen und Dingen, die sich bewegt und nicht bewegt haben. Eine Art Mehrfachbelichtung, wie im Kino: Etwas ist weg, und doch noch da. Wie ein Nachbild auf der Netzhaut. So wird das Gehirn befruchtet.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Die katholische Kirche ist historisch gesehen sicher der gr\u00f6\u00dfte Kunst-Provokateur.<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nWir haben hier in Duisburg auf der B\u00fchne einen Gottesdienst, das ist ja der gr\u00f6\u00dfte Fluxus \u00fcberhaupt. Und was ich im Xantener Dom an Misshandlungsdarstellungen gesehen habe, da w\u00fcrde ja jede Freiwillige Selbstkontrolle sofort das Verbot ausrufen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Was sind Ihre Projekte nach der Duisburger Premiere?<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nEs gibt ein Projekt, wieder in Richtung Oper, wo ich auch wieder reisen werde. Daf\u00fcr habe ich jetzt einen Testflug von zweieinhalb Stunden gemacht, es ist mit der Atmung noch etwas schwierig.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Sie wirken voller Energie.<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nSeit einigen Wochen, ja. Nach der letzten Bestrahlung ging es mir unglaublich schlecht. Dann kam ich nach Duisburg, und ich bin jetzt gl\u00fccklich, dass ich wieder arbeiten und denken kann. Man wird so \u00e4ngstlich. Man muss Krebskranken und anderen kranken Menschen Mut machen, das Zimmer zu verlassen, sich nicht in diese klinische Welt einzusperren. Man braucht Selbstbewusstsein, man will wieder gern gesehen werden, auch wenn man ein Bein oder die Haare oder den Glauben verloren hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christoph Schlingensief \u00fcber den Krebs, die Kunst und seine Liebe zum Ruhrgebiet<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3,7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/281"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=281"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/281\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}