{"id":251,"date":"2007-11-08T12:47:46","date_gmt":"2007-11-08T10:47:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=251"},"modified":"2007-11-08T12:47:46","modified_gmt":"2007-11-08T10:47:46","slug":"maximaler-aktionsradius-kunstzeitung-092007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=251","title":{"rendered":"MAXIMALER AKTIONSRADIUS (KUNSTZEITUNG 09\/2007)"},"content":{"rendered":"<p><strong>In der zweiten Folge unserer neuen Serie \u00bbKontroverse\u00ab bekennen die Autoren der KUNSTZEITUNG erneut Farbe: Schlingensief-Fan oder Schlingensief-Gegner \u2013 das ist hier die Frage.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nIn Sachen Medienpr\u00e4senz macht ihm so leicht keiner was vor. Christoph Schlingensief geh\u00f6rt zweifellos zu den popul\u00e4rsten Zampanos der Kunst und Kulturszene. Ob Film oder Fernsehen, ob Sprechtheater oder Oper, ob Ausstellungen in renommierten Kunstinstitutionen (derzeit etwa im M\u00fcnchner Haus der Kunst) oder Aktionen im \u00f6ffentlichen Raum \u2013 der Mann aus Oberhausen gibt \u00fcberall Vollgas, geht grunds\u00e4tzlich keinem Skandal aus dem Weg und bestreitet seine Tour de Force auch geographisch mit maximalem Aktionsradius \u2013 allemal zwischen Brasilien und Bayreuth. Zuviel des Erfolgs bei einem, der einst das Scheitern als Chance proklamierte, meinen seine Kritiker, die Schlingensief vorwerfen, er suche die Provokation nicht aus k\u00fcnstlerischen Zwecken, sondern Maximaler Aktionsradius um im Rampenlicht zu stehen. In der zweiten Folge unserer neuen Serie \u00bbKontroverse\u00ab bekennen die Autoren der KUNSTZEITUNG erneut Farbe: Schlingensief-Fan oder Schlingensief-Gegner \u2013 das ist hier die Frage.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<strong>Volle Angst voraus.<\/strong><\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren wurde sichtbar: Im Religionsfeld stecken die st\u00e4rksten Energien. Mit seinen zw\u00f6lf Jahren als katholischer Messdiener ist Christoph Schlingensief in einem kreativen Umgang mit ihnen ge\u00fcbt. Das macht ihn zeitgem\u00e4\u00df \u2013 und mir sympathisch.Wie sein Vorbild Hermann Nitsch ist auch Schlingensief ein Schlachter: ein Ausschlachter von Riten- und Mysterien. Etwa wenn er mit einer Pfahlsitzaktion auf der Biennale in Venedig 2003 an fr\u00fchchristliches B\u00fc\u00dfer- und Anachoretenperformancetum ankn\u00fcpft. Seine Lieblingsstrategien sind: \u00dcberbietung, Vorw\u00e4rtsverteidigung, negative Affirmation. In \u00bbBitte liebt \u00d6sterreich\u00ab durfte man angeblich in Big-Brother-Manier einen abzuschiebenden Ausl\u00e4nder w\u00e4hlen. Die nach dem 11. September grassierende Terrorangst beantwortete der K\u00fcnstlerregisseur mit der Gr\u00fcndung der \u00bbChurch of Fear\u00ab (CoF). Devise: \u00bbKein Gott, kein G\u00f6tze wird uns leiten! Volle Angst voraus.\u00ab Dass Schlingensief das angebliche Diana-Crash-Auto auf den Kunstmarkt warf, war allerdings eine \u00fcberfl\u00fcssige Aktion. Doch wer schnell unterwegs ist, darf auch mal ins Schlingern geraten.<br \/>\n<em>Johanna Di Blasi<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00bbSchlingel\u00ab mit Tiefgang<\/strong><\/p>\n<p>Wer A wie Achternbusch sagt \u2013 und da bin ich, von dessen kleinen Alterstorheiten einmal abgesehen, absoluter Fan \u2013, der muss auch Sch wie Schlingensief sagen. Ich finde den rotzfrechen, witzigen Tausendsassa prima. Auch Schlingensief wei\u00df: Wenn die Welt schon eine faule Kartoffel ist, gilt es einen Kartoffelschnaps daraus zu brennen, der t\u00fcchtig \u00e4tzt. In j\u00fcngster Zeit hat er \u00fcberdies bewiesen, dass er durchaus mit Tiefgang und sensiblem Sinn f\u00fcr feine und subtile Zwischent\u00f6ne ans Werk zu gehen versteht. Der oft als \u00bbSchlingel\u00ab Titulierte ist l\u00e4ngst erwachsen geworden. Mag mir auch manches, was er bisher gesagt, getan oder inszeniert hat, gegen den Strich gegangen sein: Es ist es stets wert, sich dar\u00fcber t\u00fcchtig zu streiten. Ein intelligenter Provokateur, ein immer Neugieriger, ein ebenso begnadeter wie gnadenlos an seine Grenzen gehender Selbstdarsteller, der \u2013 Chapeau \u2013 auch das Risiko des eigenen Scheiterns nicht scheut. Er hat nicht nur politisch lautstark seine bombastische Showtrommel ger\u00fchrt. Sondern auch einiges Handfestes unternommen (und zwar, ohne es an die gro\u00dfe Glocke zu h\u00e4ngen!). Ein disziplinierter Berserker, ein leidenschaftlich Besessener mit Networker-Kalk\u00fcl, der schon lange \u00fcber die ihm zugeschriebene Rolle des Enfant terrible hinausgewachsen ist. Schlingensief ist kein Narr, kein Kindskopf, war es wohl nie, nicht wirklich. Auch wenn er gern mit derartigen Erwartungshaltungen spielerisch jongliert (und wohl auch kokettiert) hat. Zu irritieren und zu verst\u00f6ren, das versteht er. Haut ja gern auch mal saftig auf den Putz. Na ja, er ist und bleibt auch ein Sonnyboy und Darling der Massenmedien. Doch versteht er es ebenso virtuos, diese f\u00fcr seine Zwecke einzuspannen und den Medienzirkus dabei obendrein auch noch h\u00fcbsch entlarvend vorzuf\u00fchren. Was er k\u00fcrzlich im brasilianischen Manaus geleistet hat, wo er Wagners Oper \u00bbDer fliegende Holl\u00e4nder\u00ab inszenierte: erste Sahne. Sein Filmschaffen, schon fr\u00fch ein Schl\u00fcsselding, r\u00fcckt in M\u00fcnchen nun endlich nach dem gro\u00dfen Bayreuth-Wirbel ins Rampenlicht. Dahin, wo es hingeh\u00f6rt. Sendet mal wieder seine (zu Recht preisgekr\u00f6nten) H\u00f6rspiele!<br \/>\n<em>Elfi Kreis<\/em><\/p>\n<p><strong>Allzeit zum Kampf bereit<\/strong><\/p>\n<p>Eher ein Ja als ein Nein. So ganz einfach ist die (Schlingensief-) Endlosfilm-Sache eben nicht. Wie so oft: Alles eine Standortfrage, eine Frage der eigenen Position. Also rezipieren, rauf und runter, hinten und vorn, innen und au\u00dfen, und selbstverst\u00e4ndlich, anspruchsvoller, wieder einmal Raum und Zeit empfinden, bisweilen \u00bb18 Bilder pro Sekunde\u00ab, so auch der Titel seiner j\u00fcngsten, durchaus \u00fcberzeugenden Ausstellung im Haus der Kunst, M\u00fcnchen (bis Mitte September). Die Motive Abendmahl und Karneval im Dialog. Oder Film, Theater, Malerei und Skulptur \u2013 er f\u00fchrt die Disziplinen zusammen, ohne Opfer jener Harmoniesucht zu werden, die einen Gro\u00dfteil der bildenden Kunst uns\u00e4glich lahmlegt. Nein, Christoph Schlingensief ist kein Beh\u00fcbscher, kein Dekorateur aus dem Lager falscher Wahrnehmung. Im Gegenteil: Der umstrittene, gerne subversiv agierende K\u00fcnstler legt blo\u00df, zieht blank, ist allzeit zum Kampf bereit. So weit, so gut. Nat\u00fcrlich geh\u00f6rt er zu den \u00e4u\u00dferst unbequemen Stars, wie ich aus eigener Produktionserfahrung mit ihm wei\u00df, zu den wenigen unberechenbaren Crossover-Artisten, die von der gro\u00dfen Wagner-Oper in Bayreuth, Festspiele, bis zum kleinen Sympathisanten-Furz in Berlin, Volksb\u00fchne, das ganze Spektrum kultureller Tatorte bespielen wollen und keinerlei Angst vor dem Scheitern haben. Nat\u00fcrlich muss einer, der die Gleichzeitigkeit der Ereignisse feiert, der mit Mehrfachbelichtungen neue Dimensionen erschlie\u00dft, mit allem rechnen \u2013 sogar mit der Zuneigung jener, die im Gegensatz zu ihm noch auf Hierarchien setzen. Der Beuys-Verehrer darf denn niemals sicher sein, ob denn gerade ein Feind oder ein Freund vor ihm steht. Umgekehrt bleibt bei mir, allen Sympathien zum Trotz (wir sind beide am ersten Skorpion-Tag geboren; wir haben beide eine Jugend als Schmalfilmer genossen), das Alarmsystem eingeschaltet, wenn sich Christoph Schlingensief n\u00e4hert (keiner beherrscht den Judaskuss so gut wie er). Ein Meister der Perfidie. Oder, im Sinne des K\u00fcnstlers, Niedertr\u00e4chtigkeit zum Wohle der Allgemeinheit.<br \/>\n<em>Karlheinz Schmid<\/em><\/p>\n<p><strong>Erbarmungslos authentisch<\/strong><\/p>\n<p>Vom Oberhausener Schmalfilmamateur hat es der Apothekersohn bis nach Bayreuth gebracht: Chapeau! Auch wenn man dies vielleicht eher als Mesalliance, also als \u00bbnicht standesgem\u00e4\u00dfe Ehe zwischen Partnern verschiedener Gesellschaftsschichten abtun k\u00f6nnte \u2013 doch wo Katharina Wagner gerade krampfhaft ihren Meistersinger-Relaunch versemmelte, vermochte Christoph Schlingensief 2004 mit seiner Parsifal-Adaption auch jenseits aller verqu\u00e4lten Regietheater- Ideen das zeigen, was er am besten kann:Wie in jedem anderen Genre auch ein k\u00fcnstlerisches Chaos zelebrieren, das dennoch h\u00f6chst komplex durchorganisiert und vor allem eines ist \u2013 zutiefst politisch aufgeladen. Ob er auf der documenta 1997 \u00bbT\u00f6tet Helmut Kohl!\u00ab proklamierte (und daf\u00fcr direkt verhaftet wurde) oder in dem genialischen H\u00f6rspiel \u00bbRocky Dutschke, \u201868\u00ab eine mittelstandskonforme Redakteurin direkt in ihrem Studio vergaste: Schlingensiefs Widerstand gegen die als kryptofaschistisch empfundene Gesellschaft ist ob seiner Vehemenz im Gegensatz zu so manchem blo\u00df behauptetem politisch-korrekten Werkimpuls wenigstens \u00fcberzeugend. Vor dieser erbarmungslosen Authentizit\u00e4t sollten wir tats\u00e4chlich einfach den Hut ziehen.<br \/>\n<em>Christoph Zitzlaff<\/em><\/p>\n<p><strong>Rumpelstilz der Kultur<\/strong><\/p>\n<p>Alles liebt Schlingensief, weil er originell und witzig ist und immer so authentisch wirkt \u2013 ich auch.Toll, wie er etwa die hohen Herrschaften auf dem gr\u00fcnen H\u00fcgel aufs menschliche Ma\u00df zur\u00fcckschraubt und Katharinen Ratschl\u00e4ge gibt. Geschickt, wie er sich \u00fcberhaupt in Bayreuth eingenistet oder beim Goethe-Institut lieb Kind gemacht hat. Die R\u00fcckendeckung lie\u00df ihn den fliegenden Holl\u00e4nder auf den brasilianischen Urwald Kurs nehmen. Von seiner \u00bbKirche der Angst\u00ab hat man dagegen eine Weile nichts mehr l\u00e4uten geh\u00f6rt. Macht nichts, multimedial und sprunghaft, wie er ist, kann er es sich leisten, umherzuh\u00fcpfen. Erst recht, seit Hauser &#038; Wirth den Schutzmantel \u00fcber ihn breiten. Schlingensief hat etwas vom Cham\u00e4leon. Clever setzt er aufs Chaos der Kulisse, wohlwissend, dass seine Gemeinde ihm den allergr\u00f6\u00dften K\u00e4se am liebsten abnimmt. Gern vermengt er die Medien, qu\u00e4lt mit Fluten von Filmeinspielungen auf der B\u00fchne und verunkl\u00e4rt Handlungsstr\u00e4nge einfach so aus Spa\u00df. Der Mann verhackst\u00fcckt Kulturgut schon mal mit der Axt. Auf der Suche nach Orten, die ihn \u00bbnoch \u00fcberfordern k\u00f6nnen\u00ab, ist er eine Art Rumpelstilz der Kultur, der sich der K\u00f6nigin ihr Kind holt,wo es auch steht: zielf\u00fchrend stets f\u00fcr seine Person, nicht unbedingt immer f\u00fcrs Publikum.<br \/>\n<em>Dorothee Baer-Bogensch\u00fctz<\/em><\/p>\n<p><strong>Everybody\u2019s Darling<\/strong><\/p>\n<p>Wer zuviel macht, macht meist nicht alles gut. Und das ist das Problem von Christoph Schlingensief, der alles macht: Filme,Theaterst\u00fccke, Kunstaktionen, Talkshows. Und gut scheint\u2019s f\u00fcr ihn dann zu sein, wenn er m\u00f6glichst stark provoziert. Ob er mit F\u00e4kalien sudelt, zum Mord an Helmut Kohl aufruft, Karotten in L\u00f6cher steckt, in die sie eigentlich nicht geh\u00f6ren, oder zeigt,wie man eine Katze massakriert. Was er macht, traut sich sonst keiner, aber ist das ein Zeichen f\u00fcr Qualit\u00e4t? Vielleicht h\u00e4tte sich Schlingensief besser beim Analytiker auf die Couch gelegt. Stattdessen inszeniert er seine Neurosen, und die Gedanken kommen reichlich unsortiert heraus. 2003, als er die Pfahlsitzer seiner \u00bbChurch of Fear\u00ab zur Biennale nach Venedig brachte, hat sogar Elton John entz\u00fcckt die Baumst\u00fcmpfe der S\u00e4ulenheiligen umarmt. Halleluja, aber was hat es gebracht? Schlingensief, der hochintelligente, narzisstische Selbstdarsteller mit dem ausgepr\u00e4gten Sendungsbewusstsein, war mal wieder in den Medien. L\u00e4ngst ist er zur Marke geworden, siehe www.schlingensief.com. Wird von den Feuilletons gestreichelt und gelobt, und offenbar gef\u00e4llt ihm das. In Bayreuth durfte er bereits inszenieren, nun auch an der Deutschen Oper in Berlin. Deren Intendantin nannte ihn schon in einem Satz mit der Netrebko, und bestimmt w\u00fcrde er gern mal mit ihr essen gehen. Charmant und ganz gesittet, da habe ich keine Zweifel. Immerhin l\u00e4sst sich der Sch\u00f6pfer der \u00bbFickcollection\u00ab mittlerweile auch von der Z\u00fcrcher Galerie Hauser &#038; Wirth vertreten, die weite Teile der Flick-Sammlung best\u00fcckte. Der Provokateur von einst ist zahm geworden und hat sich mit dem \u00bbSchlingensief-Shop\u00ab auf seiner Homepage sogar dem Kapitalismus angepasst.<br \/>\n<em>Susanne Kaufmann<\/em><\/p>\n<p><strong>Gift f\u00fcr jedes Rendezvous<\/strong><\/p>\n<p>Ich werde ihn nie vergessen, diesen Abend. Ich hatte Herrn M. zwecks n\u00e4heren Kennenlernens ins Wiener Burgtheater eingeladen. Unsere Freundschaft verband bis dahin lediglich ein zartes Band gegenseitiger Zuneigung, das jederzeit zu zerrei\u00dfen drohte. Auf dem Programm stand Elfriede Jelineks \u00bbBambiland\u00ab in einer Inszenierung von Christoph Schlingensief. Eine wahre Zerrei\u00dfprobe: Ich hatte mich keineswegs auf \u00bbRomeo und Julia\u00ab eingestellt, schon eher auf eine der mir hinl\u00e4nglich bekannten Schlingensiefschen Provokationen, aber was im Burgtheater \u00fcber die B\u00fchne lief, haute mich glatt vom Stuhl. Wie peinlich banal! In der zweiten H\u00e4lfte des St\u00fccks war auf einem riesengro\u00dfen Bildschirm eine Onanierszene in anatomischer Detailaufnahme projiziert. Sie wissen schon: Hand, Penis, hin und her, w\u00e4hrend sich Schlingensief darunter h\u00f6chstselbst auf der B\u00fchne in Farbpf\u00fctzen w\u00e4lzte und irgendeinen verbalen Jelinek-Dada nebst eigenem Sozialblabla vor sich hin deklamierte. Provokant daran war einzig, dass dieser \u00bbKreativporno\u00ab einfach nicht aufh\u00f6ren wollte. Dauerte er zehn Minuten, eine halbe Stunde gar? Der Penis war jedenfalls einer der wesentlichen dramaturgischen Inhalte dieser d\u00fcnnen Theaterabend-H\u00e4lfte \u2013 und au\u00dferdem das einzige, was \u00bbbewegend\u00ab war. Ich verfluchte Schlingensief. Da lernt man einmal einen netten Typen kennen, und dann sieht man sich an seiner Seite einen ganzen Abend lang einer Riesenvorhaut nebst nervendem Berufskind ausgesetzt. Ich war mir damals absolut sicher, dass Herr M. am Ende jenes verdrie\u00dflichen Abends im Burgtheater enerviert f\u00fcr immer \u00bbAdieu\u00ab sagen w\u00fcrde. Zum Gl\u00fcck hatte ich mich get\u00e4uscht: Herr M. blieb und wurde mein Mann \u2013 trotz Schlingensief!<br \/>\n<em>Antje Mayer<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Aus: KUNSTZEITUNG 133 \/ SEPTEMBER 2007, S. 23<\/em><\/p>\n<p>Diese Datei als PDF-Dokument herunterladen: <a href=\"http:\/\/www.schlingensief.com\/downloads\/kunstzeitung133_kontroverse.pdf\" target=\"_blank\">Download<\/a> (1 MB)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der zweiten Folge unserer neuen Serie \u00bbKontroverse\u00ab bekennen die Autoren der KUNSTZEITUNG erneut Farbe: Schlingensief-Fan oder Schlingensief-Gegner \u2013 das ist hier die Frage.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/251"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=251"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/251\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=251"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=251"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=251"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}