{"id":226,"date":"2007-07-28T14:47:40","date_gmt":"2007-07-28T12:47:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=226"},"modified":"2007-07-28T14:47:40","modified_gmt":"2007-07-28T12:47:40","slug":"schlingensief-traumt-vom-tristan-in-bayreuth-festspielede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=226","title":{"rendered":"SCHLINGENSIEF TR\u00c4UMT VOM \u201eTRISTAN\u201d IN BAYREUTH (FESTSPIELE.DE)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Positive Bayreuth-Erinnerungen &#8211; Respekt vor Wolfgang Wagner<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bayreuth und die Festspiele haben Christoph Schlingensief Laune gemacht. Und Lust auf mehr. Nach dem \u201eParsifal\u201d will der Filmemacher und Aktionsk\u00fcnstler, der sich anschickt, irgendwann, irgendwo Theaterintendant zu werden, unbedingt noch \u201eTristan und Isolde\u201d inszenieren. Irgendwann, irgendwo. Lesen Sie heute Teil zwei des Interviews mit Christoph Schlingensief. <\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Von Gert-Dieter Meier<\/em><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Frage: Hat Bayreuth Ihnen geholfen, als K\u00fcnstler anerkannt zu werden?<\/em><\/p>\n<p>Schlingensief: Das kommt nat\u00fcrlich automatisch dazu. Wenn man mal, wie ich, eine politische Partei gegr\u00fcndet hat, ist man ja erst mal unten durch. Nun f\u00fchle ich mich da aber auch irgendwie auf einer Ebene mit Wagner. Wobei ich anders als er nie steckbrieflich gesucht wurde. Mir machen diese scheinbaren Parallelen zwischen Wagner und mir durchaus Spa\u00df. Wobei es mir mit der Partei und allen anderen Aktionen immer ernst war. Immerhin hat sich die Partei um Minderheiten gek\u00fcmmert. Jetzt, wo ich in Bayreuth bin und man pl\u00f6tzlich gemerkt hat, dass das, was ich gemacht habe, wenigstens diskussionsw\u00fcrdig ist, wird man pl\u00f6tzlich ernst genommen. Was mir viel wichtiger ist: Bayreuth hat mir geholfen, mich wieder an meine Urspr\u00fcnge zu erinnern. Ich komme ja vom Film. Und nicht vom Theater. Ich komme nicht von der Provokation, sondern bin einer, der hinter der Kamera stand. Und die Welt wom\u00f6glich auf etwas merkw\u00fcrdige Weise wahrgenommen hat. Und wenn die Welt nicht merkw\u00fcrdig genug war, habe ich sie halt noch etwas merkw\u00fcrdiger gemacht. Das ist auch eine Aufgabe von Kunst. Das verbindet mich mit Leuten wie Fassbinder, Schroeter oder Bunuel, Wagner&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/wp-content\/photos\/parsiin.jpg\" width=\"450\" height=\"296\" alt=\"Parsifal\" class=\"centered\" \/><\/p>\n<p><em>Frage: Was w\u00fcrden Sie mit Bayreuth anstellen, wenn Sie Intendant w\u00e4ren?<\/em><\/p>\n<p>Schlingensief: Ich habe ja schon \u00f6fter gesagt, dass ich Theaterintendant werden will. Und zwar bevor ich in das Alter komme, wo ich froh bin, dass die Rente durch ist. Allerdings habe ich ganz bestimmte Vorstellungen. Nur einen Cocktail aus K\u00e4tchen von Heilbronn und Schiller, Goethe, und zwei j\u00fcngeren Autoren zu brauen wie der Club der alten M\u00e4nner, diese Art Intendanz interessiert mich nicht. Da ist Theater auch am Ende. Ich will ein anderer Intendant werden. Wobei es dazu vermutlich nicht kommen wird, weil die Verantwortlichen Angst haben, dass ich ihnen die Finanzen durcheinander haue. Aber ich habe im Moment gute Karten \u00fcbrigens nicht zuletzt durch die Arbeit in Bayreuth und dem, was danach kam mit Bildenden K\u00fcnstlern. Von Paul McCarthy bis zu Matthew Barney. Ich f\u00e4nde es toll, diese Leute viel st\u00e4rker in die Bildersprache, in die Gedankenwelt von Oper einzubeziehen. Es reicht einfach nicht, da Leute einzusetzen, die sich in der Musik auskennen und sagen: Jetzt habe ich noch einen Einfall. Einf\u00e4lle reichen nicht f\u00fcr die Oper. \u00dcbrigens habe ich mich auch nicht von einem Einfall leiten lassen. Ich habe ja den Hasen auch nicht wegen eines schnellen Einfalls auf die Leinwand gebracht, sondern habe mir den von D\u00fcrer, von Beuys, von Dieter Roth und aus der Sagenwelt der Afrikaner geholt, als ich nach Erl\u00f6sungsbildern gesucht habe. Der Hase ist ein Zeichen f\u00fcr Erl\u00f6sung. Wer beim Hasen, Osterhasen nicht sofort drauf kommt, der war noch nie Katholik. Oder Christ. Das sind Dinge, die mir beim Gedanken, ob ich Intendant werden will, durch den Kopf -gehen. Matthew Barney in Bayreuth das f\u00e4nde ich sensationell. Der m\u00fcsste hier B\u00fchnenbilder und Kost\u00fcme machen. Dann k\u00e4men nicht mehr nur Fuzzy-Politiker nach Bayreuth, sondern die besseren Teile der Kunstszene weltweit.<\/p>\n<p><em>Frage: Finden Sie es eigentlich schade, dass man Ihren Parsifal nicht verfilmt hat?<\/em><\/p>\n<p>Schlingensief: Nicht nur schade, das ist ein echtes Vers\u00e4umnis. Und ich prophezeie, dass man sich in ein paar Jahren sehr \u00e4rgern wird, dass das nicht als Film vorliegt. Man h\u00e4tte ja nicht die ganze Oper dokumentieren m\u00fcssen; aber mit drei High Definition-Kameras aus drei Perspektiven vielleicht 45 oder 60 Minuten einzufangen, das h\u00e4tte ich mir schon gew\u00fcnscht. Ist aber wohl nicht m\u00f6glich, wie es hei\u00dft. Aber vielleicht k\u00f6nnen wir die letzte Vorstellung ja doch noch aufzeichnen. Ich denke, dass das auch Herausforderungen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Intendanz sein werden, die Arbeit in Bayreuth besser zu dokumentieren und sie auch \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n<p><em>Frage: W\u00fcrden Sie andere Werke in Bayreuth spielen?<\/em><\/p>\n<p>Schlingensief: Ich halte nichts davon, dass man nur \u2018nen sch\u00f6nen Cocktail an Werken mixt. Bayreuth lebt sehr stark von seiner Exklusivit\u00e4t (der Programmgestaltung). Mozart oder Verdi oder Vivaldi brauche ich hier doch nicht zu machen! Das ist albern. Lasst das doch so laufen! Die anderen machen schon genug Kuddelmuddel. Allerdings finde ich es schade, dass man in Bayreuth das Thema Exklusivit\u00e4t irgendwie falsch zu verstehen scheint. Eher im Sinne von Beschr\u00e4nkung. Ich w\u00fcrde den Leuten viel lieber sehr viel Material zur Verf\u00fcgung stellen Bilder, Filme, Schriften, Aufzeichnungen. Ich w\u00fcrde K\u00fcnstler einladen, um \u00fcber aktuelle Inszenierungen zu diskutieren. Und vielleicht findet man auch auf Premiere noch irgendeinen Kanal, in dem man etwas andere Bayreuth-Filme zeigt. Ich denke, es w\u00fcrde auch die jungen Leute interessieren, wie der Chor dirigiert wird, wie die Leute hinter der B\u00fchne agieren und so weiter. In der Formel 1 kann man schon beim Rennen ins Cockpit von Schumacher reinschauten. Warum nicht mal Bayreuth aus der Sicht von Parsifal erleben?! Warum immer nur von vorne gucken? Da gibt es noch viele M\u00f6glichkeiten. Auch wenn das nicht ganz so ernst gemeint ist. Da gibt es sicher wichtigere Dinge. Ich fand es beispielsweise mehr als wichtig, dass wir mit dem Nordbayerischen KURIER zwei \u201eParsifal\u201d-Beilagen machen konnten. In denen wir auch einiges erkl\u00e4ren konnten. Ich finde, das w\u00e4re eine Perspektive auch f\u00fcr die Zukunft dass man begleitende Ma\u00dfnahmen wie diese Beilagen macht.<\/p>\n<p><em>Frage: Bayreuth \u00ad war\u2018s das? Oder kommen Sie wieder?<\/em><\/p>\n<p>Schlingensief: Ob ich wiederkomme? Klar! Ich war mir ja auch schon sicher, dass ich eines Tages hierher kommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><em>Frage: Was w\u00fcrde Sie denn noch reizen?<\/em><\/p>\n<p>Schlingensief: \u201eTristan!\u201d Ich will den zwar auch noch woanders machen. Aber den hier zu machen das ist eine ganz gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr mich. Aber daf\u00fcr muss ich noch ein paar Jahre lernen. Und ich brauche Vorlauf. Denn um die richtigen Bilder zu schaffen, muss ich \u00fcberall auf der Welt Material sammeln. Das wird dann alles in Koffer gepackt: Partituren, Knochen aus Afrika und vieles mehr. Zu \u201eParsifal\u201d gibt es drei Koffer, insgesamt habe ich schon sechs Koffer mit Material f\u00fcr meine Arbeit.<\/p>\n<p><strong>Frage: Danksagungen?<\/strong><\/p>\n<p>Schlingensief: Unbedingt, gleich vier: Zum einen meinem ganzen Team von 2004 bis heute. Ohne diese Leute h\u00e4tte ich das nie hinbekommen. Und dann vor allem der gesamten B\u00fchnentechnik, allen Werkst\u00e4tten, dem technischen Direktor, seinem Vizechef, den von allen geliebten Kost\u00fcmleiterinnen und ihrer wahnsinnigen Abteilung, der f\u00fcr alles offenen Maske, der unschlagbaren Requisite, der unglaublich genau und einf\u00fchlsam arbeitenden Inspizienz, den Weltmeistern des Lichts, der Souffleuse, der Videoabteilung, Chorleitung, Chor, den Blumen, Orchestervorstand, Orchester, usw., usw\u2026 Kaum m\u00f6glich alle zu nennen. Schlie\u00dflich Wolfgang Wagner. Ein Wahnsinn, wie er es auch mit seiner fr\u00e4nkisch-st\u00f6rrischen Art hingekriegt hat, diesen Laden immer wieder zu beatmen. Wenn er mich angeschrien hat, war das zwar hart, aber es war auch sch\u00f6n. Und wenn er mal sagte: \u201eMachen Sie doch Ihren Schei\u00df, mich interessiert das nicht mehr\u201d, dann war er zehn Minuten sp\u00e4ter wieder da. Das hat mir immer gut getan. Weshalb ich ihn auch nie verflucht habe. Das waren andere Leute, die mich extrem ge\u00e4rgert haben. Vor Wolfgang Wagner habe ich immer Respekt gehabt. Und dann muss ich noch mal ganz laut sagen: DEN S\u00c4NGERN! Es war die helle Freude, wie wir in den letzten Jahren weitergearbeitet haben. Wie Evelyn Herlitzius und Alfons Eberz mit voller Leidenschaft und Bewegung ein wundersch\u00f6nes \u201eKundry\/Parsifal-Paar\u201d geworden sind. Oder Robert Holl, von dem ich sehr viel gelernt habe. Und Karsten Mewes, der sich ohne mit der Wimper zu zucken in die Nachfolge von John Wegner geworfen hat. Und Jukka Rasilainen, der den Amfortas in diesem Jahr aus seinem Selbstmitleid in den Wahnsinn eines Sterbenwollenden \u00fcbertragen hat. Also eigentlich w\u00fcrde ich gerne allen danken\u2026 naja.. fast\u2026 fast allen.<\/p>\n<p><em>Frage: Ihr Regiekollege Philippe Arlaud hat erkl\u00e4rt, er wolle in Bayreuth ein Off-Festival ins Leben rufen. In Erg\u00e4nzung zu den gro\u00dfen Festspielen, aber ohne diesen schaden zu wollen. Was halten Sie davon?<\/em><\/p>\n<p>Schlingensief: Da muss man den -Tourismusverband fragen, nicht mich! Ich habe da eher die Sorge, dass das zu einer Art Mischmaschverein ausartet. Nur damit sich der Intendant nachher noch rausreden kann, weil er ja auch noch die Stelzenl\u00e4ufer aus Australien hat. Mich interessiert so etwas nicht. Um junge Leute ranzuholen, braucht man diesen Firlefanz nicht. Da braucht man nur die T\u00fcr in Bayreuth aufzumachen. Das ist wie Cape Canaveral. Die lassen ja auch nicht jeden Tag eine Rakete starten. Wenn nicht\u2018s fliegt, kann man da trotzdem reingehen, Geschichten h\u00f6ren, Reste gucken oder Filme schauen. Oder zuk\u00fcnftige Astronauten vorbereiten, pr\u00fcfen, beim Lernen zuschauen. Das w\u00e4r\u2018 interessant.<\/p>\n<p><em>Frage: Zur\u00fcck zum \u201eParsifal\u201d. Man hatte den Eindruck, dass vor allem j\u00fcngere Leute mit Ihren Bildern, mit der Verwendung von Bewegtbildern, mit der Art Ihrer Inszenierung besser zurecht gekommen seien wie \u00c4ltere. Haben Sie \u00e4hnliche Erfahrungen gemacht?<\/em><\/p>\n<p>Schlingensief: Nach der diesj\u00e4hrigen Generalprobe gab es ja fast schon Standing Ovations, als wir vom Regiepult aufgestanden sind. Da kamen drei Vertreter von gro\u00dfen Opernh\u00e4usern, nicht nur aus Deutschland, und haben nachher gefragt, ob wir mal reden k\u00f6nnten. Sie f\u00e4nden den \u201eParsifal\u201d \u00fcberhaupt nicht \u00fcberfrachtet. Einige andere sprachen davon, das der \u201eParsifal\u201d in diesem Jahr viel klarer geworden w\u00e4re.<br \/>\nAlso die vier Jahre haben beiden Seiten gut getan. Dieses zu lange Gucken auf statische Opern-bilder hat die Leute in den Opernh\u00e4usern viel blinder gemacht als unser Parsifal. Dazu kommen noch viele Briefe, die von eigenen Erfahrungen berichtet haben, und nicht von kollektiven Erregungen. Gar keine Beschimpfungen \u00fcbrigens, sondern Briefe, die einen tief bewegt haben. Menschen, die in diesem Abend -keinen Erweckungsgottesdienst ge-feiert haben. Zum Beispiel ein Ehemann, dessen Frau in ein Hospiz sollte, und der sich nach diesem Bild , und das hat er genau so geschrieben, \u201edem Bild des verwesenden Hasen, aus dem neues Leben entsteht, egal wie sch\u00f6n oder auch wie h\u00e4sslich es sein m\u00f6ge\u2026(\u2026)\u201d, dazu entschlossen hat, seine Frau bis zum Tod zu begleiten. Ganz nah, jede Sekunde\u2026 Ich wei\u00df, dass es Leute gibt, die solche Momente nicht m\u00f6gen. Die so blind sind, dass sie keine Metaphysik mehr zulassen k\u00f6nnen, und dabei v\u00f6llig \u00fcbersehen, das Wagner doch st\u00e4ndig auf der Suche nach dem Echo der Sch\u00f6pfung war.<br \/>\nReaktionen wie diese haben mir gezeigt: Die Arbeit hat sich gelohnt. Und schon die waren es wert, diesen \u201eParsifal\u201d zu machen.<\/p>\n<p><em>Frage: Sie wollten, vor Jahren, Bayreuth mal ins All schie\u00dfen\u2026<\/em><\/p>\n<p>Schlingensief: Nicht, damit es weg ist. Ganz im Gegenteil. Das w\u00e4re dann so ein kosmisches Rauschen. Der Sch\u00f6pfungsknall ist vorbei, aber der Nachhall wird uns noch lange besch\u00e4ftigen. Ich w\u00fcrde es jedem g\u00f6nnen, diese Akustik im Festspielhaus zu erleben. Und dazu das Nachbild der eigenen Dunkelphase zu \u201esehen\u201d. Ganz im Sinne Richard Wagners. Das erleben zu d\u00fcrfen, m\u00f6chte ich niemals mehr missen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Festspiele.de &#8211; 26.07.2007<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Positive Bayreuth-Erinnerungen &#8211; Respekt vor Wolfgang Wagner<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/226"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=226"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/226\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=226"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}