{"id":211,"date":"2007-04-30T09:45:56","date_gmt":"2007-04-30T07:45:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=211"},"modified":"2007-04-30T09:45:56","modified_gmt":"2007-04-30T07:45:56","slug":"der-fliegende-hollander-in-manaus-premiere-der-neue-merker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=211","title":{"rendered":"DER FLIEGENDE HOLL\u00c4NDER IN MANAUS &#8211; PREMIERE (DER NEUE MERKER)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kritik zum Fliegenden Holl\u00e4nder in Manaus\/Brasilien beim XI. Amazonas Opernfestival am 22. April 2007<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><\/p>\n<p>Seit 1997 gibt es im prunkvollen und sagenumwobenen TEATRO AMAZONAS am Rio Negro bei Manaus das AMAZONAS OPERNFESTIVAL (FAO). Es ist in den letzten Jahren insbesondere durch die beachtliche Leistung international bekannt geworden, die erste brasilianische Produktion von Richard Wagners Ring des Nibelungen auf die Beine gestellt zu haben &#8211; in der Regie des Briten Aidan Lang und unter der musikalischen Leitung des K\u00fcnstlerischen Direktors LUIZ FERNANDO MALHEIRO. Das war 2005, und eine k\u00fchne Tat f\u00fcr die Verh\u00e4ltnisse in dieser weit abgelegenen Urwald-Metropole im Herzen Brasiliens. Davon h\u00f6rte auch CHRISTOPH SCHLINGENSIEF, der sich ein Jahr zuvor in Bayreuth Wagners Parsifal angenommen und seither den Bayreuther Meister immer tiefer in sein Herz geschlossen hatte. Es folgte f\u00fcr das FAO die zweite k\u00fchne Tat: Nach ersten Gespr\u00e4chen mit dem Goethe-Institut Rio de Janeiro am Rande der Biennale von S\u00e3o Paulo vereinbarten Malheiro und Schlingensief, dass er seine zweite Oper in Manaus inszenieren w\u00fcrde, und zwar wieder Wagner, den Fliegenden Holl\u00e4nder. Das 700.000-Euro-Projekt fand die organisatorische Unterst\u00fctzung des Goethe-Instituts S\u00e3o Paulo. Es erhielt einen Zuschuss der deutschen Bundeskulturstiftung in H\u00f6he von 200.000 Euro gegen die Zusage der Brasilianer, f\u00fcr den Restbetrag aufzukommen. Dieser wurde aus dem Gesamtbudget des FAO XI von gerade einmal 1.5 Millionen Euro f\u00fcr drei Opern (ausser dem Holl\u00e4nder noch Lady Macbeth von Mzensk und die Urauff\u00fchrung der bras. Oper Poranduba von E. Villani-C\u00f4rtes) sowie acht Konzerte aufgebracht. Damit k\u00e4me man im europ\u00e4ischen Kulturbetrieb nicht sehr weit. Aber in Manaus sind alle mit viel Herz und gr\u00f6sster Motivation bei der Sache. Da ist das Finanzielle nicht so wichtig. \u00dcber die soziokulturelle Bedeutung dieses Opern-Festivals, des einzigen namhaften unter dem \u00c4quator, berichtete der Neue Merker schon 2002 anl\u00e4sslich der Walk\u00fcre-Premiere.<\/p>\n<p>Schlingensiefs Holl\u00e4nder-Landung am Rio Negro warf weite Schatten voraus mit einem riesigen Umzug bei der Festival-Er\u00f6ffnung am 20.4. Vor \u00fcber 20.000 Zuscha\u00fcrn um das Teatro Amazonas herum kam es mit Grosseins\u00e4tzen der lokalen Sambaschulen und des Orchesters AMAZONAS FILARMONICA zu einem musikalischen Schlagabtausch, der eher der Gem\u00fctslage des Fliegenden Holl\u00e4nders am Ende seines Auftrittsmonologs entsprach als dem harmonischen Anspruch an das Werk. Es ist eben das Schicksal grosser Open-Air-Veranstaltungen, dass die Technik nicht immer mitspielt. Aber zur Einstimmung auf das, was dann zwei Tage sp\u00e4ter auf der B\u00fchne stattfand, gereichte es allemal. Christoph Schlingensief hatte in seiner bekannt offenen und absorbtiven Art die acht langen Wochen seines Aufenthalts in Manaus und dem umgebenden Dschungel mit seinen D\u00f6rfern trotz vieler Schwierigkeiten und Unbillen intensiv genutzt, Geschichte, Lebensweise, Traditionen, Mythen, Hoffnungen und \u00c4ngste der hier lebenden Menschen zu studieren. Er konnte diese Erkenntnise und Erfahrungen schl\u00fcssig in die \u00c4sthetik seines k\u00fcnstlerischen Konzepts, welches bekanntlich mehr von der Aktionskunst als von den Dimensionen klassischer Opernregie bestimmt ist, einbringen. Dabei fliessen auch viele Elemente seiner Bayreuther Parsifal-Inszenierung ein, unter anderem die Drehb\u00fchne und die Projektionsfl\u00e4chen, die seine stilisierten Video- und Filmprojektionen sowie die Bilderfluten aufnehmen. <\/p>\n<p>In einem gnaden- und nahezu ruhelos voranschreitenden Aktionsrhythmus erleben wir den Fliegenden Holl\u00e4nder als eine Art Satyrspiel, das auf alle kulturell und kultisch relevanten Elemente der brasilianischen Gesellschaft anspielt und dem Publikum weite Assoziationsfelder er\u00f6ffnet, ohne dass Wagners Werk in irgendeiner Form instrumentalisiert wird. Man hat stets den Eindruck, dass es Schlingensief, seinem Dramaturgen MATTHIAS PEES und dem k\u00fcnstlerischen Berater CARL HEGEMANN um eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Oeuvre geht, aber eben auf Schlingensiefs ganz spezifische und unkonventionelle, sowie stets mit neueen \u00dcberraschungen aufwartenden Art und Weise. Hinter dieser steht auch in Manaus ein akribisches Studium des Umfelds in vielen Facetten. Das geht bis zur Beobachtung des Verhaltens von Amazonas-Fischen, die im Uferschlamm auf die n\u00e4chste Flut warten m\u00fcssen ebenso wie umgekehrt der Holl\u00e4nder auf seinen n\u00e4chsten Landgang&#8230; Da sieht man Daland nicht mehr als biederen Norweger-Kapit\u00e4n, sondern als F\u00fchrer einer Sekte im Bischofstalar. Sie ist in Ritualen erstarrt und lebt auf der Drehb\u00fchne ihre kleine verlogen heile Welt mit Ritualmorden an Jungfrauen, bis der Holl\u00e4nder von aussen wie Nicole Kidman in Dogville von Lars von Trier in diese Scheinwelt eindringt und vieles durcheinander bringt. Immer liegt der Hauch des Todes \u00fcber dem Geschehen, wie ja auch der Holl\u00e4nder und seine Mannschaft auf der Suche nach dem Tode sind. Um dahin zu gelangen, ist fast alles recht. So wird der Film Sal\u00f2, oder die 120 Tage von Sodom von Pier Paolo Pasolini bem\u00fcht, um die z\u00fcgellose Gier des Holl\u00e4nders auf junge nackte M\u00e4dchen bei der Suche nach finaler Erl\u00f6sung zu unterstreichen, wobei auch schon mal ein J\u00fcngling nicht verschm\u00e4ht wird. Da wird Erik bereits mit der Schlinge um den Hals gezeigt, als er den Verlust von Senta kommen sieht, und brutal abgedr\u00e4ngt, als er von ihr nicht lassen will. Senta wird vom Sektenf\u00fchrer Daland berechnend, und um seine Sekte zu sichern, an den Mann gebracht. Und schliesslich, als ihr Tod daf\u00fcr zur Bedingung wird, wie Carmen mit dem Messer erstochen. Wir sehen immer wieder ein altes Caboclo-Ehepaar, wie es auf den antiquierten Hochzeitsbildern in den H\u00e4usern der Armensiedlungen in Nordostenbrasilien und den Favelas des Landes zu sehen ist. Manchmal liegt der Mann auf einem tiefroten Katafalk, vom Holl\u00e4nder um seinen Tod beneidet. Dann ist er wieder lebendig wie dieser. Wenn es um die Schw\u00fcre Sentas und des Holl\u00e4nders im 2. Akt geht, sehen wir l\u00e4chelnde Indianerinnen mit Babies im Arm. Kurz darauf &#8211; das von Daland geforderte \u201eFreien nach Herzenslust\u201c wurde vom Holl\u00e4nder und Senta in letzter, aber gut kaschierter Konsequenz vollzogen &#8211; sehen wir die kleinw\u00fcchsige Schauspielerin KARIN WITT. Zusammen mit ihrem Kollegen KLAUS BEYER geistert sie wie schon im Bayreuther Parsifal st\u00e4ndig durch die Szene, diesmal mit einem Kinderwagen. Darin liegen statt Zwillingen zwei Kautschukballen, das Rohprodukt und Gold Amazoniens um die vorletzte Jahrhundertwende, als eben genau deswegen das Opernhaus hier entstand. Nicht nur hier zeigt Schlingensief seinen ausgepr\u00e4gten Sinn f\u00fcr Humor. Irgendwie erscheinen auch die rotierenden Kautschukballen der \u201eSpinnerinnen\u201c im 2. Akt so plausibel wie die \u201eSpinnerinnen\u201c Konwitschnys auf den Fahrr\u00e4dern in seinen M\u00fcnchner, Moskauer und Grazer Fitnessstudios&#8230; Wir sehen zur Ballade herrliche Prunkkost\u00fcme des Kannevals von Rio &#8211; Mary ist hier eine Karnevalssch\u00f6nheit im Federschmuck. Aber auch der regionale Karneval von Parintins im Westen des Bundesstaates Amazonas kommt vor &#8211; durch fantasievoll drapierte blaue und rote Stierk\u00f6pfe. Immer wieder zeigen zwei Sambat\u00e4nzerinnen ihre anmutige Kunst und Optik und begleiten den Holl\u00e4nder zu Sentas Heim. Ihr Hochzeitsmarsch wird am Schluss des 2. Akts mit einer ohrenbet\u00e4ubenden Samba-Bateria aus Manaus im Mittelgang des Parketts instrumentiert &#8211; offenbar zur \u00dcberraschung des Dirigenten, der die Gruppe im Foyer erwartete. Das war eigentlich schon der gr\u00f6sste \u201eSchock\u201c des Abends, an dem Schlingensief im Vergleich zu seinem Parsifal inhaltlich \u00fcberraschend nah am St\u00fcck blieb. Er fand sogar zu einem romantischen Schlussbild: das Holl\u00e4nderschiff, ein typisch regionaler Amazonasdampfer, zieht in der Abendd\u00e4mmerung \u00fcber dem Fluss gem\u00e4chlich in eine andere Zukunft. Endlich ist Ruhe eingekehrt, und deshalb war dieses so einfache Bild unglaublich stark. Ja, es wirkte tats\u00e4chlich wie die von Wagner postulierte Erl\u00f6sung&#8230;<\/p>\n<p>Die B\u00fchnenbilder von TOBIAS BUSER und THEKLA VON M\u00dcLHEIM wurden geschickt positioniert, auf der Drehb\u00fchne besser variiert als im Bayreuther Parsifal, und st\u00e4ndig in immer neue Konstellationen gebracht. Einen grossen Anteil am Erfolg des Abends hatte aber die Lichtregie des sehr talentierten brasilianischen Beleuchters und Regisseurs CAETANO VILELA. Schlingensief hatte ihm v\u00f6llig freie Hand gelassen und ihn sogar zu spontaner Lichtregie aufgefordert. Das f\u00fchrte zu einer verbl\u00fcffend situationsgerechten Beleuchtung von oftmals grosser Tiefenwirkung, immer wieder die Bilder psychologisch aufladend. Einen besonderen H\u00f6hepunkt stellte in dieser Hinscht der Chor der Holl\u00e4nder dar, der gar nicht sichtbar war, sondern durch eine ausdrucksstarke und fantasievolle Lichtkaskade interpretiert wurde, w\u00e4hrend die Stimmen drohend aus dem Off kamen. Die Kostume von AINO LABERENZ waren in ihrer Fantasie geschmackssicher und genau auf das Geschehen abgestimmt. Die Videoaufblendungen von KATHRIN KROTTENTHALER auf einen Gazeschleier vor der B\u00fchne schufen immer wieder mystische Momente und relativierten das dahinter ablaufende Geschehen. Es wurde mit verdeckten Punktstrahlern beleuchtet, als handle es sich um Szenen aus Rembrandt-Gem\u00e4lden. Auch die Filme, die Schlingensief w\u00e4hrend seiner Zeit in Amazonas bei vielen Gelegenheiten drehte, erschienen auf diesem Schleier und anderen mobilen Projektionsfl\u00e4chen. Sie erzielten durch die oft flash-artige Schnelligkeit ihrer Abfolge aber nicht immer die maximale Wirkung. Das zu h\u00e4ufige Ein- und Ausfahren des Schleiers erwies sich zudem als st\u00f6rend. Allerdings setzte der Regiesseur ganz bewusst auf den sichtbaren Umbau hinter dem Schleier, um die Lebendigkeit und fortlaufende Entwicklung auf der B\u00fchne als integralen Teil des dramaturgischen Konzepts miterleben zu lassen. Die st\u00e4ndige Bilderflut &#8211; da blieb sich Schlingensief seinem Parsifal allerdings treu &#8211; war dem Verfolgen des Geschehens und erst recht der Musik nicht gerade f\u00f6rderlich. Hier scheint der Spruch, dass weniger mehr sein kann, durchaus angebracht.<\/p>\n<p>Angesichts einer solchen Dominanz des optischen-theatralischen Moments trat die musikalische Seite in den Hintergrund. Luiz Fernando Malheiro begann sehr dynamisch mit schnellen Tempi in der Ouverture und hatte auch den ganzen Abend \u00fcber, der wegen der umfangreichen B\u00fchnenumbauten mit ungew\u00f6hnlichen zwei Pausen stattfand, bestens im Griff. Das Orchester bot die erforderliche Klangf\u00fclle, spielte aber nicht immer ganz so fl\u00fcssig, wie man es sich nicht nur beim Fliegenden Holl\u00e4nder w\u00fcnscht. Die Blechbl\u00e4ser klangen bisweilen etwas spr\u00f6de. Daf\u00fcr waren aber die Streicher bestens in Form und haben \u00fcber die Jahre nun zu einer guten Wagner-Qualit\u00e4t gefunden. Wie immer erwies sich Malheiro als Meister in der F\u00fchrung der S\u00e4nger, die es angesichts ihrer st\u00e4ndigen Bewegung und jener der B\u00fchne wahrlich nicht leicht hatten.<\/p>\n<p>STEPHEN BRONK als Sektenf\u00fchrer Daland war unter ihnen der beste. Als Stammbassist des FAO &#8211; er war hier auch Hagen, Hunding und Fasolt &#8211; sang er den \u201eNorweger\u201c mit einem deutlich dunkler gewordenen Bass (er raucht nicht mehr&#8230;), weichem Timbre und bester Phrasierung. Bronk ist zudem ein inelligenter S\u00e4ngerdarsteller und kann sich offenbar auch auf ungew\u00f6hnlichste Rollenprofile bestens einstellen. Die Mary von ELAINE MARTORANO fiel durch einen sch\u00f6n timbrierten Mezzo auf, der zu weiteren Aufgaben beim FAO und anderswo einl\u00e4dt. Hinzu kommt eine ungew\u00f6hnlich artikulierte Gestaltung der h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssigten Mary, ein Indiz nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die gute Personenf\u00fchrung Schlingensiefs. Der Amerikaner GARY SIMPSON gab den Fliegenden Holl\u00e4nder mit einem durchaus sch\u00f6nen baritonalen Timbre, hatte aber oft mit Intonationsproblemen zu tun und klang etwas eindimensional. Die Nippobrasilianerin EIKO SENDA, die hier eine sehr gute und verinnerlichte Sieglinde sowie die Gutrune sang, versuchte sich an der Senta, deren Tessitura f\u00fcr ihre Lage jedoch zu hoch liegt. W\u00e4hrend es im 2. Akt noch gut ging, so war im 3. das vorzeitge Erm\u00fcden der so sch\u00f6nen Stimme angesichts der dramatischen H\u00f6hen der Partie nicht zu verhehlen. Darstellerich war auch sie hervorragend. Der Erik von RICARDO TUTTMANN hatte ernste Probleme mit der Intonation und neigte zum Tremolieren, wie auch sein Spiel etwas stereotyp blieb. Auch der Steuermann von MARTIN M\u00dcHLE konnte nur streckenweise \u00fcberzeugen, zu unsauber war seine Stimmf\u00fchrung, bei allerdings gutem tenoralem Material. Der von MARIA ANTONIA JIM\u00c9NEZ einstudierte AMAZONAS-CHOR war sowohl bei den als Nonnen chiffrierten Damen wie bei den &#8211; Gott sei Dank &#8211; niemals albernden Matrosen in guter Form, von kleineren Unebenheiten abgesehen. Die gute Choreografie lag in den sicheren H\u00e4nden von ADRIANA ALMEIDA.<\/p>\n<p>Das Publikum in Manaus war offenbar von der Unkonventionalit\u00e4t der Schlingensiefschen Interpretation weniger \u00fcberrascht als in Europa. Da kommt wohl aber auch die \u201eGnade\u201c der hier noch gering ausgepr\u00e4gten Werkkenntnis zum Tragen. Es applaudierte jedenfalls begeistert allen Mitwirkenden, und auch f\u00fcr Christoph Schlingensief gab es nur wenige Buhs. F\u00fcr ihn ein recht ungw\u00f6hnliches Ergebnis. Aber der Traum seines Lebens, Wagner am Amazonas zu inszenieren, war in Erf\u00fcllung gegangen. Es w\u00e4re schade, wenn diese Produktion nach nur zwei Auff\u00fchrungen im Depot von Manaus verschwindet, wo auch schon der ganze Ring im Tropendunst vor sich hinschlummert. Die Wiener Festwochen sollten sich einmal \u00fcberlegen, ob sie diese sehenswerte Inszenierung nicht \u00fcbernehmen wollen. Ein volles Haus w\u00e4re ihnen gewiss!<\/p>\n<p><em>Klaus Billand<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kritik zum Fliegenden Holl\u00e4nder in Manaus\/Brasilien beim XI. Amazonas Opernfestival am 22. 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