{"id":172,"date":"2006-12-03T13:55:57","date_gmt":"2006-12-03T11:55:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=172"},"modified":"2006-12-03T13:55:57","modified_gmt":"2006-12-03T11:55:57","slug":"streitkultur-ja-provokation-nein-berliner-morgenpost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=172","title":{"rendered":"STREITKULTUR JA, PROVOKATION NEIN (BERLINER MORGENPOST)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berliner Spaziergang: Die Sonntagsserie in der Berliner Morgenpost. Jochim Stoltenberg trifft Berliner, die in der Stadt etwas bewegen. Treffpunkt ist ihre Lieblingsecke. Heute: ein Spaziergang mit Regisseur Christoph Schlingensief<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"25\" border=\"0\"\/><br \/>\nVon Joachim Stoltenberg<\/p>\n<p>Wer sich mit Christoph Schlingensief einl\u00e4sst, ist vor \u00dcberraschungen nat\u00fcrlich nicht gefeit. Wer in dem &#8222;als heiligen Narren und genialen W\u00fcterich verehrten und als zynischen Provokateur verachteten&#8220; (&#8222;Der Spiegel&#8220;) Film- und Theatermann, Aktionsk\u00fcnstler und Dozenten auch im privaten Umgang einen ziemlich ungehobelten Klotz vermutet, der irrt schon mal gr\u00fcndlich. In dem intensiven Telefon- und Mailverkehr, der uns den Weg zu einem Spaziergang ebnete, klangen H\u00f6flichkeiten, beste Umgangsformen und Entschuldigungen f\u00fcr immer neue Vertr\u00f6stungen an, die ich so nicht erwartet hatte. Als der vermeintliche B\u00fcrgerschreck endlich Zeit findet, die n\u00e4chste \u00dcberraschung. Ob wir uns nicht an der Weltzeituhr am Alexanderplatz treffen wollten, dann k\u00f6nnten wir durch das Saturn-Kaufhaus am Alex spazieren &#8230;<\/p>\n<p>Erinnerungen am Alexanderplatz<br \/>\nAuf die Minute genau (&#8222;Ich steh auf P\u00fcnktlichkeit&#8220;) treffen wir uns dort, wo sich einst die ganze DDR verabredete. Warum ausgerechnet hier, frage ich den 46-J\u00e4hrigen, der mit seinem schwarzen Stoppelhaarschnitt, dem Dreitagebart, der schwarzen Joppe, der dunklen Jeans und dem Rucksack im Kreuz auch \u00e4u\u00dferlich noch immer jugendliche Frische ausstrahlt. &#8222;Als ich Anfang der Achtzigerjahre zum ersten Mal in Ost-Berlin war, hab ich mich auch hier getroffen; mit einem Ehepaar, das in der DDR Dokumentarfilme drehte. Ich hab die beiden leider nie wieder gesehen. Das hier ist also ein St\u00fcck Erinnerung.&#8220;<br \/>\nAuch Reminiszenzen an die Geschichte dieses Platzes, an seine von Alfred D\u00f6blin dramatisierte Umgebung? Wohl weniger, denn statt darauf zu antworten, mokiert er sich \u00fcber die nicht endenden Umbauarbeiten. &#8222;Ich hab mit meiner Freundin gewettet, dass alles vor der Fu\u00dfball-WM fertig wird. Denn es kann doch nicht sein, dass so ein Platz ein solches Durcheinander bietet, wenn all die Ausl\u00e4nder uns besuchen. Denkste. Immer noch eine W\u00fcstenei.&#8220; Und lachend folgt das mehr oder weniger ernst gemeinte Bekenntnis: &#8222;Da kann man sehen, dass ich mittlerweile doch Patriot geworden bin.&#8220;<br \/>\nDurch Absperrgitter, vorbei an Bauarbeitern mit ihren l\u00e4rmenden Schleifmaschinen, bahnen wir uns den Weg \u00fcber den Alex. Ihn lockt Saturn, mich weniger. Warum zieht ausgerechnet ihn dieser Konsumtempel der Elektronik magisch an? &#8222;Ich bin ein gro\u00dfer Fan elektronischer Ger\u00e4tschaften und gucke mich gern um, was es an Neuem gibt. Ich laufe da einfach nur rum und lass mir was erkl\u00e4ren. Und wenn ich ganz schlecht drauf bin, versuche ich immer, den Verk\u00e4ufer zu widerlegen, weil ich mich doch ganz gut auskenne mit Computern.&#8220;<\/p>\n<p>Computer locken<br \/>\nUnd schon beginnt er ausf\u00fchrlich von Computern zu erz\u00e4hlen. Wir spazieren munter weiter; vorbei an Saturn \u00fcber die Alexanderstra\u00dfe Richtung Volksb\u00fchne. Gl\u00fcck gehabt. Aber doch noch die Frage, ob er selbst beim Elektronikgucken zum Provokateur tauge? &#8222;Eben nicht &#8211; das ist nur Fachwissen. \u00dcber Dinge, mit denen ich mich auskenne, tausche ich mich gern aus, auch kontrovers, wenn es sein muss. Meine Arbeit dagegen handelt h\u00e4ufig von Zust\u00e4nden, die ich nicht verstehe, und die ich gerade deshalb ausprobieren und hinterfragen will. Das ernsthafte Stellen von Fragen oder Experimentierfreude haben aber nichts mit Provokation zu tun. Provokateure sind die, die immer auf alles eine Antwort haben und mir im Vorbeigehen mal kurz die Welt erkl\u00e4ren wollen. Die Nachrichten im Fernsehen, die sind die wahren Provokationen, nicht das Theater. Mit 25 Jahren Film-, TV- und B\u00fchnenerfahrung wei\u00df ich sicher besser als andere, wie einige Mechanismen funktionieren &#8230;&#8220; Er wei\u00df also, wie man Menschen herausfordert, aus der Reserve lockt? &#8222;Ich streite mich gern und finde auch, dass es dem Berliner Kulturleben extrem an Streitkultur mangelt. Es gibt nat\u00fcrlich immer immens viel Aufruhr um das Postengeschacher in den Kulturinstitutionen, da zieht jeder gern seine Strippen, bl\u00e4ht sich auf und h\u00e4ngt seine Kompetenzen in den Wind. Um k\u00fcnstlerische Inhalte, um Aussagen, um Freude am Experimentieren geht es \u00fcberhaupt nicht. Gerade das Theater, das ich im Geheimen hasse und zugleich liebe, ist ein Gebiet geworden, in dem sich alle mit ihren Intendantenvertr\u00e4gen bequem zur\u00fccklehnen und sich dann noch anma\u00dfen, ihren abendlich 200 Abonnenten eine kritische Haltung zu politischen oder gesellschaftlichen Zust\u00e4nden vorzugaukeln.&#8220; <\/p>\n<p>Der Regisseur als Clown<br \/>\nSeine Gedanken beginnen sich zu \u00fcberschlagen, er wehrt sich gegen das Klischee vom ewigen Provokateur. &#8222;Ich halte mich nicht daran auf, wenn jemand in mir mal wieder den Provokateur entdeckt. Ich wei\u00df, dass ich es nicht bin, dass meine Arbeit f\u00fcr viele Attribute herh\u00e4lt, aber nicht als Skandal. Ich bin auch kein Pessimist, sondern Realist, der Theater auch so wahrnimmt. Ich gehe nicht auf die B\u00fchne und spiele mit ,Hamlet&#8220;, Folge 2006, mal eben die Welt vor. Ich hole die reale Welt mit rauf auf die B\u00fchne und gehe dann auch mal durch die vierte, f\u00fcnfte oder sechste Wand bis zum Kern &#8230;&#8220;<br \/>\nWie im September in der Volksb\u00fchne am Rosa-Luxemburg-Platz, an dem wir gerade vorbeikommen, mit dem St\u00fcck &#8222;Kaprow City&#8220;, betitelt nach Allan Kaprow, dem Erfinder des Happenings aus Kalifornien. &#8222;,Kaprow City&#8220; ist eine begehbare Installation, die die Aufgabe hat, klarzustellen, dass der normale Betrachter nicht alles sieht; zu hinterfragen, was er sieht; davon zu berichten, was er glaubt, gesehen zu haben, und wie Dritte davon berichten &#8211; darum geht es. Und nicht um Prinzessin Diana, die auch vorkommt und die von Jenny Elvers-Elbertzhagen und Kerstin Grassmann dargestellt wird. Doch was schreiben die Zeitungen? Irgendwas von einem Diana-St\u00fcck. Absoluter Quatsch. Es ist eine Performance und Diana nur eine Randerscheinung.&#8220; Viele Kritiker haben &#8222;Kaprow City&#8220; zerrissen. F\u00fchlt sich der Macher Schlingensief einmal mehr missverstanden? &#8222;Sie d\u00fcrfen nicht nur die Springer-Presse lesen! Lesen Sie auch den Wiener ,Standard&#8220;, den Schweizer ,Tagesanzeiger&#8220;, zahlreiche Kunstmagazine, den ,New Yorker&#8220; oder die ,S\u00fcddeutsche Zeitung&#8220;. Wenn das Verrisse waren, dann ist die Morgenpost ein Zeitmagazin. Aber nat\u00fcrlich lese ich Kritiken. Ich lese sie aber nicht mit dem Impuls, dass da hochgradig kompetente Damen und Herren hochgradig kompetent ihr Urteil f\u00e4llen. Ich lese sie als subjektive \u00c4u\u00dferung eines Besuchers, der aus Gr\u00fcnden, die nicht immer nachvollziehbar sind, das Privileg besitzt, dass seine Meinung abgedruckt und ver\u00f6ffentlicht wird. Einige Kritiker sind Partner, wie Zuschauer auch, die bereit sind, sich mit einer Arbeit auseinanderzusetzen. Andere rotzen f\u00fcnf Minuten nach Vorstellungsschluss ihr Todesurteil ins Notebook und tauchen dann unter, weil sie ihr Gekritzel f\u00fcr derart ultimativ halten, dass es dazu nichts mehr zu sagen gibt; oder einfach, weil sie feige sind.&#8220;<\/p>\n<p>Dennoch &#8211; d\u00fcrfen seine Zuschauer oder Betrachter manchmal das Gef\u00fchl haben, von ihm zum Narren gehalten, auch verarscht zu werden? &#8222;Ich will zu Abenteuern verf\u00fchren, auch wenn es nur das Abenteuer ist, einmal komplett gegen den Strich zu denken. Wenn ich \u00fcberhaupt jemanden zum Narren halte oder verarsche, dann mich selbst. Die Leute m\u00fcssen mich auch als Narr, meinetwegen auch als Clown empfinden, denn das erst er\u00f6ffnet die M\u00f6glichkeit, dass sie sich im selben Licht sehen wie ich mich. Ich versuche, den Bogen hinzukriegen zwischen meinem Leben aus Unwissenheit und \u00dcberforderung und dem Leben der Zuschauer, in denen es \u00e4hnlich l\u00e4uft &#8230;&#8220;<br \/>\nWir spazieren keineswegs ziellos durch den Berliner Osten. Der in einem Apothekerhaushalt katholisch erzogene Westfale f\u00fchrt mich entlang einiger seiner Stationen in dieser Stadt. \u00dcber den Kollwitzplatz lenkt er mich weiter ans Ende der Knaackstra\u00dfe, Ecke Danziger Stra\u00dfe. Dort, im zweiten Stock eines damals noch grauen Mietshauses, hatte er seine erste feste Berliner Wohnung.<br \/>\nSchlingensief und Berlin &#8211; am Anfang war nur Verachtung. Als er hier 1988 f\u00fcr das ZDF erstmals ein fremdes Drehbuch (&#8222;Schafe f\u00fcr Wales&#8220;) verfilmen sollte, endete das in einem Fiasko, und Schlingensief war mit Berlin fertig. Auch mit der Wiedervereinigung konnte er zun\u00e4chst nichts anfangen. &#8222;Da fuhren pl\u00f6tzlich \u00fcberall Trabis rum, die Wessis schmissen mit Bananen nach den Ossis, die hatten eine Sprache, die ich nicht verstand, und Klamotten, die ich schrecklich fand. Und alle redeten davon, dass wir nun ein Volk seien. In meiner kleinen M\u00fclheimer Wohnung hab ich mir gesagt, das stimmt doch alles \u00fcberhaupt nicht. Die k\u00f6nnen nur den Horror bei uns erleben, und ich m\u00f6chte keine zwei Wochen bei denen wohnen. Daraus ist dann mein Film ,Das deutsche Kettens\u00e4genmassaker&#8220; entstanden: Die Ossis kamen als Freunde und wurden zu Wurst gemacht.&#8220;<\/p>\n<p>Stolz auf Bayreuth<br \/>\nManche halten den Streifen, auch schon zu DVD verarbeitet, mittlerweile f\u00fcr einen Kultfilm. Immerhin brachte er Schlingensief wieder nach Berlin. 1993 engagierte ihn die Volksb\u00fchne als Regisseur. &#8222;Heute habe ich die Stadt wirklich gern. Wenn man so angeflogen kommt und herunterschaut &#8211; ich find das total toll.&#8220; Weniger toll findet er, dass der Regierende B\u00fcrgermeister Klaus Wowereit der Stadt nun auch noch als Kulturattach\u00e9 vorstehen will. &#8222;Ich mag den Wowi. Aber ich hab jetzt keine Lust, wenn man unter Kultur bald nur noch versteht, \u00fcber den roten Teppich zu latschen, mit dem Champagnerglas auf einbeinige Schwerkranke in der Vierten Welt anzusto\u00dfen und auf Benefizabenden rumzusitzen, bei denen vielleicht auch noch der 140-j\u00e4hrige Johannes Heesters ,Ich brech die Herzen&#8220; oder ,Heut geh&#8216; ich ins Maxim&#8220; singt. Deshalb schlage ich vor, dass man dem Wowereit scharf auf die Finger guckt, damit er Leute mit Profil verpflichtet, die ihre Meinung sagen und sich Meinungen anderer anh\u00f6ren, und die nicht schweigsam geworden sind wie Peymann, Castorf, Ostermeier, Lilienthal oder Wilms. Theater ist eine B\u00fchne, auf der will ich Leute h\u00f6ren, die das Maul aufmachen. Aber in Berlin mauscheln alle rum und lassen sich ihren Vertrag verl\u00e4ngern.&#8220;<br \/>\nAuf einer ganz gro\u00dfen B\u00fchne, der in Bayreuth, inszeniert er im n\u00e4chsten Jahr seinen &#8222;Parsifal&#8220; schon zum vierten und damit nach Tradition des Hauses Wagner auch zum letzten Mal. Wie war das eigentlich 2003, als ausgerechnet ihm an dieser Weihest\u00e4tte urdeutscher Oper angeboten wurde, etwas f\u00fcr ihn v\u00f6llig Neues zu versuchen? Eine Provokation der anderen Art? &#8222;Ich war v\u00f6llig \u00fcberrascht. Bis zum Schluss. Als mir Wolfgang Wagner in der Beethoven-Suite des Berliner Hotels Westin Grand den Vertrag \u00fcberreichte, hab ich immer noch f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, dass alles nur ein Scherz mit versteckter Kamera sei &#8230; Viele Wagnerianer erwarteten dann, dass der Schlingensief in Bayreuth einpoltert und ,ihren&#8220; Parsifal zuschei\u00dft. Hat er aber nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Kritiker sind leiser geworden<br \/>\nDas Echo nach der Premiere 2004 war geteilt. Aber nachdem er weiter an seiner film- und bildorientierten Inszenierung gearbeitet hat, sind die Kritiker leiser geworden. &#8222;Ich bin jedenfalls stolz darauf, dass ich Bayreuth ein bisschen weiter ge\u00f6ffnet habe, in dem Sinne, dass man seine Arbeit von Jahr zu Jahr weiterentwickeln kann, dass der Begriff von der ,Werkstatt Bayreuth&#8220; wieder eine Berechtigung hat. Das h\u00f6rt sich arrogant an, soll es meinetwegen auch &#8230;&#8220; Wer w\u00e4re nicht stolz, auf dem Gr\u00fcnen H\u00fcgel das Zepter geschwungen zu haben? Seitdem ist er noch besser im Gesch\u00e4ft, auch im internationalen.<br \/>\nWir sitzen mittlerweile drau\u00dfen an einem Biertisch vor des vielgesichtigen K\u00fcnstlers erster Berliner Wohnung bei Kaffee und einem St\u00fcck Kuchen. Das Klingeln von Christoph Schlingensiefs Handy unterbricht unser Gespr\u00e4ch. Er entschuldigt sich, ich kann nicht wegh\u00f6ren. &#8222;Hallo, ja ich bin gerade mit Herrn Stoltenberg unterwegs. Wir machen einen interessanten Spaziergang, und ich erz\u00e4hl ganz viel durcheinander &#8230;&#8220; Nichts als die Wahrheit. Zu der geh\u00f6rt auch, dass ihn verkennt, wer im Schubladendenken verharrt.<\/p>\n<p>3.12.2006<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berliner Spaziergang: Die Sonntagsserie in der Berliner Morgenpost. Jochim Stoltenberg trifft Berliner, die in der Stadt etwas bewegen. Treffpunkt ist ihre Lieblingsecke. Heute: ein Spaziergang mit Regisseur Christoph Schlingensief<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/172"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=172"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/172\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=172"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=172"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}