{"id":120,"date":"2006-07-25T10:30:01","date_gmt":"2006-07-25T08:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=120"},"modified":"2006-07-25T10:30:01","modified_gmt":"2006-07-25T08:30:01","slug":"mit-10-hat-der-wahn-angefangen-faz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/?p=120","title":{"rendered":"MIT 10 HAT DER WAHN ANGEFANGEN (FAZ)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Filmkritiker Enno Patalas \u00fcber die neue Schlingensief-DVD-Edition in der FILMGALERIE451<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"30\" border=\"0\"\/><br \/>\nNoch hat sich keiner an eine Schlingensief-Monographie gewagt. Und seine Filme hat man im Kino lange nicht mehr gesehen. Hat es \u00fcberhaupt schon eine Schlingensief-Retrospektive gegeben? Daf\u00fcr k\u00f6nnen wir uns aber demn\u00e4chst mit seinen neun Kinofilmen auf DVD unsere eigene machen. Dazu eine als Einf\u00fchrung: &#8222;Christoph Schlingensief und seine Filme&#8220;. Da t\u00e4uscht nur der Titel: Gezeigt wird nicht eins und ein anderes, sondern eins im anderen. Sein Leben in seinen Filmen, seine Filme in seinem Leben. Seine Selbstdarstellung wird auch gleich zu einem Film &#8211; zu einem Schlingensief-Film.<\/p>\n<p>Aus dem Kino geboren. Man hat den Eindruck: Er filmte, bevor er lesen und schreiben konnte. In &#8222;Die Schulklasse&#8220;, bei dem er die Regie noch an einen Erwachsenen delegiert, spielt der Achtj\u00e4hrige einen autorit\u00e4ren Lehrer, der eine Blamage erlebt. Das wird sp\u00e4ter sein Programm: komisch distanzierende Imitation der Macht, vor der man sich f\u00fcrchtet, die man ha\u00dft, zumal man die Neigung, es ihr gleichzutun, in sich sp\u00fcrt. &#8222;Mein erster Film&#8220;: elf Minuten auf Super-8, munter verwackelte Handkamera, ausgelassenes Spiel, Musik, komplettes Kino. Sein helles Stimmchen kommentiert emphatisch die sch\u00fcttere Handlung. Erst ein kleiner Krimi, dann &#8222;Allerlei Sachen&#8220;, eine Nummernrevue. Er wei\u00df von Anfang an: schl\u00fcssige Geschichten braucht das Kino nicht, nur den Gestus des Erz\u00e4hlens und pathetische Auftritte. Christoph Maria tanzt, strampelt, w\u00e4lzt sich am Boden. &#8222;Bitte macht mir das nach.&#8220; So hat er es weiter gehalten. Die Prominenten, mit denen er sp\u00e4ter dreht &#8211; Udo Kier, Tilda Swinton, Helmut Berger -, finden es entweder lustig, wie er ihnen etwas vormacht, oder sie halten es nicht aus. &#8222;Ich bin ein ma\u00dflos schlechter Schauspieler.&#8220; Mit seinem acting out treibt er sie ihrerseits in pathetische Reaktionen.<br \/>\nHollywood ist eine Inspirationsquelle f\u00fcr den Gymnasiasten, der sich &#8222;Regisseur&#8220; nennt &#8211; &#8222;Mit zehn hat der Wahn angefangen&#8220; -, Comics, Groschenheftchen sind andere bei &#8222;Das Totenhaus der Lady Florence&#8220; und &#8222;Das Geheimnis des Grafen Kaunitz&#8220;. Nur keine Psychologie! Schlingensiefs Kino ist unversch\u00e4mt von Anfang an. Er spannt die Bundesbahn ein, darf eine Jagd \u00fcber Eisenbahnd\u00e4cher drehen, stehende nat\u00fcrlich, aber das camoufliert die Regie. &#8222;Mensch Mama, wir dreh&#8217;n &#8217;nen Film&#8220; macht zum ersten Mal die Produktion zum Thema. Die Dreharbeiten entarten zum Slapstick, der Rollstuhl der Mama ger\u00e4t auf die schiefe Bahn, sie landet im Heu.<\/p>\n<p>Als er den Film einem Fernsehgewaltigen zeigt, sagt der, soviel sei klar, der Regisseur werde nie einen Menschen lieben. Das trifft den Siebzehnj\u00e4hrigen tief &#8211; immer wirken die Filme, die Reaktion, auf die sie treffen, zur\u00fcck auf ihn, sein Leben, seine Filme. Mit dem n\u00e4chsten will er beweisen, da\u00df der Mann unrecht hat. Das gibt es sp\u00e4ter wieder &#8211; nach dem Faschismus-verd\u00e4chtigen &#8222;Menu total&#8220; kommt &#8222;Egomania&#8220; den Humanisten entgegen.<br \/>\nNach dem Abitur bewirbt er sich bei der M\u00fcnchner Filmhochschule, wird abgelehnt, dreht seinen ersten 16-mm-Film, hospitiert bei einem Literaturzirkel, geht ins Kino, drei-, viermal am Tag. Dabei kommen heraus, 1983, er ist 23, &#8222;Phantasus mu\u00df anders werden&#8220; und &#8222;What happened to Magdalena Jung&#8220;. Dessen Untertitel: &#8222;Die Ungenierten kommen&#8220;. Ungeniertheit &#8211; genauer Desinvolture -, zitiert der Film Ernst J\u00fcnger, &#8222;ist Wuchs und freie Gabe und als solche dem Gl\u00fcck oder der Zauberei weit eher als dem Willen verwandt&#8220;. Magdalena Jung mi\u00dfachtet die Gesetze der Schwerkraft, springt und fliegt, &#8222;das Tier als Vorbild und der Film als Wunderding&#8220;. Video hei\u00dft nicht, ich sehe, video hei\u00dft, ich fliege, sagt Andy Warhol.<br \/>\nSchlingensief erz\u00e4hlt, wie bei der Vorf\u00fchrung von &#8222;Tunguska &#8211; Die Kisten sind da&#8220; &#8211; sein erster Kinofilm komplettiert demn\u00e4chst die DVD-Edition &#8211; beim Festival in Hof der Vorf\u00fchrer beim Bild von durchschmorenden Filmstreifen die Vorf\u00fchrung unterbricht, im Glauben, der Filmstreifen sei tats\u00e4chlich durchgeschmort, und beleidigt die Kabine verl\u00e4\u00dft, so da\u00df der Filmstreifen sp\u00e4ter wirklich ungest\u00f6rt durchschmoren kann. Der Film macht sich selbst\u00e4ndig &#8211; das passiert Schlingensief st\u00e4ndig.<\/p>\n<p>In schneller Folge, Mitte der achtziger bis Mitte der neunziger Jahre, entstehen seine notorischen Hauptwerke, &#8222;Menu total&#8220;, &#8222;Egomania&#8220;, &#8222;Mutters Maske&#8220;, &#8222;100 Jahre Adolf Hitler&#8220;, &#8222;Das deutsche Kettens\u00e4gemassaker&#8220;, &#8222;Terror 2000&#8220;, &#8222;United Trash&#8220;, &#8222;Die 120 Tage von Bottrop&#8220;. Schlingensief erz\u00e4hlt, wie immer ein Film den anderen provoziert, wie ihm &#8222;Menu total&#8220; und die heftigen Reaktionen beim Berlinale-Forum die Trennung von der Freundin, daf\u00fcr die Zuneigung von Tilda Swinton und den Zuspruch von Udo Kier eintrugen, mit denen er dann &#8222;Egomania&#8220; dreht, auf einer einsamen Hallig im Schnee. Immer wieder entr\u00fcckt er sein Team f\u00fcr die Dauer der Dreharbeiten der Normalit\u00e4t, auf da\u00df Wahrscheinlichkeit nicht ihr schmutziges Haupt erhebe. F\u00fcr &#8222;100 Jahre Adolf Hitler&#8220; sperrt er sie in einen Bunker in M\u00fclheim\/Ruhr, f\u00fcr &#8222;Terror 2000&#8220; in eine trostlose NVA-Kaserne in Massow\/Brandenburg, f\u00fcr &#8222;United Trash&#8220; entf\u00fchrt er sie bis Afrika. &#8222;Transformationsk\u00f6rper&#8220; nennt er seine Filme. Sie entstehen in der Isolation, entwickeln sich souver\u00e4n, er schaut zu, greift ein wenn n\u00f6tig oder l\u00e4\u00dft es bleiben. Bei der Entstehung von &#8222;Die 120 Tage von Bottrop&#8220;, in dem Film ebendieses Titels, ist er ostentativ abwesend.<br \/>\nImmer wieder inspiriert die Besch\u00e4ftigung mit dem Kino der anderen das seine &#8211; manchmal um mehrere Ecken: Dietrich Kuhlbrodt (Oberstaatsanwalt, Filmkritiker, Mitglied seiner Darsteller-Mannschaft) hat ihn darauf hingewiesen, da\u00df Fassbinder, dem Schlingensief in einer Drehpause zugeschaut hat (&#8222;Hab ich noch so als Film im Kopf&#8220;, die unappetitliche Szene), weniger von Douglas Sirk, wie er behauptet, als von Veit Harlan inspiriert sei; darauf schaut sich Schlingensief dessen &#8222;Opfergang&#8220; an &#8211; man mu\u00df ihn sehen-h\u00f6ren, wie er aus dem Binding-Dialog zitiert: &#8222;Jeden Sonntag zur selben Zeit geistige Nahrung&#8220; &#8211; und macht sein eigenes Remake davon. &#8222;Mutters Maske&#8220;, findet das katholische &#8222;lexikon des internationalen Films&#8220;, &#8222;sei eine unfreiwillig komische schwarze Tragikom\u00f6die&#8220;. Aber da t\u00e4uscht sich der Rezensent, unter dem Grauen lauert bei Schlingensief immer der Witz, und umgekehrt, sie unterlaufen und steigern einander, bis sie umkippen. Er hat den b\u00f6sen Blick, sieht allenthalben Krankheitsbilder, spritzt gegen die Krankheit der Normalit\u00e4t etwas Gift (&#8222;Ich bin Sohn eines Apothekers&#8220;) und viel Galle: Er h\u00e4lt sich nicht auf mit Satire und Karikatur, was hie\u00dfe, sich auf Symptome zu fixieren, sondern schafft, sagt er, ein komisches Gemenge.<\/p>\n<p>Schlingensiefs Kino ist ein Kino der Grausamkeit. Zeichen, die Verbrennende machen auf dem Scheiterhaufen, sagt Artaud. In dem fr\u00fchen &#8222;Phantasus&#8220;-Film redet Schlingensief sich selbst in Rage, schleudert irre Ketten von Assoziationen heraus, schreit. Wer schreit, hat recht. &#8222;United Trash&#8220;, der Titel sagt es, ist selbst gebaut wie eine solche Assoziationskette, eine &#8222;grell-hysterische Groteske&#8220; mit absto\u00dfenden &#8222;Sex- und Ekelszenen&#8220;, einen &#8222;Rundumschlag&#8220; nennt ihn das &#8222;lexikon&#8220;. Das kommt irrsinnig komisch heraus, wenn Schlingensief erz\u00e4hlt, wie Barbara Valentin, nach einem vermeintlichen Nervenzusammenbruch vor Drehbeginn, sich dem von der Versicherung entsandten Psychologen er\u00f6ffnet; sie erz\u00e4hlt ihm ganz einfach &#8211; erz\u00e4hlt Schlingensief -, was der Figur, die sie spielen soll, im Verlauf der Filmhandlung widerf\u00e4hrt &#8211; als sei das alles ihr passiert. Der Psychologe nimmt das f\u00fcr die Ausgeburt eines schwer gest\u00f6rten Hirns &#8211; also tr\u00e4gt die Ausfallversicherung die Kosten f\u00fcr Valentins Ersatz, Russ Meyers Kitten Natividad.<\/p>\n<p>In der Firma von Mack Sennett, dem &#8222;King of Comedy&#8220;, Erfinder der Slapstick Comedy, gab es den Wildie, den Wilden Mann, der die Aufgabe hatte, bei Drehbuchkonferenzen dazwischenzugehen, Emotionen und Ideen freizusetzen, &#8222;ein Mann ohne jeden Verstand, nahezu unf\u00e4hig, was ihm durch den Kopf ging, in Worten mitzuteilen, aber mit einer hemmungslosen Vorstellungsgabe&#8220;. Im deutschen Kino, im Deutschland von 1990 gibt Christoph Schlingensief den Wildie. Er pl\u00fcndert mit wilder Emphase den von den Historienfilmern gehegten Anekdotenschatz aus den letzten Tagen der Reichskanzlei (&#8222;100 Jahre Adolf Hitler&#8220;); er interpretiert die Vereinnahmung der DDR durch die Bundesrepublik als Akt des Kannibalismus (&#8222;Das deutsche Kettens\u00e4gemassaker&#8220;); er beschw\u00f6rt das Zusammenwirken von Gewaltkriminalit\u00e4t, Mediengeilheit, Fremdenha\u00df und offizieller Besch\u00f6nigung (&#8222;Terror 2000&#8220;). &#8222;Eine tabulose, die Grenzen der Geschmacklosigkeit oft \u00fcberschreitende Groteske, die aber hinter ihren ,schmutzigen Bildern&#8216; provokative Wahrheiten \u00e4u\u00dfert&#8220; &#8211; was zu einem dieser Filme gesagt wurde, res\u00fcmiert die ver\u00f6ffentlichte Meinung \u00fcber jeden von ihnen. Dabei besteht ja die provokative Wahrheit gerade darin, da\u00df in &#8222;sauberen&#8220; Bildern, geschmack- und respektvoll, die ver\u00f6ffentlichte Heuchelei daherkommt. Schlingensief politisiert das Kino nicht, wie vermeintlich Eichinger oder Weingartner, er ver-filmt die Politik.<br \/>\nDem Neuen Deutschen Film der sechziger bis achtziger Jahre hat er angeh\u00f6rt als j\u00fcngster Exponent seines anarcho-melodramatischen Fl\u00fcgels, nach und neben Vlado Kristl (&#8222;Film oder Macht&#8220;), Werner Schroeter und Rosa von Praunheim, dem Fassbinder von &#8222;Satansbraten&#8220;, Achternbusch, einige Marginale w\u00e4ren noch zu nennen. Den &#8222;letzten Neuen Deutschen Film&#8220; hat Schlingensief &#8222;Die 120 Tage von Bottrop&#8220; genannt, der jetzt als vorletzter Film in der DVD-Edition der Filmgalerie 451 erschienen ist, mit dem er sich, mit erst 33 Jahren, aus dem deutschen Kino verabschiedet hat &#8211; danach &#8222;Chance 2000&#8220;, das Wahltheater, &#8222;Internationales Pfahlsitzen&#8220;, der Behinderten-Wettbewerb &#8222;Freakstar 3000&#8220; &#8211; ihn dokumentiert eine weitere DVD.<\/p>\n<p>Die &#8222;120 Tage&#8220; geben sich als Drehbericht, zu besichtigen ist die Fehlgeburt ebendieses Films an einem einzigen Tag im Oktober 1996. Die Schauspieler der Fassbinder-Truppe spielen sich selbst, ebenso Helmut Berger, als Star des Films, unterwegs zum Drehort. Drehort ist die Gro\u00dfbaustelle Potsdamer Platz &#8211; die Baugrube von damals erscheint einem, sieht man den Film heute, als Grabstelle. Der Regisseur sah sich zu dieser Zeit dem Verdacht der Verunglimpfung einer Verstorbenen ausgesetzt &#8211; zu Unrecht, aber er schien ihn nahezulegen. Sein Film ist ein Akt der Nekrophilie, liebevoller Leichenfledderei, die gefledderte Leiche des deutschen Films, mit seinen Toten &#8211; Fassbinder, Kurt Raab, Alfred Edel &#8211; und Untoten &#8211; von (damals noch) Riefenstahl bis zu den mit dem j\u00fcngsten deutschen Filmpreis Ausgezeichneten.<\/p>\n<p>Schlingensief hatte F\u00f6rderung beantragt f\u00fcr seinen neunten Kinofilm, aber die F\u00f6rderer wollten ein Drehbuch lesen &#8211; als w\u00e4re in den acht voraufgegangenen nichts zu sehen. Vertrauen auf der Basis erwiesener Kreativit\u00e4t, wovon in den siebziger Jahren Straub, Herzog, Schroeter, Fassbinder, Achternbusch und andere profitierten, gibt es nicht mehr, seit \u00fcberall die neu ordinierten Dramaturgen das Sagen haben. Daran hat sich in den zehn Jahren seither nichts ge\u00e4ndert. &#8222;Die arbeiten ja nicht nach vorn, die arbeiten nach hinten, die wollen etwas wie ein st\u00e4ndiges R\u00fcckspiel- oder Wiederholman\u00f6ver&#8220;, sagt Schlingensief &#8211; diese Erfahrung teilt er mit \u00dcberlebensk\u00fcnstlern wie Klaus Lemke und dem neuen Meister im Hindernisrennen Romuald Karmakar.<\/p>\n<p>Schlingensief sieht sich und andere, die weitergemacht haben, unter einer gro\u00dfen Welle. &#8222;Die wird uns nicht wegschwemmen, an einem Nebenstrandgebiet werden wir auftauchen und unsere Netze aufstellen, da werden dann alle angeschwommen kommen, und wir werden sie viel freundlicher aufnehmen, als die zu uns waren.&#8220; Ein weiterer Schlingensief-Film, vorerst als Entwurf, auf DVD.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"30\" border=\"0\"\/><br \/>\nEnno Patalas war langj\u00e4hriger Leiter des M\u00fcnchner Filmmuseums.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"..\/images\/dummie.gif\" width=\"1\" height=\"30\" border=\"0\"\/><br \/>\n<em>Text: F.A.Z., 25.07.2006, Nr. 170 \/ Seite 35<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Filmkritiker Enno Patalas \u00fcber die neue Schlingensief-DVD-Edition in der FILMGALERIE451<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/120"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=120"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/120\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schlingensief.com\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}