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Teufelchen: Ein Wunder .unser Chat läuft wieder .Es ist jetzt 14Uhr 33 Gruß:Teufelchen Pete: Ataturk = Fascist in disguise? FOR SURE! ataturk: ostaricha raus auslanda rein erdnuss: schon wieder tot der chat.sollen sich mal was einfallen lassen Teufelchen: Bissi wo steckts du ?? Otto von Bismarck: naja man hört ja nischt mehr von dieser HP alle Ausländer freudlich geworden ??? Engelchen: Otto von Bismarck! bitte komm doch auch Wir sind im Bravo-chat. Manschmal auch im forum von www.kidz.de Otto von Bismarck: dem deutschen Volke !!! Engelchen: Ja.Ist ganz schön doof! Wir sind im BRAVO Chatraum. Teufelchen: Ist das Ding schon wieder im Eimer . Komme nicht rein .Sagt doch mal wo ihr alle steckt. danke.Teufelchen dadluetten@gmx.net WSDI: Hippiekacke Friedensblume: können Wir uns nicht die Hände reichen und uns ganz doll liebhaben????? Lieben für den Frieden!!!! SUSI: wer darauf antwortet,muß einfach dumm sein! Chance: Nichts ist alles Alles ist nichts WSDI: "Gestaltungen " von "Künstlern" praktisch umsetzen kann..?? Ganz kurz: Holz"objekte" FÜR einen "Künstler" angefertigt. Na ja, meiner Meinung nach gehört zur künstlerischen Idee auch die künstlerische Tat... Aber die Kohle stimmte ;-) wah: Da sperrt man mehrere Tage lang halb Berlin bloss weil ein weltfremder, menscherverachtender Persien-Häuptling sofort abfahren würde, wenn er 'schmähende' Plakate sehen oder entsprechende Rufe hören würde... na und!? Dann lasst ihn ziehen! Zuvor hofierte man einen schlitzäugigen, greisen Menschenschlächter, als wenn es sich bei ihm um den asiatischen 'Botschafter des guten Geschmacks' handle... Schmeisst ihn raus, den gelben Affen bis er und seine Kumpane gelernt haben, wie man mit dem eigenen Volk umzugehen hat! Last, but not least... nimmt die Regierung Nordkoreas gnädig davon Abstand, Aussenminister Fischer's Flugzeug abzuschiessen, weil sich die despotischen Wichser bessere Beziehungen zu Deutschland wünschen... Und!? Alle Politikverbrecher der Welt finden in Deutschland ein offenes Ohr! Solange der Bundesrubel rollt... ist die Bundesrepublik jedermanns Freund. Wer baute Saddam, dem Schlächter von Bagdad, die Bunker und versorgte ihn mit Technik und Knowhow zum Waffenbau? Deutsche Firmen! Ob Israel Palästinenser oder die Türkei Kurden abschlachtet... dies ist niemals ein ernsthaftes, vorrangiges Thema für die Politiker. In der Politik heiligt anscheinend der (Selbst)Zweck immer die Mittel! Die Steigerung des Wortes 'Dieb'? ... Eierdieb, Taschendieb, Wirtschaftskrimineller... Politiker! Wo liegt der Unterschied zwischen den ersten dreien und dem letzten? Krimineller eins bis drei tritt vom freien, ungehemmten Leben zurück, wenn er erwischt wird... Politiker 'nur' von ihrem Amt... bei voller Lohnfortzahlung! Es scheint, als wenn die Prioritäten von Politikern 'etwas' durcheinander gekommen sind. Bei ihren Entscheidungen scheint mehr und mehr die 'Eigennutzpyramide' (hinter vorgehaltener Hand auch 'Die 6 FJS-Gebote' genannt), zur Anwendung zu kommen... Nützt es? Wie nützt es MIR? Wie nützt es der PARTEI? Wie nützt es allen POLITIKERN? Wie nützt es den GESCHÄFTSFREUNDEN? Wie nützt es unserem verlausten STIMMVIEH? Bei vorsichtigen Politikern kommt zusätzlich zu dieser Pyramide immer noch... 'welche rechtlichen Konsequenzen hat es für mich, meine Partei...'! Geld und Macht korumpiert nun mal und fast scheint niemand ist davon frei. Seien die Vorsätze beim Wahlkampf noch so edel... welcher 'Hungerleider' mit schlappen 3000 DM netto im Monat lehnt letztendlich ab, wenn ihm ein 'befreundeter' Wirtschaftsvertreter mitteilt, dass ein Koffer voller Geld bereitstünde, wenn er seine Meinung zum Thema 'X' etwas 'korrigieren' würde!? Da wechseln in Minuten Summen den Besitzer, die Normalbürger selbst bei äusserster Sparsamkeit in ihrem gesamten Leben nicht zusammensparen könnten. Bei unmoralischen Angeboten geht es nicht immer nur um Sex! Politiker kann leider jeder werden. Niemand fragt einen Neuling, der in die Politik will, 'Haben Sie Abitur?', 'Welchen Doktorgrad haben Sie?' oder 'Können Sie ohne zu schmatzen und unfallfrei mit Messer und Gabel essen?'. Man muss nur Bürger dummlabern können, ins 'Parteisystem' passen und der Partei nützlich sein. Paart sich das alles mit Willen und einer natürlichen Begabung für Korruption und Lüge... ist ein neuer Stern am Polithimmel geboren. Politiker sind nicht für das Volk da, Ärzte sind keine Halbgötter und Prinzen pinkeln gegen osmanische Bauwerke... die Welt ist nicht edel und gut! wah: Hi WSDI, nein einen Todestrieb habe ich nicht .... im Gegenteil! (ö; Aber erkläre mir mal bitte,wie man die "Gestaltungen " von "Künstlern" praktisch umsetzen kann..?? WerSeidDasIhr: uuuuuuups sorry WerSeidDasIhr: Das waren aber wieder nette Geschichten, WAH. War länger nicht mehr da. Besonders gut fand ich das Thema Kunst! Mußte eine Zeitlang beruflich die "Gestaltungen " von "Künstlern" praktisch umsetzen... *g* Müßte Kunst NUR von den (angeblich)wirklich Interessierten subventioniert werden, gäbe es wohl einige Hungertote in Europa... ;-))) Hast aber einen ausgeprägten Tanatos!? WerSeidDasIhr: Das waren aber wieder nette Geschichten, WAH. War länger nicht mehr da. Besonders gut fand ich das Thema Kunst! Mußte eine Zeitlang beruflich die "Gestaltungen " von "Künstlern" praktisch umsetzen... *g* Müßte Kunst NUR von den (angeblich)wirklich Interessierten subventioniert werden, gäbe es wohl einige Hungertote in Europa... ;-))) Hast aber einen ausgeprägten Tanatos!? Susie: Welche Susie sagt, sie wäre sehr dumm? Ich bin es auf jeden Fall nicht gewesen, da hat jemand den gleichen Namen verwendet. Und wenn: warum bin ich dumm? wah: Sie saßen gemeinsam unter dem bunten Sonnenschirm. Ihm tropfte das Schokoladeneis auf den haarigen Bauch. Sie rauchte eine Zigarette nach der anderen. Das Meer kam in gleichförmigen Wellen immer näher. Die Sonne brannte herab. Es war Mittag. Nichts passierte. "Warum schaut er nur immer so ernst?" Der Mann durchbrach das lange Schweigen. Er beugte sich zu dem Jungen hinunter: "Lach doch mal!". Zur Frau gewandt: "Das Kind ist immer so ernst. Fast zornig. Mißtrauisch...." "Er ist immer nur alleine. Viel zu viel alleine. Hat keine Freunde, du verstehst?", sagte die Frau. "Vor ein paar Wochen zündete er seinen Hasenstall an, nur aus Langeweile. Er brannte schon lichterloh. Die Hasen starben fast vor Angst, bis ich sie entdeckte und mit dem Gartenschlauch rettete." "Gib ihm doch eine Banane. Gib dem Kind doch eine Banane", meinte der Mann. "Man könnte ihn in den Arm nehmen", sagte die Frau. "Der arme Kleine. Immer ist er allein." "Den Hasenstall ziehe ich ihm aber von seinem Taschengeld ab", meinte der Mann leicht verärgert. Die Hitze erreichte ihren Höhepunkte. Menschen saßen und lagen haufenweise nebeneinander. "Vor einer Woche kaufte ich ihm eine Brille", erzählte die Frau nach mehreren Minuten. "Er liest viel", meinte sie. "Das würde sich lohnen, dachte ich mir - kaufen wir ihm also eine Brille." Und weiter nachdenklich: "Der Junge liest so viel." Nach einer weiteren Pause: "Liest viel zu viel." Sie seufzte. "Er hat noch gar keine Freundin. Und das in seinem Alter. Warum hat der Junge nur keine Freundin?" "Er sieht einfach nicht gut aus", meinte der Vater knapp. "Von mir hat er das aber nicht", ereiferte sich die Frau. Der Mann biß sich auf die Unterlippe. "Das Kind bekommt eine lange Nase. Findest du nicht, daß das Kind eine sehr lange Nase bekommt?" "Junge, laß mal sehen!" Die Frau musterte ihren Sohn. "Ja wirklich, sonderbar! Und Bartwuchs hat er auch schon." Sie kicherte. Danach fügte sie tonlos hinzu: "Aber eine Freundin hat er noch nicht. Alle haben eine Freundin. Er noch nicht." "Er sieht auch nicht gut aus", wiederholte grummelnd der Mann. "Er ist aber bereits sehr weit entwickelt, findest du nicht?" Der Vater schüttelte den Kopf. "Junge, stell dich doch mal vor uns hin, laß sehen!" "Siehst du", sagte die Frau und kicherte. "Siehst du es jetzt? Aber eine Freundin hat er noch nicht." "Sei froh", sagte der Mann. "Am Ende schwängert er uns noch ein Mädchen und dann haben wir den Salat." "Davon weiß er doch noch gar nichts", meinte die Frau geheimnisvoll. "Oder hast du es ihm etwa erzählt? "Ich?", fragte der Mann entrüstet. "Nicht daß ich wüßte. Erzähl du es ihm doch!" "Nein, nein! Euer ernstes Männergespräch müßt ihr schon alleine führen". Die Frau kicherte erneut. Sie zeichnete mit ihrer Zehe ein Muster in den Sand. Gedankenverloren sagte sie: "Er hat nur seine Bücher, nichts weiter als seine Bücher." "Was sind das für Bücher? Hast du schon einmal nachgesehen?", fragte der Mann. "Ja, ich habe nachgesehen. Es gibt keine Bilder in seinen Büchern, nur Worte, viele Worte." Es entstand eine lange Pause. Fast wäre der Mann dabei eingeschlafen. Durch eine Bemerkung der Frau wurde er aber aus seinem Halbschlaf aufgeweckt: "Der Junge denkt immer so viel nach", klagte die Frau. Der Mann räusperte sich. Nach einer Weile griff er den Gesprächsfaden auf: "Was er nur immer denkt? Was er nur den lieben langen Tag denkt, immerzu?" Der Mann sah eine Weile stumpfsinnig vor sich hin. Danach sagte er leicht ungeduldig, zum Jungen gerichtet: "Sieh doch endlich einmal hinaus aufs Meer! Jetzt, wo wir endlich hier sind, am Meer. Hast du dir das nicht immer gewünscht?" Der Vater war ärgerlich. "Hörst du die Wellen?", fragte er. "Höre den Wellen zu! Zuhause wirst du keine Wellen mehr haben." "Oder geh' schwimmen!", fügte die Mutter hinzu. "Möchtest du gar nicht im Meer schwimmen? Alle Kinder wollen doch im Meer schwimmen." "Er nicht!" "Kann er eigentlich schwimmen?" "Hast du es ihm nicht beigebracht?" "Das weiß ich nicht mehr". Wieder entstand eine lange Pause. "Was wohl einmal aus ihm werden wird?", fragte die Mutter endlich. "Keine Ahnung!", erwiderte der Vater. "Junge, was willst du eigentlich einmal werden? Das weißt du nicht? Na, egal!". "Computerfachleute sind heute sehr gefragt." "Ja natürlich", meinte der Mann ironisch, "die nehmen ausgerechnet Leute, die in Mathematik eine 5 haben". Sein Tonfall war verächtlich. "Dann hat er bei seiner Arbeit wenigstens nichts mit anderen Menschen zu tun. Das mag er doch nicht. Er ist am liebsten für sich alleine." Sie überlegte. "Der arme Junge. Was wird aus ihm nur werden?" "Eine Familie hat der mal bestimmt nicht. Da kann er sich ruhig ein Beispiel an seinem Vater nehmen. Nur für ihn geh ich jeden Tag aufs Amt." Der Mann rümpfte die Nase. Nach kurzer Bedenkzeit fuhr er fort: "Seine Haare sind außerdem so lang. Trägt man die Haare derzeit nicht kurz? Seine sind immer so lang." "Vielleicht findet er deswegen keine Freundin." "Junge, schneide doch endlich deine Haare ab!", sagte der Mann barsch. "Frag doch das nächste Mal die Therapeutin, warum er noch keine Freundin gefunden hat." "Sie sagt, wir brauchen uns keine Gedanken machen" Der Mann war leicht geistesabwesend. "Sie hat alles im Griff. Ein paar Stunden noch ..." "Sind wir doch froh, daß unser Junge so brav ist und mit Mädchen nichts am Hut hat", räsonierte die Frau. "Du hast recht", bestätigte der Mann. "Wenn ich nur an den mißratenen Halbwüchsigen denke, der im Stadtpark daheim dieses 13-jährige Mädchen mißhandelt hat." "Ja, abscheulich, so etwas!" Die Frau nickte eifrig. "Vergewaltigt von einem Jungen, nur wenige Jahre älter als sie selbst. Man muß sich das nur einmal vorstellen. Es hätte auch unser Sohn sein können, vom Alter her." Er schüttelte den Kopf. "Sie haben ihn noch immer nicht gefaßt." "Unser Sohn hätte es sein können?". Die Frau war entrüstet. "Der liest doch immer nur seine geliebten Bücher". "Nein, um den müssen wir uns wirklich keine Sorgen machen", pflichtete der Mann ihr schnell bei. "Stimmt's Junge, du interessierst dich nur für deine Bücher?" Der Junge lächelte leicht und verbarg seine Erektion schnell unter einem Sonnenhut. wah: Können Sie lesen? Können Sie - Ja? Natürlich können sie. Jeder kann das bei uns heutzutage. Ganz klar. Brauchen Sie das? Ich meine jetzt mal ehrlich. Muß man heutzutage noch lesen können? Sie lachen, aber legen wir doch mal die Karten auf den Tisch: Was ließt man denn so den ganzen Tag? Zeitung meinen Sie. Ja, das sagen alle immer als erstes. Dabei ließt heute kaum noch jemand Zeitung. Man kennt das bloß aus dem Kino. Autos explodieren, Frauen sind schlank (außer um die Brust herum), Männer lesen morgens Zeitung. Aber haben Sie das wirklich schon mal selbst versucht? Wissen wie lange das dauert? Also ich meine jetzt eine richtige Zeitung, nicht die bunten Zettel auf denen man liest was gerade im Aldi vergammelt und deshalb billiger ist. Nein, so richtig mit Politik und Sport und Nachrichtenzeugs... So eine Zeitung ist nicht billig. Wenn man eine hat dann ließt man die auch. Und zwar alles. Nicht bloß die Fußballergebnisse. Die kommen auch im Radio. Da braucht man keine Zeitung für. Das ist wie mit Omi's Apfelkuchen. Da ißt man auch den verkohlten Rand mit. Der gehört dazu. Bei manchen Omi's muß man sogar das festgeklebte Backpapier mit essen. Aber zurück zur Zeitung. Ich hab grade eine da. Blättern Sie mal durch! Na los machen Sie schon. Wie, Sie müssen weiter? Sie haben keine Zeit? Nein, nein Sie trauen sich nicht. Man blättert nicht so einfach eine Zeitung durch. Dazu braucht es jahrelange Erfahrung. Der Typ im Kino hat 'ne Spezialzeitung. Die sieht auch noch gut aus, wenn er die Szenen 30 mal versaut hat, aber die Zeitung hier, da blättern Sie einmal und das Ding ist Altpapier. Erwischt. Nagut, also keine Zeitung. Was ließt man noch so? Bücher? Ja, richtig. Was war das letzte Buch was sie gelesen haben? Moby Dick? Wer hat den Ahab gespielt? Gregory Peck? - wieder erwischt. Ja sie haben sicher Recht. Was nicht verfilmt wird, taugt auch nix. Schließlich taugt auch von den verfilmten nur die Hälfte. Na gut weiter... Post! Guter Punkt. Sie haben kein Telefon? Doch? Sie kennen jemand der kein Telefon hat? Auch nicht? Und sie kriegen Post? Ah, Geschäftspost. Freilich. Will heißen Rechnungen. Brauchen sie nicht zu lesen. Ist der Überweiser immer mit dabei. Fertig ausgefüllt. Sie machen einfach Ihre drei Kreuze drunter und die Sache läuft. Und die Briefe in denen steht das sie was bekommen koennen Sie auch vergessen. Keiner schenkt Ihnen einen Porsche bloß weil sie richtig gerubbelt haben. Also gut. Stunde der Wahrheit. Auf Arbeit, im Büro geht's drum das man den Punktestand von der Moorhunjagd entziffern kann und zu Hause vor der Glotze löst einzig und allein die Buchstabenfolge > Sendestörung < noch irgend etwas bei ihnen aus. Es gibt eigentlich keinen vernünftigen Grund heutzutage noch lesen zu lernen. Die Welt funktioniert mit Computern und Computer funktionieren mit Bildchen. Drauf klicken und auf neue Bildchen warten. Informationen bekommt man aus dem Fernseher soviel man will. Meistens sogar mehr. Am liebsten würde man abschalten, aber statt dessen geht man erstmal pissen und hofft dann ein Stück Literaturverfilmung zu erhaschen die dort immer wieder zwischen den Informationssendungen eingeschoben wird, damit man die Möglichkeit hat jemanden vorzugaukeln man würde Bücher lesen. So sieht's doch aus. Aber Moment. Auch wenn das Fernsehen kontinuierlich Zeitungen und Bücher verdrängt, so schafft es doch selbst den Raum für die letzte Rückzugsmöglickeit für ungebrauchte Buchstaben. Die Fernsehzeitung. Mit Bildchen funktioniert die nicht. Dazu gibt es zu viele Sender und zu viele Sendungen. Und ne Audiovisuelle Lösung gibt's für das Problem auch nicht. Wär ja albern wenn ständig einer ins laufende Programm rein plappert. Die Fähigkeit zu lesen macht aus uns mündige Bürger die sich aus dem Fernsehprogramm genau das heraussuchen können was sie sehen wollen. Zwischen den Pinkelpausen. Doch selbst die Fernsehzeitung ist bedroht. Und das Böse hat einen Namen. ZAPPING. Doch in diesem Fall wird es nicht Triumphieren. Diesmal nicht. NEIN! Denn was soll werden wenn wir das lesen verlernen. Kein Mensch würde sich die Mühe machen als Zeitung lesender Schauspieler die Leute vor die Kiste zu locken, wenn die dann die > NEU! <Und > FRISCH < Schriftzüge in den Verbraucherinformationen nicht entziffern koennen. Kein Mensch würde mit dem Fahrad in 90 Stunden um ganz Frankreich fahren oder 9 Meter weit hüpfen, wenn niemand lesen könnte was auf seinem Rücke steht. Kein Mensch würde sich zu einem merkwürdig riechendem in fremdländischen Sprachen fluchenden Typen ins Auto setzen wenn er das Taxischild nicht entziffern könnte. Wie bitte? Ich tue ihnen weh? Ich soll ihren Arm los lassen? Entschuldigung. Manchmal packts mich einfach. Sie muessen jetz wirklich... Nagut einen schönen Tag noch. Auf Wiedersehen! Was ist? Lieber nicht, sagen Sie. Gehen sie nur, ja gehen Sie. Sie armer Irrer. Haun sie endlich ab. Aber würden Sie Unterhosen für 200 Mark das Stück kaufen, wenn sie nicht mal das Schildchen mit dem Namen von dem Typen der die Dinger nähen läßt lesen könnten? Sehen Sie bald wäre unser gesamte Zivilisation im Arsch. wah: Totgeredet Ich wache auf und liege in einem dunklen Raum; ziemlich eng ist er, unbequem und stinkig. Kalter Novemberwind drängt sich durch das Eichenholz, aus dem der Raum besteht. Stimmen klingen dumpf herein; ich kann nur wenige Teile der Sätze gut verstehen. »Er war nicht nur ein guter Freund, sondern auch ein guter und gerngesehener Mensch, aber jetzt weilt er nicht mehr unter uns. Er steht jetzt vor dem Schöpfer, und er kann von seinen guten Taten berichten.« Jetzt weiß ich es auch ganz genau. Ich bin tot, erlöst von meinen quälenden langen Aufenthalten in der Klinik. Ich habe jetzt endlich meine wohlverdiente Ruhe. »Nun möchten wir alle, die wir um ihn trauern, Abschied nehmen von ihm, und ihn voller Hoffnung der Erde übergeben, die ich nun segnen werde.« Gleich werden sie mich hinunterlassen, in die Erde. Gleich bin ich allein, endlich der Ruhe überlassen. »... Gott, dem Vater, dem Sohn und dem heiligen Geist. Amen.« Hoffentlich sieht mein Sarg schön aus, und mein Grabstein. Schade, daß ich nicht oben bin, um alles mit anzusehen; aber dann wäre ich ja wieder vom Lärm gequält. Nein! Nicht nochmal! Das Krankenhaus war schon genug. Ständig rennen Leute rum. »Asche zu Asche, Staub zu Staub.« Ach, hör doch auf, so viel zu reden. Die Leute haben bestimmt schon Hunger. Du langweilst sie noch mit deinem Gelaber zu Tode. Endlich. Langsam lassen sie mich hinunter in das Grab. Gleich ist alles still. Plötzlich, die Fahrt nach unten stoppt abrupt, dann folgen zwei Meter freier Fall. Diese Stümper haben mich fallen lassen. Hey, ihr Spinner, geht man so mit den Toten um? Wo bleibt eure Pietät? Das tut doch weh und macht Lärm. Aufschreie von oben; ich halte mir die Ohren zu. Dann folgt heiseres Gemurmel, die Leute sind erregt. Sie weisen die Totengräber zurecht. »Die Angehörigen des Verstorbenen mögen nun den ersten Spatenzug tun.« Nein, bloß das nicht. Nacheinander schütten sie Erde auf meinen Sarg, und das ist ein Höllenlärm. Drei Meter tief. Wenn ich wiedergeboren werde, dann sorge ich dafür, daß die Särge nur einen Meter unter die Erde kommen. Unerhört, so eine Radau. Jetzt schmeißen sie noch die Schaufel drauf. Was ist denn das für eine Art? Ich bitte euch, laßt sie einfach da liegen und kauft euch eine neue. Nein! Nicht runterkommen. Die Füße der Totengräber, die den Spaten holen wollen, treten immer wieder heftig gegen die Sargdecke. Macht doch hinne! Na toll. Anscheinend versuchen sie, den Spaten hochzuwerfen. Das kann ja nicht gehen. Geht auch nicht. Blöd halt, daß sie nicht mal fangen können. Jetzt landet die Schaufel schon wieder auf dem Sarg. Die beiden Totengräber reden miteinander und lachen auch noch höllisch. Und dieser Lärm. Wenn ihr nicht bald von hier verschwindet, dann könnt ihr was erleben. Endlich! Sie haben es geschafft. Der Spaten ist oben, die beiden Arbeiter auch. Und wieder schaufeln meine Angehörigen Erde auf mich. Hört auf damit, oder versprecht ihr euch mein Seelenheil, wenn ihr mich mit Dreck zumüllt. Warum betoniert ihr mich nicht auch noch ein, dann habe ich wenigstens meine Ruhe. Und jetzt haut ab. Wie kann ein Toter nur so viel Pech haben. Immerhin beten sie nicht noch für mich; das wäre ja das Letzte. Noch groß Radau machen, um mich zu ärgern. Wenn ihr mich gemocht habt, warum straft ihr mich dann mit eurem Spektakel, da oben. Aber jetzt ist Ruhe, und das werde ich genießen. So eine Stille wie jetzt hatte ich schon lange nicht mehr. Friede. Was ist das für ein unaufhörliches Kratzen an meinem Sarg. Rattenbrut! Leute, kommt zurück und macht irgendwas, macht das Grab zu, gipst mich ein, schenkt mir Ohrenschützer! Verdammt seid ihr. Okay, okay. Die Ratten erde ich schon noch ertragen. Die werden ja nicht für ewig hier bleiben. Dummerweise aber habe ich einen ziemlich nervösen Grabnachbarn. Was der redet, unvorstellbar, und ständig klopft der gegen seinen Sarg. Hat der eigentlich Ahnung, wie laut das ist, oder ist der taub. Naja, stumm auf jeden Fall mal nicht. Schon wieder Getöse. Diesmal noch einmal von oben. Meine Eheweib weilt an meinem Grab und betet. Habe ich euch das nicht verboten, ihr Verräter. Schluß damit! Nun gesellen sich auch noch andere zu ihr und beten. Schrecklich. »Es war besser für dich, zu sterben. Endlich bist du von deinem Leiden erlöst.« Erlöst? Erlöst? Freu dich doch, aber ich freu mich nicht. Erlöst. Das ist doch mal wieder typisch Mensch: War nie tot, und dann spricht der von Erlösung. wah: Hallo Atatürk, du hast recht, leider ist es so, in diesem unserem Lande... ataturk: heute isse srecklisch gschicht passiert. binne mülle inde firma am wegraume. Kommte sunne kerl und sagte Du nimmst uns die arbeit weg du kanak! binne zue personalfrau gange, habe gesagt isse gut gehe inne türkeie zuruck. aber fraue hat gejammert, dasse deutsche niche mülle weckmake wolle obfohl 2400Deutschmacke dafur krigt. na ja, wenne so, dann ich bleibe, wenne deutsche zu faule. ein frag noche:warumme immer so vill junge deutsche auf sozialhilfe unne wolle nie wohnort wechsele fur arbeit?Oh allah ische musste doch auch ganz weite wechsele um zu arbeiten? chips und cashewnuß: nee, wirklich hier nicht! Aber vielleicht im RTL2 chat walnuß: also nicht hier Flower: Wo ist denn Lea, die alte Sau? ataturk: Menno, machte gar kei spasse. Ihr dütschen seid doch schon so debil. Inne Türkei sprischt man: Fickte Volksdeutsche mitte Glatzekopferreichskuh macht sein hirn nicht mehr lange frühere Einträge |
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