Wir bitten Ausländer hier über ihre aktuellen Lebensverhältnisse in Österreich, über Gewaltangriffe, Mißbrauch, Beschimpfungen, in jedem Fall ECHTE Vorfälle zu schreiben und zu berichten. Es muß nicht einem selbst passiert sein, aber es sollte ehrlich sein, denn hier werden alle Erlebnisse ungefiltert an eine Öffentlichkeit, die es wissen sollte, gebracht.
Keine Angst und danke!
 
 
Teufelchen:
Ein Wunder .unser Chat läuft wieder .Es ist jetzt 14Uhr 33
Gruß:Teufelchen

Pete:
Ataturk = Fascist in disguise?
FOR SURE!

ataturk:
ostaricha raus auslanda rein

erdnuss:
schon wieder tot der chat.sollen sich mal was einfallen lassen


Teufelchen:
Bissi wo steckts du ??

Otto von Bismarck:
naja man hört ja nischt mehr von dieser HP alle Ausländer freudlich geworden ???

Engelchen:
Otto von Bismarck! bitte komm doch auch
Wir sind im Bravo-chat.
Manschmal auch im forum von www.kidz.de

Otto von Bismarck:
dem deutschen Volke !!!

Engelchen:
Ja.Ist ganz schön doof!
Wir sind im BRAVO
Chatraum.

Teufelchen:
Ist das Ding schon wieder im Eimer .
Komme nicht rein .Sagt doch mal wo ihr alle steckt.
danke.Teufelchen
E-Mail
dadluetten@gmx.net

WSDI:
Hippiekacke

Friedensblume:
können Wir uns nicht die Hände reichen und uns ganz doll liebhaben????? Lieben für den Frieden!!!!

SUSI:
wer darauf antwortet,muß einfach dumm sein!

Chance:
Nichts ist alles
Alles ist nichts

WSDI:
"Gestaltungen " von "Künstlern"
praktisch umsetzen kann..??

Ganz kurz:
Holz"objekte" FÜR
einen "Künstler" angefertigt.
Na ja, meiner Meinung nach gehört zur künstlerischen Idee auch die künstlerische Tat...
Aber die Kohle stimmte ;-)


wah:
Da sperrt man mehrere Tage lang halb Berlin bloss weil ein weltfremder,
menscherverachtender Persien-Häuptling sofort abfahren würde, wenn er 'schmähende'
Plakate sehen oder entsprechende Rufe hören würde... na und!? Dann lasst ihn ziehen! Zuvor
hofierte man einen schlitzäugigen, greisen Menschenschlächter, als wenn es sich bei ihm um den
asiatischen 'Botschafter des guten Geschmacks' handle... Schmeisst ihn raus, den gelben Affen
bis er und seine Kumpane gelernt haben, wie man mit dem eigenen Volk umzugehen hat! Last,
but not least... nimmt die Regierung Nordkoreas gnädig davon Abstand, Aussenminister
Fischer's Flugzeug abzuschiessen, weil sich die despotischen Wichser bessere Beziehungen zu
Deutschland wünschen...

Und!? Alle Politikverbrecher der Welt finden in Deutschland ein offenes Ohr! Solange der
Bundesrubel rollt... ist die Bundesrepublik jedermanns Freund. Wer baute Saddam, dem
Schlächter von Bagdad, die Bunker und versorgte ihn mit Technik und Knowhow zum
Waffenbau? Deutsche Firmen! Ob Israel Palästinenser oder die Türkei Kurden abschlachtet...
dies ist niemals ein ernsthaftes, vorrangiges Thema für die Politiker. In der Politik heiligt
anscheinend der (Selbst)Zweck immer die Mittel! Die Steigerung des Wortes 'Dieb'? ...
Eierdieb, Taschendieb, Wirtschaftskrimineller... Politiker! Wo liegt der Unterschied zwischen
den ersten dreien und dem letzten? Krimineller eins bis drei tritt vom freien, ungehemmten
Leben zurück, wenn er erwischt wird... Politiker 'nur' von ihrem Amt... bei voller
Lohnfortzahlung!

Es scheint, als wenn die Prioritäten von Politikern 'etwas' durcheinander gekommen sind. Bei
ihren Entscheidungen scheint mehr und mehr die 'Eigennutzpyramide' (hinter vorgehaltener
Hand auch 'Die 6 FJS-Gebote' genannt), zur Anwendung zu kommen...

Nützt es?
Wie nützt es MIR?
Wie nützt es der PARTEI?
Wie nützt es allen POLITIKERN?
Wie nützt es den GESCHÄFTSFREUNDEN?
Wie nützt es unserem verlausten STIMMVIEH?

Bei vorsichtigen Politikern kommt zusätzlich zu dieser Pyramide immer noch... 'welche
rechtlichen Konsequenzen hat es für mich, meine Partei...'!

Geld und Macht korumpiert nun mal und fast scheint niemand ist davon frei. Seien die Vorsätze
beim Wahlkampf noch so edel... welcher 'Hungerleider' mit schlappen 3000 DM netto im Monat
lehnt letztendlich ab, wenn ihm ein 'befreundeter' Wirtschaftsvertreter mitteilt, dass ein
Koffer voller Geld bereitstünde, wenn er seine Meinung zum Thema 'X' etwas 'korrigieren'
würde!? Da wechseln in Minuten Summen den Besitzer, die Normalbürger selbst bei äusserster
Sparsamkeit in ihrem gesamten Leben nicht zusammensparen könnten. Bei unmoralischen
Angeboten geht es nicht immer nur um Sex!

Politiker kann leider jeder werden. Niemand fragt einen Neuling, der in die Politik will, 'Haben
Sie Abitur?', 'Welchen Doktorgrad haben Sie?' oder 'Können Sie ohne zu schmatzen und
unfallfrei mit Messer und Gabel essen?'. Man muss nur Bürger dummlabern können, ins
'Parteisystem' passen und der Partei nützlich sein. Paart sich das alles mit Willen und einer
natürlichen Begabung für Korruption und Lüge... ist ein neuer Stern am Polithimmel geboren.
Politiker sind nicht für das Volk da, Ärzte sind keine Halbgötter und Prinzen pinkeln gegen
osmanische Bauwerke... die Welt ist nicht edel und gut!

wah:
Hi WSDI,
nein einen Todestrieb habe ich nicht .... im Gegenteil! (ö;
Aber erkläre mir mal bitte,wie man die
"Gestaltungen " von "Künstlern"
praktisch umsetzen kann..??


WerSeidDasIhr:
uuuuuuups
sorry

WerSeidDasIhr:
Das waren aber wieder nette Geschichten, WAH.
War länger nicht mehr da.
Besonders gut fand ich das Thema Kunst! Mußte eine Zeitlang beruflich die "Gestaltungen " von "Künstlern"
praktisch umsetzen... *g*
Müßte Kunst NUR von den (angeblich)wirklich Interessierten subventioniert werden, gäbe es wohl einige Hungertote in Europa...
;-)))
Hast aber einen ausgeprägten Tanatos!?

WerSeidDasIhr:
Das waren aber wieder nette Geschichten, WAH.
War länger nicht mehr da.
Besonders gut fand ich das Thema Kunst! Mußte eine Zeitlang beruflich die "Gestaltungen " von "Künstlern"
praktisch umsetzen... *g*
Müßte Kunst NUR von den (angeblich)wirklich Interessierten subventioniert werden, gäbe es wohl einige Hungertote in Europa...
;-)))
Hast aber einen ausgeprägten Tanatos!?

Susie:
Welche Susie sagt, sie wäre sehr dumm? Ich bin es auf jeden Fall nicht gewesen, da hat jemand den gleichen Namen verwendet. Und wenn: warum bin ich dumm?

wah:
Sie saßen gemeinsam unter dem bunten Sonnenschirm. Ihm tropfte das
Schokoladeneis auf den haarigen Bauch. Sie rauchte eine Zigarette nach
der anderen. Das Meer kam in gleichförmigen Wellen immer näher. Die
Sonne brannte herab. Es war Mittag. Nichts passierte.

"Warum schaut er nur immer so ernst?" Der Mann durchbrach das lange
Schweigen. Er beugte sich zu dem Jungen hinunter: "Lach doch mal!".
Zur Frau gewandt: "Das Kind ist immer so ernst. Fast zornig.
Mißtrauisch...."
"Er ist immer nur alleine. Viel zu viel alleine. Hat keine Freunde,
du verstehst?", sagte die Frau. "Vor ein paar Wochen zündete er seinen
Hasenstall an, nur aus Langeweile. Er brannte schon lichterloh. Die
Hasen starben fast vor Angst, bis ich sie entdeckte und mit dem
Gartenschlauch rettete."
"Gib ihm doch eine Banane. Gib dem Kind doch eine Banane", meinte
der Mann.
"Man könnte ihn in den Arm nehmen", sagte die Frau. "Der arme
Kleine. Immer ist er allein."
"Den Hasenstall ziehe ich ihm aber von seinem Taschengeld ab",
meinte der Mann leicht verärgert.

Die Hitze erreichte ihren Höhepunkte. Menschen saßen und lagen
haufenweise nebeneinander. "Vor einer Woche kaufte ich ihm eine
Brille", erzählte die Frau nach mehreren Minuten. "Er liest viel",
meinte sie. "Das würde sich lohnen, dachte ich mir - kaufen wir ihm
also eine Brille." Und weiter nachdenklich: "Der Junge liest so viel."
Nach einer weiteren Pause: "Liest viel zu viel." Sie seufzte. "Er hat
noch gar keine Freundin. Und das in seinem Alter. Warum hat der Junge
nur keine Freundin?"
"Er sieht einfach nicht gut aus", meinte der Vater knapp.
"Von mir hat er das aber nicht", ereiferte sich die Frau.

Der Mann biß sich auf die Unterlippe. "Das Kind bekommt eine lange
Nase. Findest du nicht, daß das Kind eine sehr lange Nase bekommt?"
"Junge, laß mal sehen!" Die Frau musterte ihren Sohn. "Ja wirklich,
sonderbar! Und Bartwuchs hat er auch schon." Sie kicherte. Danach
fügte sie tonlos hinzu: "Aber eine Freundin hat er noch nicht. Alle
haben eine Freundin. Er noch nicht."
"Er sieht auch nicht gut aus", wiederholte grummelnd der Mann.
"Er ist aber bereits sehr weit entwickelt, findest du nicht?"
Der Vater schüttelte den Kopf. "Junge, stell dich doch mal vor uns
hin, laß sehen!"
"Siehst du", sagte die Frau und kicherte. "Siehst du es jetzt? Aber
eine Freundin hat er noch nicht."
"Sei froh", sagte der Mann. "Am Ende schwängert er uns noch ein
Mädchen und dann haben wir den Salat."
"Davon weiß er doch noch gar nichts", meinte die Frau geheimnisvoll.
"Oder hast du es ihm etwa erzählt?
"Ich?", fragte der Mann entrüstet. "Nicht daß ich wüßte. Erzähl du
es ihm doch!"
"Nein, nein! Euer ernstes Männergespräch müßt ihr schon alleine
führen". Die Frau kicherte erneut. Sie zeichnete mit ihrer Zehe ein
Muster in den Sand. Gedankenverloren sagte sie: "Er hat nur seine
Bücher, nichts weiter als seine Bücher."
"Was sind das für Bücher? Hast du schon einmal nachgesehen?", fragte
der Mann.
"Ja, ich habe nachgesehen. Es gibt keine Bilder in seinen Büchern,
nur Worte, viele Worte."

Es entstand eine lange Pause. Fast wäre der Mann dabei eingeschlafen.
Durch eine Bemerkung der Frau wurde er aber aus seinem Halbschlaf
aufgeweckt: "Der Junge denkt immer so viel nach", klagte die Frau.
Der Mann räusperte sich. Nach einer Weile griff er den Gesprächsfaden
auf: "Was er nur immer denkt? Was er nur den lieben langen Tag denkt,
immerzu?" Der Mann sah eine Weile stumpfsinnig vor sich hin. Danach
sagte er leicht ungeduldig, zum Jungen gerichtet: "Sieh doch endlich
einmal hinaus aufs Meer! Jetzt, wo wir endlich hier sind, am Meer.
Hast du dir das nicht immer gewünscht?" Der Vater war ärgerlich.
"Hörst du die Wellen?", fragte er. "Höre den Wellen zu! Zuhause wirst
du keine Wellen mehr haben."
"Oder geh' schwimmen!", fügte die Mutter hinzu. "Möchtest du gar
nicht im Meer schwimmen? Alle Kinder wollen doch im Meer schwimmen."
"Er nicht!"
"Kann er eigentlich schwimmen?"
"Hast du es ihm nicht beigebracht?"
"Das weiß ich nicht mehr".

Wieder entstand eine lange Pause. "Was wohl einmal aus ihm werden
wird?", fragte die Mutter endlich.
"Keine Ahnung!", erwiderte der Vater. "Junge, was willst du
eigentlich einmal werden? Das weißt du nicht? Na, egal!".
"Computerfachleute sind heute sehr gefragt."
"Ja natürlich", meinte der Mann ironisch, "die nehmen ausgerechnet
Leute, die in Mathematik eine 5 haben". Sein Tonfall war verächtlich.
"Dann hat er bei seiner Arbeit wenigstens nichts mit anderen
Menschen zu tun. Das mag er doch nicht. Er ist am liebsten für sich
alleine." Sie überlegte. "Der arme Junge. Was wird aus ihm nur
werden?"
"Eine Familie hat der mal bestimmt nicht. Da kann er sich ruhig ein
Beispiel an seinem Vater nehmen. Nur für ihn geh ich jeden Tag aufs
Amt." Der Mann rümpfte die Nase. Nach kurzer Bedenkzeit fuhr er fort:
"Seine Haare sind außerdem so lang. Trägt man die Haare derzeit nicht
kurz? Seine sind immer so lang."
"Vielleicht findet er deswegen keine Freundin."
"Junge, schneide doch endlich deine Haare ab!", sagte der Mann
barsch.
"Frag doch das nächste Mal die Therapeutin, warum er noch keine
Freundin gefunden hat."
"Sie sagt, wir brauchen uns keine Gedanken machen" Der Mann war
leicht geistesabwesend. "Sie hat alles im Griff. Ein paar Stunden
noch ..."

"Sind wir doch froh, daß unser Junge so brav ist und mit Mädchen
nichts am Hut hat", räsonierte die Frau.
"Du hast recht", bestätigte der Mann. "Wenn ich nur an den
mißratenen Halbwüchsigen denke, der im Stadtpark daheim dieses
13-jährige Mädchen mißhandelt hat."
"Ja, abscheulich, so etwas!" Die Frau nickte eifrig.
"Vergewaltigt von einem Jungen, nur wenige Jahre älter als sie
selbst. Man muß sich das nur einmal vorstellen. Es hätte auch unser
Sohn sein können, vom Alter her." Er schüttelte den Kopf. "Sie haben
ihn noch immer nicht gefaßt."
"Unser Sohn hätte es sein können?". Die Frau war entrüstet. "Der
liest doch immer nur seine geliebten Bücher".
"Nein, um den müssen wir uns wirklich keine Sorgen machen",
pflichtete der Mann ihr schnell bei. "Stimmt's Junge, du interessierst
dich nur für deine Bücher?"

Der Junge lächelte leicht und verbarg seine Erektion schnell unter
einem Sonnenhut.

wah:
Können Sie lesen? Können Sie - Ja? Natürlich können sie. Jeder kann das bei
uns heutzutage. Ganz klar.
Brauchen Sie das? Ich meine jetzt mal ehrlich. Muß man heutzutage noch lesen
können? Sie lachen, aber legen wir doch mal die Karten auf den Tisch: Was
ließt man denn so den ganzen Tag?
Zeitung meinen Sie. Ja, das sagen alle immer als erstes. Dabei ließt heute
kaum noch jemand Zeitung. Man kennt das bloß aus dem Kino. Autos
explodieren, Frauen sind schlank (außer um die Brust herum), Männer lesen
morgens Zeitung. Aber haben Sie das wirklich schon mal selbst versucht?
Wissen wie lange das dauert? Also ich meine jetzt eine richtige Zeitung,
nicht die bunten Zettel auf denen man liest was gerade im Aldi vergammelt
und deshalb billiger ist. Nein, so richtig mit Politik und Sport und
Nachrichtenzeugs... So eine Zeitung ist nicht billig. Wenn man eine hat dann
ließt man die auch. Und zwar alles. Nicht bloß die Fußballergebnisse. Die
kommen auch im Radio. Da braucht man keine Zeitung für.
Das ist wie mit Omi's Apfelkuchen. Da ißt man auch den verkohlten Rand mit.
Der gehört dazu. Bei manchen Omi's muß man sogar das festgeklebte Backpapier
mit essen.
Aber zurück zur Zeitung. Ich hab grade eine da. Blättern Sie mal durch! Na
los machen Sie schon. Wie, Sie müssen weiter? Sie haben keine Zeit? Nein,
nein Sie trauen sich nicht. Man blättert nicht so einfach eine Zeitung
durch. Dazu braucht es jahrelange Erfahrung. Der Typ im Kino hat 'ne
Spezialzeitung. Die sieht auch noch gut aus, wenn er die Szenen 30 mal
versaut hat, aber die Zeitung hier, da blättern Sie einmal und das Ding ist
Altpapier.
Erwischt. Nagut, also keine Zeitung. Was ließt man noch so?
Bücher? Ja, richtig. Was war das letzte Buch was sie gelesen haben? Moby
Dick? Wer hat den Ahab gespielt? Gregory Peck? - wieder erwischt. Ja sie
haben sicher Recht. Was nicht verfilmt wird, taugt auch nix. Schließlich
taugt auch von den verfilmten nur die Hälfte.
Na gut weiter... Post! Guter Punkt. Sie haben kein Telefon? Doch? Sie kennen
jemand der kein Telefon hat? Auch nicht? Und sie kriegen Post? Ah,
Geschäftspost. Freilich. Will heißen Rechnungen. Brauchen sie nicht zu
lesen. Ist der Überweiser immer mit dabei. Fertig ausgefüllt. Sie machen
einfach Ihre drei Kreuze drunter und die Sache läuft. Und die Briefe in
denen steht das sie was bekommen koennen Sie auch vergessen. Keiner schenkt
Ihnen einen Porsche bloß weil sie richtig gerubbelt haben.
Also gut. Stunde der Wahrheit. Auf Arbeit, im Büro geht's drum das man den
Punktestand von der Moorhunjagd entziffern kann und zu Hause vor der Glotze
löst einzig und allein die Buchstabenfolge > Sendestörung < noch irgend
etwas bei ihnen aus.
Es gibt eigentlich keinen vernünftigen Grund heutzutage noch lesen zu
lernen. Die Welt funktioniert mit Computern und Computer funktionieren mit
Bildchen. Drauf klicken und auf neue Bildchen warten. Informationen bekommt
man aus dem Fernseher soviel man will. Meistens sogar mehr. Am liebsten
würde man abschalten, aber statt dessen geht man erstmal pissen und hofft
dann ein Stück Literaturverfilmung zu erhaschen die dort immer wieder
zwischen den Informationssendungen eingeschoben wird, damit man die
Möglichkeit hat jemanden vorzugaukeln man würde Bücher lesen. So sieht's
doch aus.
Aber Moment. Auch wenn das Fernsehen kontinuierlich Zeitungen und Bücher
verdrängt, so schafft es doch selbst den Raum für die letzte
Rückzugsmöglickeit für ungebrauchte Buchstaben.
Die Fernsehzeitung. Mit Bildchen funktioniert die nicht. Dazu gibt es zu
viele Sender und zu viele Sendungen. Und ne Audiovisuelle Lösung gibt's für
das Problem auch nicht. Wär ja albern wenn ständig einer ins laufende
Programm rein plappert. Die Fähigkeit zu lesen macht aus uns mündige Bürger
die sich aus dem Fernsehprogramm genau das heraussuchen können was sie sehen
wollen. Zwischen den Pinkelpausen. Doch selbst die Fernsehzeitung ist
bedroht. Und das Böse hat einen Namen. ZAPPING. Doch in diesem Fall wird es
nicht Triumphieren. Diesmal nicht. NEIN! Denn was soll werden wenn wir das
lesen verlernen. Kein Mensch würde sich die Mühe machen als Zeitung lesender
Schauspieler die Leute vor die Kiste zu locken, wenn die dann die > NEU!
<Und > FRISCH < Schriftzüge in den Verbraucherinformationen nicht entziffern
koennen. Kein Mensch würde mit dem Fahrad in 90 Stunden um ganz Frankreich
fahren oder 9 Meter weit hüpfen, wenn niemand lesen könnte was auf seinem
Rücke steht. Kein Mensch würde sich zu einem merkwürdig riechendem in
fremdländischen Sprachen fluchenden Typen ins Auto setzen wenn er das
Taxischild nicht entziffern könnte. Wie bitte? Ich tue ihnen weh? Ich soll
ihren Arm los lassen? Entschuldigung. Manchmal packts mich einfach. Sie
muessen jetz wirklich... Nagut einen schönen Tag noch. Auf Wiedersehen! Was
ist? Lieber nicht, sagen Sie. Gehen sie nur, ja gehen Sie. Sie armer Irrer.
Haun sie endlich ab. Aber würden Sie Unterhosen für 200 Mark das Stück
kaufen, wenn sie nicht mal das Schildchen mit dem Namen von dem Typen der
die Dinger nähen läßt lesen könnten? Sehen Sie bald wäre unser gesamte
Zivilisation im Arsch.

wah:
Totgeredet

Ich wache auf und liege in einem dunklen Raum; ziemlich eng ist er, unbequem
und stinkig. Kalter Novemberwind drängt sich durch das Eichenholz, aus dem
der Raum besteht. Stimmen klingen dumpf herein; ich kann nur wenige Teile
der Sätze gut verstehen. »Er war nicht nur ein guter Freund, sondern auch
ein guter und gerngesehener Mensch, aber jetzt weilt er nicht mehr unter
uns. Er steht jetzt vor dem Schöpfer, und er kann von seinen guten Taten
berichten.« Jetzt weiß ich es auch ganz genau. Ich bin tot, erlöst von
meinen quälenden langen Aufenthalten in der Klinik. Ich habe jetzt endlich
meine wohlverdiente Ruhe. »Nun möchten wir alle, die wir um ihn trauern,
Abschied nehmen von ihm, und ihn voller Hoffnung der Erde übergeben, die ich
nun segnen werde.« Gleich werden sie mich hinunterlassen, in die Erde.
Gleich bin ich allein, endlich der Ruhe überlassen. »... Gott, dem Vater,
dem Sohn und dem heiligen Geist. Amen.« Hoffentlich sieht mein Sarg schön
aus, und mein Grabstein. Schade, daß ich nicht oben bin, um alles mit
anzusehen; aber dann wäre ich ja wieder vom Lärm gequält. Nein! Nicht
nochmal! Das Krankenhaus war schon genug. Ständig rennen Leute rum. »Asche
zu Asche, Staub zu Staub.« Ach, hör doch auf, so viel zu reden. Die Leute
haben bestimmt schon Hunger. Du langweilst sie noch mit deinem Gelaber zu
Tode.
Endlich. Langsam lassen sie mich hinunter in das Grab. Gleich ist alles
still. Plötzlich, die Fahrt nach unten stoppt abrupt, dann folgen zwei Meter
freier Fall. Diese Stümper haben mich fallen lassen. Hey, ihr Spinner, geht
man so mit den Toten um? Wo bleibt eure Pietät? Das tut doch weh und macht
Lärm.
Aufschreie von oben; ich halte mir die Ohren zu. Dann folgt heiseres
Gemurmel, die Leute sind erregt. Sie weisen die Totengräber zurecht. »Die
Angehörigen des Verstorbenen mögen nun den ersten Spatenzug tun.« Nein, bloß
das nicht. Nacheinander schütten sie Erde auf meinen Sarg, und das ist ein
Höllenlärm. Drei Meter tief. Wenn ich wiedergeboren werde, dann sorge ich
dafür, daß die Särge nur einen Meter unter die Erde kommen.
Unerhört, so eine Radau. Jetzt schmeißen sie noch die Schaufel drauf. Was
ist denn das für eine Art? Ich bitte euch, laßt sie einfach da liegen und
kauft euch eine neue. Nein! Nicht runterkommen. Die Füße der Totengräber,
die den Spaten holen wollen, treten immer wieder heftig gegen die Sargdecke.
Macht doch hinne! Na toll. Anscheinend versuchen sie, den Spaten
hochzuwerfen. Das kann ja nicht gehen. Geht auch nicht. Blöd halt, daß sie
nicht mal fangen können. Jetzt landet die Schaufel schon wieder auf dem
Sarg. Die beiden Totengräber reden miteinander und lachen auch noch
höllisch. Und dieser Lärm. Wenn ihr nicht bald von hier verschwindet, dann
könnt ihr was erleben.
Endlich! Sie haben es geschafft. Der Spaten ist oben, die beiden Arbeiter
auch. Und wieder schaufeln meine Angehörigen Erde auf mich. Hört auf damit,
oder versprecht ihr euch mein Seelenheil, wenn ihr mich mit Dreck zumüllt.
Warum betoniert ihr mich nicht auch noch ein, dann habe ich wenigstens meine
Ruhe. Und jetzt haut ab.
Wie kann ein Toter nur so viel Pech haben. Immerhin beten sie nicht noch für
mich; das wäre ja das Letzte. Noch groß Radau machen, um mich zu ärgern.
Wenn ihr mich gemocht habt, warum straft ihr mich dann mit eurem Spektakel,
da oben. Aber jetzt ist Ruhe, und das werde ich genießen. So eine Stille wie
jetzt hatte ich schon lange nicht mehr. Friede.
Was ist das für ein unaufhörliches Kratzen an meinem Sarg. Rattenbrut!
Leute, kommt zurück und macht irgendwas, macht das Grab zu, gipst mich ein,
schenkt mir Ohrenschützer! Verdammt seid ihr. Okay, okay. Die Ratten erde
ich schon noch ertragen. Die werden ja nicht für ewig hier bleiben.
Dummerweise aber habe ich einen ziemlich nervösen Grabnachbarn. Was der
redet, unvorstellbar, und ständig klopft der gegen seinen Sarg. Hat der
eigentlich Ahnung, wie laut das ist, oder ist der taub. Naja, stumm auf
jeden Fall mal nicht.

Schon wieder Getöse. Diesmal noch einmal von oben. Meine Eheweib weilt an
meinem Grab und betet. Habe ich euch das nicht verboten, ihr Verräter.
Schluß damit! Nun gesellen sich auch noch andere zu ihr und beten.
Schrecklich. »Es war besser für dich, zu sterben. Endlich bist du von deinem
Leiden erlöst.«
Erlöst? Erlöst? Freu dich doch, aber ich freu mich nicht. Erlöst. Das ist
doch mal wieder typisch Mensch: War nie tot, und dann spricht der von
Erlösung.

wah:
Hallo Atatürk,
du hast recht,
leider ist es so, in diesem unserem Lande...


ataturk:
heute isse srecklisch gschicht passiert.
binne mülle inde firma am wegraume.
Kommte sunne kerl und sagte Du nimmst uns die arbeit weg du kanak!
binne zue personalfrau gange, habe gesagt isse gut gehe inne türkeie zuruck.
aber fraue hat gejammert, dasse deutsche niche mülle weckmake wolle obfohl 2400Deutschmacke dafur krigt.
na ja, wenne so, dann ich bleibe, wenne deutsche zu faule.
ein frag noche:warumme immer so vill junge deutsche auf sozialhilfe unne wolle nie wohnort wechsele fur arbeit?Oh allah ische musste doch auch ganz weite wechsele um zu arbeiten?

chips und cashewnuß:
nee, wirklich hier nicht!
Aber vielleicht im RTL2 chat

walnuß:
also nicht hier

Flower:
Wo ist denn Lea, die alte Sau?

ataturk:
Menno, machte gar kei spasse. Ihr dütschen seid doch schon so debil.
Inne Türkei sprischt man:
Fickte Volksdeutsche mitte Glatzekopferreichskuh macht sein hirn nicht mehr lange


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