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Schlingensiefs Filme


Schlingensiefs filmische Methoden kennzeichnen seine ästhetische Nachbar-
schaft zu Fassbinder: Die Neigung, die Bearbeitung eines Stoffs auf einen Einfall oder einen aktuellen Anlass zurückzuführen, Anarchie und Unbedenk-
lichkeit im Umgang mit den Formen der szenischen Darstellung, die Spontaneität des Spielens als minderwertiges Nachstellen von Alltagsrealität und auch ein leichtfertiger, verstörender Hang zur Aggressivität. Der Imitation und der Irritation fallen Schlüsselbedeutungen zu. Es geht um den kürzesten Weg zur Dokumentation eines einmaligen, unwiederholbaren Ereignisses, das somit theatrale Züge trägt. Seine Filme sind persönliche Äußerungen, nicht nur über die Zeit, in der sie spielen, sondern ganz besonders auch über die Zeit ihrer Entstehung.



 



- Freakstars 3000 (2003)
- Die 120 Tage von Bottrop (1997)
- United Trash (1995/96)
- Abschied von Agnes (1993)
- Diverse ZAK-Beiträge (1992/93)
- Tod eines Weltstars – Udo Kier (1992)
- Terror 2000 – Intensivstation Deutschland (1991/92)
- Gossenkind - Sehnsucht der Kinderschänder (1991)
- Das deutsche Kettensägenmassaker (1990)
- 100 Jahre Adolf Hitler (Die letzte Stunde im Führerbunker) (1988)
- Schafe in Wales (1988)
- Sukkubus Sukkubus - den Teufel im Leib (1987/88)
- Mutters Maske Blutsturz (1987/88)
- Wild auf Kino. Eine Reise durch den allerjüngsten deutschen Film (1987)
- Der Werwolf von W. (1987)
- Die Schlacht der Idioten (1986)
- Egomania – Insel ohne Hoffnung (1986)
- Johnny Flash (1986)
- Menu Total / Meat, Your Parents (Piece to Piece)(1985/86)
- Was geschah wirklich zwischen den Bildern? (1985)
- My Wife in 5 (1985)
- Bye, Bye (1985)
- Ringsherum (1984)
- Der Kontrabaß im Leichenwagen (1984)
- Bemerkungen (1984)
- Tunguska – die Kisten sind da (1983/84)
- What happend to Magdalena Jung? Die Macht der Unschuld (1983)
- Phantasus muss anders werden / Phantasus go home (1983)
- Wie würden Sie entscheiden? (1982)
- Für Elise (1982)
- Nekes (1982)
- Abfall – ein kostbarer Rohstoff (1982)
- Doktor Faustus (1981/82)
- Strommberg – Die letzte Nacht (1981)
- Eggtime (1981)
- Punkt (1978-80)
- Mensch, Mami, wir drehn ´nen Film (1977)
- Das Geheimnis des Grafen von Kraunitz (1976/77)
- Columbo (1975)
- Das Totenhaus der Lady Florence (1974/75)
- Rex, der unbekannte Mörder von London (1973)
- Wer tötet, kommt ins Kittchen (1972)
- Erdkundefilm (1970)
- Die Schulklasse (1969)
- Mein 1.Film. 1. Eine kleine Kriminalgeschichte. - 2. Kurzer Dreh mit
   Christoph Schlingensief. - 3. Allerlei Sachen. (1968)
- Der Fahnenschwenkerfilm (1968)




Weiterführende Texte zu Schlingensiefs Filmen

- Portrait Schlingensief - von Dietrich Kuhlbrodt, erschienen 1989 in EPD-Film
- Christoph Schlingensief - Cinegraph Filmlexikon bis 1989 mit Ergänzungen
- Über die Filme, das Theater und die Talkshow - Georg Seeßlen
Weitere Informationen

- Seeßlen Essay
- Kuhlbrodt Essay
- Cinegraph
- Filmographie


Externe Links

- Filmgalerie 451


Filmgalerie 451
Nachlass Christoph Schlingensief, Fehrbelliner Str. 56, 10119 Berlin Newsletter Kontakt Impressum Datenschutz